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Die entscheidenden Spiele

Der HCB Südtirol hat die Playoff-Qualifikation weiterhin selbst in der Hand, muss dafür aber nach derzeitigem Stand neun Punkte aus den letzten Spielen holen.

Die Zwischenrunde geht ab Dienstag mit vier Spielen in die entscheidende Phase, u.a. kämpfen der EHC LIWEST Black Wings Linz (3.) und der EC Red Bull Salzburg in Linz um Platz 1.

Die Vienna Capitals, die am Dienstag erstmals in dieser Saison als Tabellenführer abgelöst werden, können sich am Mittwoch in Klagenfurt Platz 1 aus eigener Kraft zurück holen. Am Mittwoch steigt auch das Topspiel der Qualification Round zwischen Fehervar AV19 und den Dornbirn Bulldogs.

Erste Bank Eishockey Liga, 8. Pick Round:
Di, 27.02.2018: KHL Medvescak Zagreb vs. HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (17:30 Uhr, HRT live)
Referees: KINCSES, M. NIKOLIC, Nagy, Schauer.
Di, 27.02.2018: EHC LIWEST Black Wings Linz vs. EC Red Bull Salzburg (19:15 Uhr, SKY Sport Austria und Streaming-Dienst SKY TICKET live)
Referees: GRUBER, STERNAT, Ettlmayr, Nothegger.
Mi, 28.02.2018: EC-KAC vs. Vienna Capitals (19:15 Uhr)
Referees: BABIC, TRILAR, Hribar, Nemeth.
Erste Bank Eishockey Liga, 8. Qualification Round:
Di, 27.02.2018: HC Orli Znojmo vs. EC VSV (18:30 Uhr)
Referees: PIRAGIC, SMETANA, Kaspar, Zgonc.
Di, 27.02.2018: HCB Südtirol Alperia vs. Moser Medical Graz99ers (19:45 Uhr)
Referees: BERNEKER, K. NIKOLIC, Pardatscher, Sparer.
Mi, 28.02.2018: Fehervar AV19 vs. Dornbirn Bulldogs (18:45, Live-Streaming M4, HUN)
Referees: PIRAGIC, SMETANA, Soos, Zgonc.
Pressetext (11037 Zeichen)Plaintext

Di, 27.02.2018: KHL Medvescak Zagreb vs. HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (17:30 Uhr, HRT live)
Referees: KINCSES, M. NIKOLIC, Nagy, Schauer.
>KHL Medvescak Zagreb (6.) und der HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (4.) kämpfen am Dienstag um Platz 4 in der Pick Round. Die Tiroler belegen mit acht Punkten derzeit Rang 4, die Kroaten sind mit fünf Zählern Sechster. Die Bären müssen mit +3 Toren gewinnen, um in der Tabelle an den Österreichern vorbeizuziehen. Verlieren die Kroaten mit -2 oder mehr Toren, dann haben sie bereits nach den Dienstag-Spielen keine Chance mehr auf Platz 4 und Heimrecht im Viertelfinale.
>KHL Medvescak Zagreb kämpft gegen seinen Heimfluch. Die Kroaten blieben in den letzten fünf Heimspielen ohne Punkte und erzielten dabei nur elf Treffer. Aber Achtung: Die Truppe von Doug Bradley feierte ihren letzten Heimsieg am 14. Jänner 2018 mit 9:3 gegen die Innsbrucker Haie und man holte in Innsbruck auch seinen bisher einzigen Dreier in der Pick Round.
>KHL Medvescak Zagreb holte als einziges Team in der Zwischenrunde zu Hause (in drei Spielen) noch keinen einzigen Punkt.
>Beide Teams gehen gestärkt in das Duell, konnten am Sonntag Siege feiern: KHL Medvescak Zagreb zwang den EC Red Bull Salzburg auswärts in die Knie, während die Innsbrucker Haie daheim den EC-KAC mit 4:2 besiegten.
>Tero Koskiranta (MZA) erzielte in den letzten vier Duellen mit dem HC TWK Innsbruck „Die Haie“ immer mindestens einen Treffer.
Stimmen:
Doug Bradley, Headcoach KHL Medvescak Zagreb: „Der Sieg in Salzburg ist definitiv ein großer Boost für uns für die kommenden Spiele. Wir wollen den Schwung mitnehmen und hoffen am Dienstag daheim gegen Innsbruck auf einen Sieg.“
Jeremie Blain, Verteidiger HC TWK Innsbruck „Die Haie“: „Wir müssen den Sieg einfach mehr wollen und von Beginn an richtig bereit sein. Wir müssen den Kampf richtig annehmen und clever agieren!“

