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„Mit leeren Händen“

Die Südtiroler Volkspartei habe ihre Wahlziele, aber für Südtirol gar nichts erreicht, kritisiert die Süd-Tiroler Freiheit.

„Die Südtiroler Volkspartei tut so, als ob sie alle Wahlziele erreicht hätte, meint jedoch die ausschließlich persönlichen. Für Südtirol hat die SVP gar nichts erreicht!“ Darauf macht die Süd-Tiroler Freiheit aufmerksam.

Cristian Kollmann, Sprecher der Bozner Ortsgruppe, analysiert:

„Die provinzfremden PD-Kandidaten Boschi und Bressa verdanken ihren Sprung ins Parlament besonders den SVP-Wählern in Bozen, doch die SVP steht nun mit leeren Händen da!“

Er fragt: „Was macht die SVP in Rom mit ihren sechs Parlamentariern und den von ihr unterstützten Verbündeten des Partito Democratico, wenn in der Regierung bald andere Parteien sitzen werden?“

Kollmann weiter: „Die international ach so gut abgesicherte Autonomie Südtirols hatte schon unter der PD-Regierung einen schweren Stand. Unter einer anderen Regierung kann es eigentlich gar nicht viel schlimmer werden. Spätestens jetzt täten wir Südtiroler gut daran, wenn wir unsere Energie in eine Vision investieren würden, die über den tagtäglichen Kleinkampf für unsere Autonomie hinausreicht. Diese Vision lautet ‚Mit Rom Klartext reden!‘ und Verhandlungen über die Selbstbestimmung und Unabhängigkeit Südtirols aufnehmen, auch zumal der Verbleib Italiens innerhalb der EU nach dem Wahlergebnis mehr denn je auf der Kippe steht.“

Cristian Kollma

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (7)

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  • mannik

    Herr Kollmann, für Ihre unqualifizierten Aussagen gibt es zwei Thesen:

    1. Sie sind genauso einfältig wie Ihre Kollegen, dann sind Sie als Politiker wohl fehl am Platz
    2. Sie kennen das Konzept politischer Alllianzen genau und leugnen diesen Sachverhalt, dann sind Sie als Politiker wohl fehl am Platz.

    Fazit: Sie sind als Politiker wohl fehl am Platz

  • einereiner

    Die SVP hat in Rom keine Freunde mehr an der Macht.
    Die SVP hat in Trient keine Freunde mehr an der Macht.
    Jetzt wird der Futtertrog austrocknen.

    • andreas

      Du sagst es, jetzt muss die SVP sich halt neue Freunde suchen, was soll’s. Es war richtig, dass die SVP dem PD treu blieb, da sie mit denen die meisten politischen Gemeinsamkeiten haben.
      Und sind es nicht wir, welche das Verhalten Italiens bei den Weltkriegen belächeln oder kritisieren, sich immer auf die Seite der Sieger begeben zu haben und es als „typisch walsch“ bezeichnen?

    • roadrunner

      Wenn die SVP keine Partner findet, so gibt es für Südtirol die nächsten 5 Jahre Stillstand. Keine neuen Kompetenzen, keinen Doppelpass und schon gar keinen Freistaat. Das haben die Meisten aber gewollt, wählten viele ja die Lega oder 5 Stelle. Aber brav der SVP eins auswischen…

  • kritikus

    Roadrunner
    Und du glaubst im ernst, dass wenn alle Südtiroler SVP/PD gewählt hätten, das Gesamtergebnis der Wahlen anders aussehen würde?Oder dass der Dppelpass vom guten Willen der italienischen Regierung abhängt?Oder dass wir mit der PD an der Regierung ein Freistaat geworden wären?
    Die ganze Schuld der Misere jetzt den nicht SV /PD Wählern in die Schuhe zu schieben ist mehr als billig.

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