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„Verbrannte Erde“

Die Opposition reagiert mit Hohn und Spott auf die dramatischen Entwicklungen im PD. Roberto Bizzo spielt auf Zeit. 

Roberto Bizzo spielt auf Zeit: Er habe noch nicht entschieden, ob er dem Beispiel der 14 aus dem PD austretenden „Rebellen“ folgen und ebenfalls der Partei den Rücken kehren werde. „Ich habe mir noch Bedenkzeit genommen“, behauptet der Landtagspräsident gegenüber der TAGESZEITUNG. Erstmals will der geschickte Landtagsabgeordnete die Reaktionen auf die Parteispaltung, vor allem seitens des Koalitionspartners SVP, abwarten.

„Die Spaltung des Bozner PD ist die direkte Folge der Kandidatur der Provinzfremden Boschi und Bressa“, meint Riccado Fraccaro, Kammerabgeordneter des Movimento 5 Stelle. Während die SVP und Landeshauptmann Arno Kompatscher schwiegen, hinterlasse der nationale PD „in seiner Arroganz und Präpotenz nur noch verbrannte Erde“.

Heftige Kritik kommt auch von der Süd-Tiroler Freiheit: Die Spaltung im Partito Democratico habe einmal mehr unter Beweis gestellt, dass der PD kein verlässlicher Koalitionspartner sei und sich die „bedingungslose Bündnistreue der SVP zu dieser Chaospartei als schwerwiegender Fehler“ erweise zumal nach der Spaltung nicht einmal mehr klar sei, wer überhaupt noch der Koalitionspartner ist.

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Kommentare (13)

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  • criticus

    Politik ist nehmen und geben und Herr Zeller ist ein schlauer Politiker. Aber erst jetzt stellt sich heraus, dass sich die Italiener in Südtirol übergangen gefühlt haben. Ja, die Macher beim PD und SVP haben gedacht, die werden wohl alles schlucken.

  • meinemeinung

    “ geschickte Landtagsabgeordnete “ ja ist ein Italiener ,sieht alles nicht so eng und man kann alles ziehen wie ein Gummiband ,so ist Italien und die SVPer und >Compania >haben wieder etas dazu gelernt . Italiener ticken anders ob weiter unten oder hier in Südtirol .Bizzo ist das beste Beispiel (in Dialekt eine H.r. ) meine meinung

    • wisoiundnetderfranz

      Das ist doch perfekter Opportunismus…
      Mal kurz abwarten, schauen in welche Richtung der Wind weht und dann eine große Pressekonferenz, um den vorgewärmten Sessel unter allen Umständen behalten zu können…

  • franz

    Die italienische Linke des PD zelebriert ihren Drang zur Selbstzerfleischung
    Die SVP Genossen Vasallen des PD – Zeller, Unterberger, Achjammer und LH Kompatscher haben sich von den Postkommunisten übern Tisch ziehen lassen ohne dafür etwas als Gegenleistung zu bekommen zu haben.
    Anlässlich zur Hofer -Feier in Meran haben die Blutsbrüder des PD mit ihrer Abwesenheit ihre Verbundenheit zur Heimat zum Ausdruck gebracht.
    Hätte Renzi, Gentiloni Boschi oder sonst ein Postkommunist des PD eine Rede gehalten wäre die SVP – Elite vollzählig erschienen um sich die üblichen Lügen und leeren Versprechen der linken Postkommunisten anzuhören.
    Anlässlich zur Andreas Hoferfeier heißt es:
    Im Jahr 2015 hatte Schützen-Landeskommandant Elmar Thaler dem Landeshauptmann vorgeworfen, er habe „weder Herz noch Verstand eingeschaltet“. Damit konterte Thaler auf eine Aussagen Arno Kompatschers, der gesagt hatte, “dass es für die Gestaltung der Zukunft nicht nur Herz, sondern auch Verstand brauche“ [..].
    Fragt sich nur wo bleibt der Verstand von LH Kompatscher Und Genossen wenn sie sich von den Postkommunisten übern Tisch ziehen lassen. Den PD gibt es seit 14. Oktober 2007. Damals verbündeten sich die linken Christdemokraten von der Margherita, wo Renzi herkommt, mit den Postkommunisten von den Democratici di Sinistra.DS die 1991 aus dem Partito Comunista Italiano (PCI) hervorgegangen war, Sie hätten fusionieren sollen. Nun droht eine Kernspaltung. auch in Bozen

  • meintag

    Nun nach den Wahlen werden sich einige Politiker auch der SVP der Frage stellen“ bin ich noch glaubhaft und werde meiner Wahl vor Fünf Jahren gerecht.

  • drago

    Bizzo, der italienische Pöder. Alles für die Wiederwahl. Hat eine Parteikollegin durch Anrufen der Gerichte um den Landtagssitz gebracht, ist seinerzeit auf den Renzi-Zug aufgesprungen und springt jetzt ab, da der Stern von Renzi im Fallen ist. Er muss nur noch genau überlegen, wie er seinen gegenwärtigen Stuhl behält und seine Wiederwahl bestmöglich sichert. Mit anderen Worten: der Prototyp des heutigen Politikers. 🙁

  • prof

    Ganz genau,Bizzo der Prototyp eines gewieften Opportunisten, wie auch Pöder und andere ( auch SVPler) ich hoffe nur,daß alle bei den nächsten Landtagswahlen die Rechnung präsentiert bekommt.

  • besserwisser

    wichtig isch: strategie muss man haben, dann sind die lukrativen pöstchen gesichert ….

  • servusguitanocht

    wer hot sich ebbas ondos dowortn. der will jo a la londtogspräsident bleiben. ghiarn tatnse wo olla zin teifl zi schickn de…….

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