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„Warm anziehen“

Der Meteorologe Dieter Peterlin über die außergewöhnliche Kältewelle und die Kältepole im Pustertal.

TAGESZEITUNG Online: Herr Peterlin, war es heuer schon kälter?

Dieter Peterlin: In der Nacht auf Montag haben wir in den Tallagen ähnliche Temperaturen gemessen wie bereits vor rund zwei Wochen. Aber im Hochgebirge ist es bereits deutlich kälter. Am Dienstag und Mittwoch werden wir die kältesten Tage dieses Winters erleben.

Ist es solche Kältewelle Ende Februar ein außergewöhnliches Wetterereignis?

Anfang des Monats Februar kann es durchaus oft sehr kalt werden. Dass Ende des Monats solche Minusgrade gemessen werden, ist aber durchaus ungewöhnlich. Wir erleben gerade eine starke Kältewelle. Im Februar 2012 war es zum letzten Mal vergleichbar kalt. Gerade in den vergangenen Jahren waren die Winter stets sehr mild.

Wo war es denn in der Nacht auf Montag am kältesten?

An der Wetterstation in Rein in Taufers haben wir minus 23 Grad gemessen, in St. Veit in Prags minus 22, in St. Magdalena in Gsies minus 21, in Antholz Obertal minus 20 genauso wie in Pfelders. Dabei kann es in anderen Ortschaften ohne Wetterstation durchaus noch einige Grad kälter gewesen sein.

Was erwartet Südtirol bis zum Mittwoch?

Wir gehen davon aus, dass die Temperaturen noch um ein bis zwei Grad Celsius sinken werden. Aber schon ab Donnerstag wird es dann deutlich milder werden.

Haben Sie einen Tipp wie die Menschen am besten mit so tiefen Temperaturen umgehen sollen?

Warm anziehen!

Interview: Silke Hinterwaldner

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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