Di, 27.02.2018: EHC LIWEST Black Wings Linz vs. EC Red Bull Salzburg (19:15 Uhr, SKY Sport Austria und Streaming-Dienst SKY TICKET live)
Referees: GRUBER, STERNAT, Ettlmayr, Nothegger.
>Der EHC LIWEST Black Wings Linz (3.) und der EC Red Bull Salzburg (2.) matchen sich am Dienstag in Oberösterreich um Platz 1 in der Pick Round. Die Red Bulls halten als Zweiter aktuell bei 19 Zählern, die Black Wings folgen mit 17 Punkten auf Platz 3. Die Vienna Capitals, die die Tabelle mit 19 Punkten noch anführen und erst am Mittwoch in Klagenfurt wieder im Einsatz sind, werden definitiv erstmals in dieser Saison vom Thron gestoßen. Den Red Bulls reicht für Platz 1 ein Punkt, Linz braucht dafür einen Dreier. Auch im Hinblick auf den zweiten von drei Champions Hockey League Plätzen, diesen erhält der Gewinner der Pick Round bzw. sollte Wien die Zwischenrunde gewinnen an den Zweiten, könnte dieses Duell vorentscheidend sein.
>Bei EHC LIWEST Black Wings Linz vs. EC Red Bull Salzburg trifft Heimstärke vs. Auswärtsmacht! Die Oberösterreicher sind das beste Heimteam der Pick Round, die Mozartstädter das beste Auswärtsteam der Pick Round: Beide Teams sind nach drei Spielen noch ungeschlagen und holten dabei acht Zähler.
>Linz glich in den letzten Wochen sogar einer wahren Festung. Die Oberösterreicher gewannen ihre letzten neun Heimspiele. Aber Achtung: Die Red Bulls konnten Linz als letztes Team am 22. Dezember einnehmen.
>Es treffen die beiden Torgefährlichsten Teams der Erste Bank Eishockey Liga aufeinander. Der EC Red Bull Salzburg erzielten 2017/18 bei 1.684 Top-Schüssen bereits 188 Treffer (Scoring-Effizienz: 11,16%) und die Black Wings machten aus 1.747 Torschüssen 186 Tore (Scoring-Effizienz: 10,65%)…
>Aufgepasst auf Brant Harris: Der Bullen-Stürmer erzielte in den letzten vier Duellen mit dem EHC LIWEST Black Wings Linz immer zumindest ein Tor.
Stimmen:
Troy Ward, Headcoach EHC LIWEST Black Wings Linz: „Wir erwarten Salzburg richtig stark, hoffentlich können wir auch stark zurück kämpfen. Wir schauen nicht auf die Tabelle!“
Raphael Herburger, Stürmer EC Red Bull Salzburg: „Wir müssen vor allem hinten wieder besser spielen und in Linz 100% geben.“

