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„SVP verscherbelt die Heimat“

Ulli Mair

Seit die SVP ihre Blockfreiheit aufgegeben und sich alternativlos an den PD gekettet hat, werde Südtirol Stück für Stück verscherbelt, kritisieren die Freiheitlichen.

Seit die SVP ihre Blockfreiheit aufgegeben, sich den linken Kräften im Staate angeschlossen und sich alternativlos an den PD gekettet hat, werde Südtirol Stück für Stück verscherbelt.

Die freiheitliche Fraktionssprecherin im Südtiroler Landtag, Ulli Mair, warnt vor dieser desaströsen Politik und verweist auf den jüngsten Skandal rund um den ehemaligen Ministerpräsidenten und Präsidenten der EU-Kommission, Romano Prodi, der auch dazumal von der SVP hofiert wurde.

„Unterschiedliche Medien berichten von mutmaßlichen Verstrickungen des ehemaligen Bundeskanzlers Gusenbauer und des ehemaligen Kommissionspräsidenten Prodi mit dem Janukowitsch-Regime in der Ukraine. Gemäß den Berichten sollen diese Repräsentanten der westlichen Demokratien einer autoritären Regierung in der Ukraine beratend zur Seite gestanden sein“, erläutert Mair in einer Aussendung.

„Die SVP hofierte Prodi, ging ein Bündnis mit seiner linken Partei ein und sollte nun auch Stellung beziehen zu den Vorwürfen, die gegen den ehemaligen Bündnispartner der SVP aufgekommen sind“, fordert Mair.

„Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, so zeigt sich, welchen Machenschaften linke Parteien nachgehen. Es ist beschämend für Südtirol, wenn die größte Partei im Land ein unseliges Bündnis mit linken Kräften, wie dem PD, eingeht. Die Gesinnung dieser Parteien zielt auf Machterhalt, Bevormundung der freien Bürger und Zentralismus ab. Wohlinszenierte Bekenntnisse zur Autonomie und zu den Anliegen der Südtiroler sind nichts anderes als Lippenbekenntnisse, denen keine Taten folgen. Allein schon das maßgeschneiderte Wahlgesetz zugunsten der SVP, das jenseits von Gut und Böse liegt, zeigt in aller Klarheit welches seltsames Demokratieverständnis bei diesem SVPD-Pakt vorliegt“, kritisiert Mair.

„Scheibchenweise verscherbelt für den Machterhalt die SVP unsere Heimat Südtirol. Dem PD werden Posten auf dem Silbertablett serviert, Schlüsselpositionen werden feilgeboten und unsere kulturelle Identität wird dem PD regelrecht vor die Füße geworfen. Eine Stimme für die SVP und den PD ist eine Stimme, die Südtirol immer weiter an die römische Politik der Massenzuwanderung, des Zentralismus und der Bevormundung kettet“, so die freiheitliche Fraktionssprecherin abschließend.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (26)

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  • roadrunner

    Wenn man sich nicht zur Wahl stellt, kann man nichts „verscherbeln“. Doch die gute Mair lässt keine Möglichkeit aus, andere anzuschwärzen. Jetzt reichen sogar schon Vermutungen. Freiheitliche, zuerst die Bombe nicht platzen lassen, sich nicht der Wahl stellen und jetzt noch Sprüche klopfen wollen.

    • tiroler

      Wie lange müssen wir diese Rentenmillionärin noch ertragen?

    • kurt

      Was soll das ,Die SVP hat das Wahlgesetz dementsprechend ausgescherbelt mit der PD . Die gute Mair hat das richtige getan und hält sich von allen Scharmützeln heraus und die anderen treten von einem Fettnäpfchen ins andere,das recht für eine Meinung muss man jeden zugestehen.

      • realist

        Das Wahlgesetz ist wie es ist, kenne keine Partei, die ein Wahlgesetz nicht nach ihren Vorteilen ausrichten würde.
        Ganz gleich welche Partei, jeder sollte so entscheiden, was das Beste für Land u. Leute ist u. nicht aus Protest das falsche tun.
        Letzt endlich sind die Ergebnisse in Rom, ausschlaggebend dafür, wie gut diese Entscheidungen sich für Südtirol auswirken.
        Jedenfalls war das in Vergangenheit so.
        Man sollte das nie vergessen u. immer mitberücksichtigen.

    • marting.

      der drogato von Marling schreibt bezahlte SVP-freundliche Kommentare.
      finanziert er sich damit die Sucht?

