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„Wehren wir uns“

Hans Benedikter

Der ehemalige SVP-Kammerabgeordnete Hans Benedikter rechnet mit seiner Partei ab – und kündigt an, weiß zu wählen.

Von 1972 bis 1992 saß Hans Benedikter für die SVP in der römischen Abgeordnetenkammer.

Zuvor war der JG-Chef.

Jetzt nennt der Polit-Pensionist Hans Benedikter seine Partei die „Flughafen-SVP“, die sich längst vom Kurs der großen Autonomie-Kämpfer um Silvius Magnago abgewandt und dem PD um den Hals geworfen habe.

Und nun kündigt Hans Benedikter an: Auch er werde am Sonntag weiß wählen.

TAGESZEITUNG Online: Herr Benedikter, Sie sprechen von einem „antidemokratisches Gesetz mit riesigen Hürden“. Warum?

Hans Benedikter: Es gibt bei dieser „Wahl“ viele Gründe, gegen die vielen Halbwahrheiten, Verdrehungen und Täuschungs-Tricks der Flughafen-Partei SVP zu protestieren. Schon beim Flughafen-Referendum wollte man die Südtiroler hinters Licht führen. Durch das antidemokratische Wahlgesetz und den Wahlpakt mit dem PD sind alle SVP-Kandidaten automatisch „gewählt.“ Es gibt keine Vorzugsstimmen. Der politische Schacher hat erneut für eine unüberwindliche Wahlhürde von 20 Prozent in der Region – das sind in Südtirol 40 Prozent – gesorgt. Auch gemeinsam wäre die Opposition chancenlos.

Was halten Sie vom Pakt der SVP mit dem PD?

Der politische Kuhhandel mit dem PD Renzis erweist sich für die deutsche Wählerschaft des Wahlkreises Bozen-Unterland als wahrer Pferdefuß. Zu den zwei PD-Kandidaten zählt auch Elena Boschi. Auch sie wird massiv mitunterstützt und scheint im Wahlkreis Bozen auf dem gleichen Stimmzettel auf. Automatisch wird sie mitgewählt, auch wenn man sie gar nicht wählen will. Im SVP-Propaganda-Blatt „ZIS“ verschweigt man das bewusst. Man merkt die Absicht und man ist verstimmt...

Sie sind von Boschi nicht begeistert?

Bei Vorstellungsrunden mit wichtigen Exponenten dieser Gebiete hat die SVP-Führung den angeblichen Autonomie-Einsatz Boschis angepriesen – propagandistisch befeuert von einem ganzseitigen „Interview“ in den „Dolomiten.“ Boschi hat 2014 den Sonderautonomien den Kampf angesagt – und auf Protest hin eilig dementiert. Ein Jahr später arbeitete sie für Renzi den extrem zentralistischen Verfassungsentwurf aus und zeigte damit erneut ihre Gesinnung. Die SVP sekundierte eifrig, während sie zehn Jahre zuvor zum ähnlich zentralistischen Entwurf Berlusconis noch aus prinzipiellen Gründen strikt Nein gesagt hatte. Die italienischen Wähler verwarfen das zentralistische Projekt entschieden.

Sie wählen am Sonntag dennoch SVP?

Die SVP hat sich auch auf anderen wichtigen Gebieten vom Kurs der großen Autonomie-Kämpfer Magnago, Brugger, Riz und Alfons Benedikter entfernt und einst unerschütterliche Grundsätze aufgegeben. Aus all diesen Gründen werde ich und viele andere enttäuschte Wähler ein sichtbares Zeichen des Protestes setzen und weiß“ wählen. Weiße Stimmzettel werden bei der Stimmenauszählung eigens angegeben. Sie sind daher ein gutes Mittel, sein Missfallen gegen die Aufgabe von Prinzipien zum Ausdruck zu bringen. Riesige Wahlhürden schnüren der Demokratie die Luft ab. Einer seriösen Partei ist dies unwürdig. Wehren wir uns!

