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„Nachtüberholverbot für Lkw abschaffen“

Elmar Morandell bleibt Obmann der Warentransporteur ein lvh. Auf der Jahreshauptversammlung wurden die Ziele definiert.

Bei der Jahrhauptversammlung der Warentransporteure im lvh setzte sich die Berufsgemeinschaft klare Ziele: Sie will die neuen Herausforderungen, die an den Sektor gestellt werden, annehmen und durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Nachbarregion Lösungen finden, die für alle Seiten vertretbar sind. Außerdem bestätigten die Frächter Elmar Morandell als Obmann und wählten auch den Berufsbeirat.

Mehrere Referenten gaben fachliche Anstöße. Umberto Simone, Direktor des Amts für Straßenbau Nord – Ost, und dessen Mitarbeiter Götz Rufinatscha erläuterten die Bauvorhaben in der Provinz Bozen im nächsten Jahr. Eudo Giulioli, Sovrindentente Capo, erklärte die gesetzlichen Grundlagen der Ladungssicherung in Italien, Österreich und Deutschland. Lorenzo Valier stellte verschiedene Zertifizierungen vor, die hauptsächlich im Lebensmittelbereich bzw. im Futtermittelhandel verlangt werden.

Die Teilnehmer diskutierten über verschiedene Ansätze, die die Warenzulieferung in der Bozner Innenstadt verbessern sollen.

Markus Kolhaupt, Leiter des Revisionszentrums, berichtete über die Tätigkeiten der Prüfstelle im vergangenen Jahr. Thematisiert wurde auch die zunehmende Verlegung des Transits von der Straße auf die Schiene, worüber Carmen Springer, Direktorin des Amtes für Eisenbahnen und Flugverkehr, informierte.

Um gemeinsame Ziele besser zu erreichen setzt Roberto Bellini, Vertreter der Warentransporteure in Trient, auf eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Bozen und Trient. Unter anderem könne man mit vereinten Kräften besser darauf hinarbeiten, das Nachtüberholverbot für Lkw auf der Brennerautobahn abzuschaffen.

Durch die Wahlen führte anschließend lvh-Präsident Gert Lanz.

Als Obmann wurde Elmar Morandell (EMT Transport GmbH) bestätigt. In den Berufsbeirat gewählt wurden Gabriela Gasser (Gasser Hermann GmbH), Gottfried Steiner (Transporte Steiner GmbH), Konrad Rocchetti (Aktivbau GmbH), Kurt Frenademetz (Bio Energy SRL) und Albert Hutter (Transalbert GmbH). Hutter ist bereits seit 25 Jahren Mitglied des Berufsbeirats.

Dafür wurde er von Gert Lanz geehrt, ebenso wie Gottfried Steiner und Elmar Morandell für ihre zehnjährige ehrenamtliche Tätigkeit.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (2)

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  • drago

    Wer sich noch daran erinnert, wie sich die LKW zentimeterweise aneinander vorbeigekämpft und kilometerlang die Überholspur blockiert haben, nicht zu reden von ihren Ausscheermanövern, kann nur gegen die Abschaffung des Verbotes sein.
    Aber die EU wird es schon richten: freier Warenverkehr vor Gesundheit.

  • tiroler

    Das Überholverbot für LKW ist unbedingt beizubehalten.
    Alles andere ist lebensgefährlich, speziell nachts, wenn die LKW Fahrer mehr schlafwandeln als lenken

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