  • besserwisser

    haha, die tägliche pressemitteilung …
    und sie hat nix selber zu tun deshalb stänkert sie bei den anderen …
    sich aufstellen und sich der wahl stellen? das wär mal was gell? aber immer auf die anderen schimpfen und dann trotzdem die hand aufhalten ohne eine verantwortung zu haben ist halt einfacher …

  • franz

    Dass die Opposition angesichts eines skandalösen Wahlgesetzes “Rosatellum “ auf die PD& SVP zugeschnitten ist, erlassen mit einer diktatorischen Maßnahme der Vertrauensfrage ( ohne mit der Opposition zu diskutieren,) , auf eine Kandidatur verzichtet ist mehr wie verständlich.
    Nicht ohne Grund wurden bersits mehrer Rekurs beim Verfassungsgericht bezüglich Wahlgesetz “Rosatellum“ eingebracht.
    https://www.ilfattoquotidiano.it/2018/01/16/legge-elettorale-tre-ricorsi-contro-il-rosatellum-diritto-di-voto-violato-e-sbarramenti-paradossali/4092645/
    Gerade ein Wahlgesetz sollte möglichts von allen Parteien mitgetragen werden.
    Aer ganz im Stiel des PD/SVP werden Gesetze im Parlamnet und Landtag im Stiel eines Sonnekönig “Ludwig der XIV“ durchgeboxt.„ l’état c’est moi “ der Staat bin ich!“
    Wer so denkt, der macht Umfragen nicht zum Maßstab seines Handelns.
    Ob das allerdings das ist, was das Grundgesetz meint mit der Feststellung: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“?
    die Wahlen in Deutschland haben es gezeigt, die SPD mit den EU Lobbyitsen und Marktsachreier Schultz & CUD mit mutti Merkel haben dafür die Quittung bekommen.
    Ähnlich wird es den Postkommunisten des PD und SVP Vasallen des PD ergehen, die das Land in den Ruin getrieben hab

    • leser

      schau mein lieber die politik ist bereits auf allen ebenen gescheitert, dafür brauchen wir keine prediger um das zu verstehen,
      aber solange unser demokratieverständnis darauf ausgelegt ist, dass eine wahl bei immer geringerer wahlbeteiligung doch noch gültig ist und somit die politiker die narrenfreiheit ihre privilegien sei es in ihren diäten, ihren rentenvorauszahlungen und die wahlgesetze so zurechtzulegen, dass sie immer gewinnen, ja solange werden wir immer erleben, dass wahlen gewonnen werden und politiker sich als gewinner ausrufen können
      es scheint wohl den wenigsten im klaren zu sein , das das wort demokratie schon lange verloren gegangen ist

      dank der immer dümmer werdenden schaftherde des wahlvolkes, welches sich von den sprüchen einlullen lässt

  • andreas

    Heute gibt es Knödel mit Gulasch, lecker.

  • kurt

    Solange es diese Art Massenweise in der SVP gibt braucht man sich nicht über andere aufregen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!.

  • ostern

    Die SVP hat in Südtirol das „Sagen“ mit ihrer absoluten Mehrheit.
    Deswegen ist SIE alleine an der ganzen Sache Schuld.

  • hells_bells

    Ulli Mair sieht verscherbelt aus, ihre bestenn Jahre sind im doppeltem Sinne vorbei!

  • sougeatsnet

    Das Geschwätz der SVP-Vasallen, dass die F nicht kandidiert haben und daher keine Alternative sind, ist für mich nur eine billige Ausrede, um das eigens zugeschnittene Wahlgesetz zu kaschieren. Letztlich hat man als Wähler keine Auswahl, und dies nicht wegen dem Nicht-Kandidieren der Opposition, sondern dem auf die SVP/PD zu geschneiderten Wahlgesetz. Auf alle Fälle werde ich nicht die Unterberger wählen, dann bleibt nur mehr weiß, ungültig oder nicht hingehen. Fühle mich von der SVP um mein Wahlrecht betrogen.

    • yannis

      Eben, nicht die F durch ihre Nicht-Kanditatur betrügen den Wähler, sondern die SVPD mit dem Wahlgesetz DDR 2.0

    • roadrunner

      Fahrlässig. Wir brauchen Vertreter für Südtirol in Rom. Ob Unterberger, Alfreider oder sonst jemand ist egal, so wie es auch das Wahlgesetz ist. Wichtig ist einzig allein, dass so viele Vertreter wie möglich nach Rom kommen. Sollten rein hypothetisch bei den Landtagswahlen die F die stärkste Kraft im Lande werden so kann sie bei den nächsten Parlamentswahlen die Mehrheit stellen.
      Die SVP watscht man bei den Landtagswahlen ab, dort ist es für alle Südtiroler zum Vorteil. Aber seid doch nicht so blöd und wählt niemanden nach Rom!

      • marting.

        können wir nicht den drogato von Marling nach Rom wählen?
        oder treten seine Piraten nicht an?

      • tff

        So ist es. Aber wie sollen das die Dummelen verstehen,die gegen den PD
        wettern, der in den letzten Jahren dafür gesorgt hat, dass die Autonomie noch besser geworden ist. Und dabei nicht einmal sehen wie gut sich
        Südtirol dank SVP und PD in den letzten Jahren enwickelt hat. Was haben die Freiheitlchen seit Ihrer Gründung für Südtirol erreicht ? Nichts, aber jede
        Menge sinnloses Gezänk.

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