Interview: Artur Oberhofer

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (60)

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  • martasophia

    Schweren Herzens stimme ich ihm voll und ganz zu, schweren Herzens weil in einem Autonomiegebiet eine Sammelpartei sehr förderlich wäre. Aus der Sammelpartei, in der Idealisten für eine Vision hart gearbeitet haben, wurde ein Club der Freunderlwirtschaft (die Kandidaten für die Parlamentswahl sind geradezu ein Paradebeispiel dafür), für den Durnwalder über Jahre den Weg geebnet hat. Das sage ich bei allem Respekt für jene in der Partei, die hinter der Bühne fleißig Kleinarbeit leisten.

    • realist

      Es nützt niemanden, nicht oder falsch zu wählen, wenn man mit der Vergangenheit nicht einverstanden ist.
      Wenn Wahlen sind, kann man nur das wählen, von dem man überzeugt ist, dass das das beste für uns Südtiroler ist.
      Alles andere muss man versuchen zu verändern. (vor od. nachher)
      Denn nach den Wahlen ist vor den Wahlen u. das geht kaum besser, wenn zwei Wahlen hintereinander sind.
      Der Jenige, der aus Frust falsch od. garnicht wählt, wählt zwar den einfachsten Weg, wird aber nicht derjenige sein, der etwas ändern wird.

  • pingoballino1955

    Herr Benedikter,die S V P ist KEINE seriöse Partei mehr!!!!Schon lange nicht mehr!!!!

  • erich

    Ich wähle die Zellerpartei auch nicht mehr!

  • florianegger

    Eine autonomiefreundliche Frau Boschi hätte auch bei einer erfolgreichen Kandidatur in ihrem Heimatwahlkreis diese unterstützen können und hier wäre ein zusätzlicher lokale Vertreter zu Zuge gekommen. So hat Renzi geschickt seine Anhänger positioniert um parteiinterne Gegner zu schwächen. Ein weißer Stimmzettel ist eine schlechte Lösung, dennoch aber die beste Wahl, die man treffen kann.

  • gerry

    Ein weisser Stimmzettel nützt aber auch nur der stärksten Partei u. dies kann ich nicht hinnehmen nachdem ich jetzt 4 Jahre lang verarscht wurde. Ich habe mich erst gestern wieder mächtig geärgert was unseren Flughafen anbelangt. Ich möchte endlich wissen ob der neue Betreiber auch sämtliche Kosten übernimmt.

    • realist

      Man hört hier mehrheitlich, wie kann man am besten gegen eine Partei wählen, aber seltener für wen.
      Ist eigentlich paradox, denn jede Wahl ist eine Entscheidung die man trifft, für od. gegen Südtirol.
      Alles andere ist fast schon unbedeutend u. deswegen sollte man sich nur eine Frage stellen:
      Will ich Südtirol helfen od. schaden.
      Wenn man das weiß, ist die Entscheidung relativ einfach.

  • kurt

    Wählen ist die Pflicht und das Recht der Bürger so heißt ,wäre es dann nicht auch die Pflicht der Politiker die Wähler in die Lage zu bringen ihre Pflicht zu tun und zu wählen ,aber wen soll man wählen einer ist weniger glaubwürdig als der andere ,ich sehe es nicht als meine Pflicht an solchen Leuten mein Vertrauen zu schenken .
    Das ist verkaufte und verscherbelte Heimat was da läuft.

  • adobei

    Haben wir denn alle vergessen was die SVP zusammen mit dem PD für uns in Rom geleistet hat? Wem haben wir es zu verdanken, dass Südtirol wirtschaftlich sehr gut positioniert ist? Und die ganzen Durchführungsbestimmungen in der letzten Legislatur? Alles vergessen vor lauter Hass und Neid!

    • tiroler

      Ja ganz genau, deshalb wird die Autinomiegegnerin Boschi auf die SVP liste getan. Auf der anderen Seite verbietet das SVP Italiener in der Partei. Sehr glaubhaft, nicht wahr?

    • yannis

      @adobei,

      Meinst Du im Umkehrschluss dass es an der Zeit ist mithilfe von Boschi PD das hart Erkämpfte wieder langsam aber sicher aufzulösen ?