Mi, 28.02.2018: EC-KAC vs. Vienna Capitals (19:15 Uhr)
Referees: BABIC, TRILAR, Hribar, Nemeth.
>Die Vienna Capitals müssen am Dienstag erstmals in dieser Saison die Tabellenführung an den EHC LIWEST Black Wings Linz oder EC Red Bull Salzburg abgeben, können sich Platz 1 aber am Mittwoch in Klagenfurt aus eigener Kraft zurück holen.
>Die Vienna Capitals holen nach Peter Schneider mit Emilio Romig einen weiteren heimischen Crack aus Übersee zurück nach Österreich. Der 25-jährige Wiener verbrachte die letzten zehn Jahre im Ausland, davon zuletzt sieben Saisonen in Übersee. In dieser Saison ging der bullige Stürmer bisher für die Colorado Eagles in der East Cost Hockey League auf Tor- und Punktejagd und kam in 39 Einsätzen auf 16 Punkte (10T/6A).
>Den Vienna Capitals drohen zum dritten Mal in dieser Saison drei Niederlagen am Stück. Zuletzt war dies kurz vor Weihnachten der Fall und damals kassierte der Meister die dritte Niederlage am Stück in Klagenfurt, verlor dort 5:7.
>Meister EV Vienna Capitals gewann acht der letzten neun Duelle mit Vizemeister Klagenfurt, u.a. beide bisherigen Aufeinandertreffen im Jahr 2018 (4:1, 3:1)
>Riley Holzapfel gilt als KAC-Schreck. Der MVP von 2016/17 schoss für die Wiener bisher in allen fünf Saisonduellen mit Klagenfurt zumindest ein Tor.
Stimmen:
Serge Aubin, Headcoach Vienna Capitals: „„Emilio ist ein Spieler mit einem sehr guten Speed, körperlich starker Präsenz und einer tollen Einstellung. Gepaart mit seiner Erfahrung, die er in Nordamerika gesammelt hat, ist er für uns eine optimale Verstärkung.“
David Fischer, Verteidiger EC-KAC: „Wien ist ein Team ohne große Schwächen, es hat einen Grund, warum die Capitals die Saison über weite Strecken dominiert haben. Wir werden also voll gefordert sein und freuen uns auf diese Challenge.“

Di, 27.02.2018: HC Orli Znojmo vs. EC VSV (18:30 Uhr)
Referees: PIRAGIC, SMETANA, Kaspar, Zgonc.
>Bei HC Orli Znojmo (5.) vs. EC VSV (4.) kommt es am Dienstag in Tschechien zum Duell zweier Tabellennachbarn. Die Tschechen sind mit neun Punkten Fünfter in der Qualification Round, der EC VSV ist mit elf Zählern aktuell Vierter. Die „Roten Adler“ könnten somit mit einem Dreier an Villach in der Tabelle vorbeiziehen. Für beide Teams zählt im Kampf um das letzte Playoff Ticket nur ein Sieg. Aktuell fehlen Znojmo sechs Punkte oder zwei Siege auf Platz 2, Villach vier Punkte.
>Beide Teams kämpfen um das Ende ihres Negativlaufes: Die Tschechen verloren ihre letzten zwei Spiele, Villach blieb zuletzt drei Mal ohne Punkte.
>Der HC Orli Znojmo führt im Saisonduell mit Villach 3:2. Aber Achtung: Die Draustädter gewannen die letzten beiden Duelle 4:2, 2:0.
>Der HC Orli Znojmo benötigt die meisten Chancen für ein Tor. Bei 1.655 Torschüssen gelangen den Tschechen erst 129 Treffer, machte eine Scoring-Effizienz von 7.79%.
>Die Cracks des EC VSV hatten zuletzt die „Hex“ am Schläger. Die Blau-Weißen erzielten in den letzten vier Runden immer nur maximal zwei Treffer pro Spiel, insgesamt nur sieben Treffer in 245 Minuten. Die Tschechen verloren ihre letzten beiden Spiele gegen Fehervar AV19 (1:2) und die Moser Medical Graz99ers (3:4/OT) trotz eines deutlichen Plus an Torschüssen. Die Roten Adler trafen bei 85 Schüssen nur vier Mal (Effizienz: 4,7%)
Stimmen:
Rostislav Docekal, Sport Manager und Trainer HC Orli Znojmo: „Wir müssen unsere Tor-Chancen besser nützen. Die Torausbeute ist schon die ganze Saison unser großes Problem. Zu Hause wollen wir drei Punkte holen!“
Niki Petrik, Kapitän EC VSV: „Was wir zuletzt gezeigt haben, war einfach zu wenig. Wer ins Play-off will, muss besser und konzentrierter Eishockeyspielen.“