    • leser

      dass es südtirol wirtschaftlich gut geht wie du sagst kann man man ganz bestimmt nicht den politikern zuschreiben, ich denke das liegt wohl dem umstand, dass es in südtirol eine grosse mehrzahl von bürgern gibt, die morgens aufstehen und mit ihrer arbeit etwas voranbringen, das hat nichts mit parteitzgehörigheit zu tun als vielmehr arbeitswille
      ein politiker ist keine produzierendes gewerbe, es sei denn du siehst verschleierung von tatsachen und meinungsmanipulation als handwerk
      rein gesetzlich könnte man das als straftat einstufen, aber das zu verschleiern machen eben politiker gesetze dafür, dass es so aussieht , dass nur sie es sind die arbeiten

  • george

    Und wieso wählt ihr nicht als Alternative „Liberi e Unguali – sozial und frei“, wo ernst zu nhmende Südtiroler kandidieren?

    • andreas

      Weil ich z.B. niemals eine italienische Partei wählen würde, auch keine Grünen und noch weniger die Rechten, weder deutsche, noch italienische.
      Dann bleibt halt nicht viel übrig.

      • yannis

        Sicherlich da bleibt dann auch nur noch die SVP mit ihren Toscana flüchtigen übrig, womit sich der Trick mit dem SVP PD gepacktel jetzt schon auflöst.

      • guyfawkes

        @ andreas
        Man kann es so sehen wie du – das heisst aber dann auch dass die SVP dir jeden Kandidaten vorsetzen darf und du diesem deine Stimme geben wirst.
        Niemals im Leben werde ich eine Frau Unterberger wählen, Plangger (praktisch immer abwesend, nicht nur bei den Sitzungen, auch bei den Abstimmungen) werde ich auch nicht wählen. Von Steger (Vollzeitlobbyist) und Schullian bin ich ebenfalls nicht begeistert.
        Nachdem ich nicht weiß abgeben werde und meine Stimme auch nicht im Berlusconi- oder Anarchisten-Lager landen soll, bleibt halt für mich nur PD. Habe nichts gegen Boschi und Bressa; insbesondere Bressa hat mehr für unsere Autonomie geleistet als zB die Freiheitlichen seit ihrer Gründung.

      • george

        @andreas &
        Scheinheiliger geht es nicht mehr. Die Vorteile aus dem Bemühen zur Erhaltung der schönen Landschaft, der gesunden Luft und der nachhaltigen Lebensumstände will er sehr wohl genießen und ausschöpfen, aber diejenigen, die sich dafür einsetzen will er ständig boykottieren und schlecht reden.

      • leser

        das kannst du machen wie du willst
        wenn du am wochenende SVP wählst wirsd du eine parteiengruppe wählen , die die wahlen verlieren wird, aber zum trost sitzen die kandidaten in der regierung und deren gehalt ist gesichert
        hättest du in hedgefond auf wetten für die wahlergebnisse in italien investiert, dann hättest du geld verdienen können

    • yannis

      Du hast recht, wahrscheinlich besser das wählen wo Italienisch drauf.steht als wo SVP drauf steht aber Boschi drin ist.

      • tff

        Sie haben wieder einmal nichts verstanden. Wen wollen sie nun wählen ?
        die Boschi PD, den Bressa PD, die SVPPD oder sonstwas ? „wo italienisch
        draufsteht “ ? Was denn ? Ciao ?

      • leser

        tatsache wird sein dass boschi mit diesem trick in die regierung gewählt wird, aber es wird so sein , dass die PD verlieren wird, ich hätte wohl mehr angst auf die tatsache, dass 5 stelle und die forza italia anstellen wird, denn diese werden wohl die wahlen gewinnen, sofern man überhaupt von einem wahlsieg für eine partei sprechen kann
        aber sicher wird auch den SVP vasallen dann ein kriechprogramm einfallen, denn sie sind ja fraktionsfrei oder
        viele haben immer noch nicht verstanden, dass südtirol auf dem italienischen wahlparkett keine rolle spielt, aber jedesmal gelingt es den SVP-taktikern, die leute davon zu überzeugen

  • peter86

    Ich finde es eine Frechheit, dass immer wieder Altmandatare in den Teller spucken, wo sie Jahrelang gegessen hatten. Hans Benedikter ist ja solchen Aussagen nicht neu. Seit er 1992 nicht mehr als Abgeordneter tätig ist, hat er ja seine Partei nur mehr durch den Dreck gezogen. Er kann es wohl nicht verkraften, dass sich die Erde auch ohne ihn dreht. Selbst die Opposition, von Köllensperger bis Kronbichler und Vertreter der SF haben zugegeben, dass die SVP in den letzten Jahren viele Ergebnisse für die Autonomie erreicht hat. Das wäre mit autonomiefeindlichen Regierungsmitgliedern wohl nicht möglich gewesen. Aber Benedikter zieht es lieber vor angebliche Aussagen von 2014 zu zitieren, als würden sie in der Bibel stehen. Und zu der 40% – Hürde sagt er auch ein Blödsinn. Südtirol hat 3 Ein – Mann – Wahlkreise und der Kandidat der in einem Wahlkreis am meisten Stimmen bekommt, zieht auch ins Parlament, ohne Hürden und egal von welcher Partei. Traurig, dass ein Politiker ein Wahlgesetz nicht einmal verstehen kann. Aber das Allertraurigste ist, dass Benedikter die großen Kämpfer der Autonomie aufzählt, aber dabei vergisst zu erwähnen, dass Riz die SVP – Kandidaten unterstützt. Wehren müssen wir uns, aber vor Leute wie Hans Benedikter.

    • leser

      peter86
      südtiroler politiker in rom haben viele zugeständnisse bekommen, wahrscheinlich aus dem grund, weil die italienische parteienlandschaft kronisch in krise war, wohl weniger dem professionellen und unermüdlichen einsatz unserer parlamentarier
      aber in einem hast du recht benedikter zählt, wie viele andere politpensionäre zu der kaste, die durch politik ihre goldenen pensionen erwirtschaftet haben und das ohne viel zutun , denn wenn man einmal am trog sitzt, dann führt das zu persönlichen völlegefühl
      daher ist auch er als glaubhafte persänlichkeit maximal auf der ebene eines politikers zu setzen, und das kennt man ja, ihr glaubhaftigkeitsniveau liegt auf der eben ihres wahlerfolges

  • peter86

    Ich finde es eine Frechheit, dass immer wieder Altmandatare in den Teller spucken, in dem sie jahrelang gegessen haben. Hans Benedikter ist ja solchen Aussagen nicht neu. Seit er 1992 nicht mehr als Abgeordneter tätig ist, hat er ja seine Partei nur mehr durch den Dreck gezogen. Er kann es wohl nicht verkraften, dass sich die Erde auch ohne ihn dreht. Selbst die Opposition, von Köllensperger bis Kronbichler und Vertreter der SF haben zugegeben, dass die SVP in den letzten Jahren viele Ergebnisse für die Autonomie erreicht hat. Das wäre mit autonomiefeindlichen Regierungsmitgliedern wohl nicht möglich gewesen. Aber Benedikter zieht es lieber vor angebliche Aussagen von 2014 zu zitieren, als würden sie in der Bibel stehen. Und zu der 40% – Hürde sagt er auch ein Blödsinn. Südtirol hat 3 Ein – Mann – Wahlkreise und der Kandidat oder die Kandidatin, die in einem Wahlkreis am meisten Stimmen bekommt, zieht auch ins Parlament, ohne Hürden und egal von welcher Partei. Traurig, dass ein Politiker ein Wahlgesetz nicht einmal verstehen kann. Aber das Allertraurigste ist, dass Benedikter die großen Kämpfer der Autonomie aufzählt, aber dabei vergisst zu erwähnen, dass Riz die SVP – Kandidaten unterstützt. Wehren müssen wir uns, aber vor Leute wie Hans Benedikter.