Di, 27.02.2018: HCB Südtirol Alperia vs. Moser Medical Graz99ers (19:45 Uhr)
Referees: BERNEKER, K. NIKOLIC, Pardatscher, Sparer.
>Die Moser Medical Graz99ers geben diese Woche ihre Abschiedstour für diese Saison. Die Steirer sind als erstes Team bereits ohne Chance auf das Playoff und kämpfen somit in den kommenden sechs Tagen in Bozen (Di), Villach (Fr) und zum Abschluss am Sonntag vor eigenem Publikum gegen Fehervar AV19 nur noch um eine bessere Endplatzierung (derzeit: Platz 12; bestenfalls: Rang 9).
>Der HCB Südtirol Alperia erlitt am Sonntag einen kleinen Rückschlag im Kampf um das letzte Playoff Ticket, die Foxes verloren in Dornbirn klar mit 1:4 und rutschten damit in der Qualification Round auf Platz drei ab. Die Italiener haben die Playoff Qualifikation jedoch weiterhin selbst in der Hand, müssen dafür aber nach derzeitigem Stand neun Punkte aus ihren letzten Spielen vs. Moser Medical Graz99ers (Di/H), Fehervar AV19 (Fr/A) und den HC Orli Znojmo (So/H) holen.
>Beide Teams geizten in der Zwischenrunde bisher mit Toren: Der HCB Traf in sieben Spielen erst 17 Mal, die 99ers überhaupt erst 14 Mal.
>Die Moser Medical Graz99ers kämpfen in Bozen gegen ihren Auswärtsfluch. Die Steirer verloren ihre letzten vier Auswärtsspiele und kassierten dabei 20 Tore. Der HCB hingegen konnte zuletzt zu Hause zwei Mal als Sieger das Eis verlassen
>Die Graz99ers führen im Saisonduell mit 3:2-Siegen, das erste Aufeinandertreffen in der Qualification Round entscheiden die Foxes zuletzt klar mit 4:0 für sich.
Stimmen:
Daniel Glira, Spieler HCB Südtirol Alperia: „Wir müssen besser starten als in Dornbirn, Strafen vermeiden und von Beginn an bereit sein.“

Mi, 28.02.2018: Fehervar AV19 vs. Dornbirn Bulldogs (18:45, Live-Streaming M4, HUN)
Referees: PIRAGIC, SMETANA, Soos, Zgonc.
>Bei Fehervar AV19 vs. Dornbirn Bulldogs kommt es am Mittwoch zum Spitzenspiel der Qualification Round. Die Bulldogs, die ihr Playoff Ticket als siebtes Team schon fix in der Tasche haben, führen die Tabelle der „Hoffnungsrunde“ mit 22 Punkten aus sieben Spielen vor Fehervar AV19 (15 Punkte) an.
>Beide Teams zeigten zuletzt auf: Die Vorarlberger punkteten in den letzten fünf Spielen (vier Siege). Zuletzt verließen die West-Österreicher drei Mal in Folge als Gewinner das Eis. Die Ungarn holten Punkte aus ihren letzten vier Partien, zuletzt siegten die Teufel zwei Mal.
>Fehervar AV19 kämpft gegen seine Heimmiesserie: Die Ungarn konnten von ihren letzten sechs Heimspielen nur ein Match gewinnen. Zuletzt boten die Teufel ihren Fans zu Hause zwei Mal in Folge mehr für ihr Geld. Am Ende mussten sich die Ungarn sowohl dem EC VSV (1:2/SO), als auch dem HC Orli Znojmo (2:3/SO) allerdings nach Überstunden knapp geschlagen geben.
>Fehervar AV19 gewann beide bisherigen Heimspiele 2017/18 gegen die Dornbirn Bulldogs knapp mit 2:1.
>Bulldog Brodie Reid konnte sich in den letzten beiden Duellen mit Fehervar AV19 als Torschütze feiern lassen.
Stimmen:
Hannu Järvenpää, Headcoach Fehervar AV19: „Unsere Mannschaft hat einen guten Lauf und arbeitet hart. Wir dürfen nicht zu viel nachdenken, denn wir müssen einfach die Spiele gewinnen. So einfach ist das.“
Martin Grabher Meier, Stürmer Dornbirn Bulldogs: „Wir sind ziemlich souverän durch die Qualification Round durchmarschiert. Wir haben eine gute Teamleistung nach der anderen abgerufen und so wollen wir weiter machen.“

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