  • guyfawkes

    Ich muss vorausschicken dass ich ein entschiedener Gegner der Förderung des Flugbetriebes war und bin (öffentliche Gelder für die Infrastruktur Flughafen erachte ich hingegen als nicht ausserordentlich problematisch). Auch die Aussagen zur angeblichen „schlechten Erreichbarkeit“ Südtirols ohne funktionierenden Flughafen durch viele SVP-Politiker haben mich sehr gestört.

    Wenn aber ein Alt-Mandatar wie Herr Benedikter „seine“ Partei abfällig „Flughafen-SVP“ nennt dann sagt das mehr über ihn selbst als über die Partei aus. So eine Wortwahl mindert in meinen Augen jedenfalls seine Glaubwürdigkeit.

  • ostern

    Warum nicht die 5 Sternebewegung wählen? Haben wir doch das beste
    Beispiel an Glaubwürdikeit bei Hr. Köllnsberger. Die Qualität der SVP Kandi-
    daten stufe ich als sehr niedrig ein. (will keine andere Qualitäts- Ausdrücke gebrauchen). Ich als Wähler im Raum Bozen KANN diese italienischen Kandidaten wählen.

    • andreas

      Und wenn dann „tutti a casa“ sind, was dann?
      Hat der Marktschreier eigentlich so etwas wie konkrete Vorstellungen oder beschränkt er sich darauf, gegen alles zu sein?

      Es geht bei dieser Wahl nicht um Köllensperger, das wären dann die Landtagswahlen im Herbst, es geht darum wer Italien in Zukunft regiert und wer die Interessen der deutschsprachigen Südtiroler in Rom vertritt.

      • berni

        @Andreas
        Genau darum geht es, wer regiert in Zukunft in Rom. Das haben über 50 Jahre Parteien getan die dieses Land in den Ruin getrieben haben! Nachdem wir ja die beste Autonomie schon haben ist es Zeit daran zu denken, dass wir alle in einem Boot sitzen ob wir wollen oder nicht und das ist neunmal Italien und es nützt die Beste Autonomie gar nichts wenn sich in Rom nichts ändert . Deshalb wähle ich die M5S , für mich die einzige Parei wo man noch Personen wählen kann ohne ungewollt andere unliebsame mit wählen zu müssen! Habe gestern Di Maio bei Porta a Porta gesehen und bin ganz positiv überrascht. In Rom – Tutti tutti a Casa – wäre das beste was uns passieren kann. Wir haben uns schon viel zu lange verarschen gelassen und nur was neues bringt was neues! Schade dass die SVP sich aus Eigeninterressen der Partei vor diesen linken unwählbaren Karren spannen hat gelassen anstatt neutral zu bleiben!

    • leser

      ja wähle die 5 sternebewegung, dann kriegen wir laut ihrem wahlversprechen die 25 stundenwoche und alle ein bedingungsloses grundeinkommen
      finanzieren tut es wahrscheinlich die EU, bevor die 5 stelle dann eine volksabstimmung macht zum austritt derselbigen
      und womöglich wird die vermögensteuer auf 15% heruntergesetzt
      HaHa ich denke auch das ist die beste Partei

  • rota

    DIRITTO DI RIFIUTARE LA SCHEDA:
    1) ANDARE A VOTARE, PRESENTARSI CON I DOCUMENTI + TESSERA ELETTORALE E FARSI VIDIMARE LA SCHEDA
    2) NON TOCCARE LA SCHEDA (se si tocca la scheda viene contata come nulla e quindi rientra nel meccanismo del premio di maggioranza) E ESERCITARE IL DIRITTO DI RIFIUTARE LA SCHEDA (DOPO VIDIMATA), dicendo: ‘Rifiuto la scheda per protesta, e chiedo che sia verbalizzato !
    3) PRETENDERE CHE VENGA VERBALIZZATO IL RIFIUTO DELLA SCHEDA
    4) ESERCITARE IL PROPRIO DIRITTO DI AGGIUGERE, IN CALCE AL VERBALE, UN COMMENTO CHE GIUSTIFICHI IL RIFIUTO (ad esempio: ‘Nessuno dei politici inseriti nelle liste mi rappresenta’ ) (D.P.R. 30 marzo 1957, n. 361 – Art. 104)
    COSì FACENDO NON VOTERETE, ED EVITERETE CHE IL VOTO,NULLO O BIANCO, SIA CONTEGGIATO COME QUOTA PREMIO PER IL PARTITO CON PIU’ VOTI

    • roadrunner

      Anstatt Anleitungen zum Nichtwählen zu verteilen, solltest du dich informieren, bzw. überlegen wen du nach Rom schickst, damit unsere Südtiroler Interessen vertreten werden. Die Parlamentswahlen sind nicht die Landtagswahlen!!!!

      • rota

        Hab nach durchwachsenen Erfahrungen mit mit Südtiroler Vetretern nur mehr persönliche Interessen, war dafür auch öfters schon selbst erfolgreich in Rom bei ital Parlamentariern. Die Südtiroler Parlamentarier waren sich dafür zu schade.
        Man geht eben besser zum Schmied und nicht zum Schmiedl!

    • tff

      Hoffen wir dass es nicht mehrere Narren dieser Sorte gibt, sonst stehen wir den ganzen Tag vor dem Wahllokal. Warum bleibt denn dieser Querulant nicht zu Hause anstatt andere Leute zu behindern. Dann hätte er auch nicht gewählt.

  • morgenstern

    Da kann man nur hoffen dass in der Wahlkabine auch eine „Gebrauchsanleitung“ aufliegt, wie dieses Sammelsurium an Kombinationen in Form eines Wahlzettels auch richtig ausgefüllt werden muss.

  • vintschger

    Wenn unsere Autonomie so gut ist, wie immer behauptet wird, dann braucht es diese Vorwahl-Angstmacherei nicht. Und wenn unsere Autonomie wirklich in Gefahr ist, dann helfen uns die 5 Südtiroler Oberkrainer in Rom auch nicht wirklich.
    Und den italienischen Staat aus dem Dreck ziehen ist sowieso nicht die Aufgabe einer Minderheit. Und bei diesem Schuldenberg so oder so unmöglich.

    • berni

      @ Vinschger
      Bravo , sehr gut formuliert. Wenn. An als einziges Argument und gezielt mit Angstmacherei auf Stimmenfang gehen mus , dann ist das traurig und extrem populistisch ! Es geht für mich bei diesen Wahlen um die Zukunft Italiens und können 5 Hanseln gar nichts gegen ausrichten! Schließlich werden alle wichtigen Gesetze die auch uns betreffen in Rom verabschiedet und nicht im Landtag. Da wird im Herbst gewählt!

      • tff

        Sie haben anscheinennd jahrelang nicht einmal bemerkt wieviele Gesetze
        für Südtirol in Rom durchgebracht wurden,gerad weil wir dort unsere SVP Leute und den PD hatten.Haben Sie die ganze Zeit geschlafen ?

    • leser

      du sagst es diese 5 experten sind in rom so wichtig für südtirol wie ein furz auf den mars
      unser autonomie ist nicht abhängig von rom sondern vom pariser vertrag, gottseidank, denn sonst gäbe es sie schon lange nicht mehr
      das ist nur eine spielwiese für politiker und das vorwiegend für parteisoldaten, sich einen üppigen lebensunterhalt zu verdienen, von dem die meisten bürger nur träumen können, von deren pension gar nicht reden

  • prof

    Hat Hans Benedikter vergessen mit welcher Partei er damals als SVP Abgeordneter in Rom zusammen gearbeitet (gepackelt) hat??
    Jetzt eine üppige Rente kassieren und in den Teller spucken aus dem er noch immer heraus frisst,zum schämen.

  • sougeatsnet

    Denke, dass jeder das Recht haben muss, seine Meinung zu sagen. Die Frage ist eher wie öffentlich dies gemacht wird. Tatsache ist, Herr Bendikter spricht ein Problem vieler Wähler an. Zumindest mir geht es genauso. Eine Unterberger, ein Steger usw. sind für mich einfach nicht wählbar. Ich weiß nur eins, SVP werde ich ganz sicher nicht wählen.

  • checker

    Das Instrument der Wahl wäre an und für sich sehr wichtig, nur ist es im derzeitigen System ad absurdum geführt und man hat nur die Wahl zwischen schlecht und noch schlechter. Die wahren Machtzentren bleiben vom derartigen System unberührt. Oder wie Horst Seehofer es einmal treffend formuliert hat: “ Die die etwas zu sagen haben, sind nicht gewählt und die die gewählt werden, haben nichts zu sagen“. Also, der der das jetzige System nicht unterstützen will, geht eben nicht wählen und engagiert sich anderweitig um endlich die Demokratie richtig zu führen und nicht als Scheindemokratie in der nur Marionetten am Ruder sind.
    Also: nicht wählen, oder eben systemkritische Parteien sofern es sie gibt.
    Kleines Beispiel am Rande: Der Renzi-Bonus von 80 Euro, kostet den Staat auf die Bevölkerung aufgerechnet 4,5 Mld circa. Letztes Jahre wurden in Italien Banken für ca 30 MLD auf Kosten der Steuerzahler gerettet.
    Noch Fragen?

  • ahaa

    Das einzige Problem das manche jetzt mit der SVP haben und sich abwenden ist wohl eher das auch diese den Gùrtel enger schnallen mùssen.Bitte nicht Wòrtlich nehmen.Das wàre grotesk.
    Es sind neue Unersàttliche die natùrlich vor ihnen drann kommen.
    Das schmeckt keinem der vorher mehr hatte .Neid Gier Missgunst!
    Weiss ist keine Lòsung!Wer weiss abgiebt wàhlt vermutlich auch PD.Achtung!
    Nicht hingehen schon eher.Wenn niemand hingeht ,
    dann ist aus!
    Aber wie immer nur meine Meinung.

    • berni

      Hingehen , Farbe bekennen und was neues wählen .Leute die gegen die direkte Demokratie und die für dieses undemokratische Wahlgesetz verantwortlich sind , sind definitiv unwählbar- dazu gehören mit Ausnahme M5 Stelle alle alten Parteien PD – Forza Italia- Lega- u.a.

      • tff

        Di Maio der in seinem Leben noch nie gearbeitet hat, nichts studiert hat,
        und gravierende Mängel an Bildung aufweist soll, mit Anleitung eines
        schreienden Komikers und eines undurchsichtigen Herrn, der die Partei organisiert, das Land regieren. Gibt es wirklich soviel blöde Leute die das anstreben.

        • berni

          Montag wirst Du blöd durch die Wäsche schauen wieviel Gescheide es gibt wie Dich ! Das alte Sprichwort – wer anderen eine Grube gräbt fällt selbst hinein – hat immer noch seine Berechtigung!

    • leser

      nein wer weiss wählt unterstützt automatisch die SVP kandidaten mit Boschi und bressa
      denn diese kandidaten sind automatisch gesetzt
      dass das keiner versteht ist schon verblüffend bei de bildungsniveau das südtirol besitzt
      laut statistik sind wir strammen tiroler die weltbesten nach oxfort und howard

  • moosstattler

    Diese sogenannten „Altpolitiker“, die dauernd in den Teller spucken, aus dem sie jahrelang mit vollen Löffeln geschöpft haben (und damals noch mit wirklich vielen Privilegien, die es heute nicht mehr gibt), sollen sich schämen! Oder erkennen sie in ihrem fortgeschrittenen Alter schon einiges nicht mehr richtig? Es wird wohl jedem Schulbub einleuchten, dass weiß wählen die Vertretung unseres Landes in Rom schwächt! – Oder glaubt Herr Benedikter tatsächlich, dass es besser sei, in Rom mit weniger Parlamentariern vertreten zu sein?

  • zusagen

    Ganz egal wie die Wahl für die SVP dieses Mal ausgeht, die großen Verlierer sind für mich jetzt schon die SVP Altmandatare, so verräterisch wie diese sich wieder einmal zeigen

  • rota

    So das ist Kommentar nr 60, es reicht, und am Montag wissen wir wieder gleichviel wie zuvor.

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