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Schweizer Doppelsieg

Mauro Caviziel

Gian Luca Barandun und Mauro Caviziel kletterten am Donnerstag auf die beiden ersten Treppchen des Podiums beim Europacup Super-G in Reinswald.

Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang gewannen in der heutigen Alpinen Kombination die Schweizerinnen Michelle Gisin Gold und Wendy Holdener die Bronzemedaille. Noch ein klein bisschen besser machten es wenig später deren beiden Landsmänner Gian Luca Barandun und Mauro Caviziel: Sie kletterten auf die beiden ersten Treppchen des Podiums. Allerdings nicht bei Olympia, sondern beim Europacup Super-G in Reinswald.

Gian Luca Barandun bewältigte die 1834 Meter lange Schöneben-Piste als einziger der 106 Starter unter 1.12 Minuten. Bei seinem ersten Europacupsieg setzte sich der 23-jährige Schweizer in 1.11,78 Minuten durch.

Den Vorsprung auf die Konkurrenz fuhr er in erster Linie im unteren Streckenteil heraus. Am Ende war Barandun, der im Weltcup schon sechs Mal in den Punkterängen lag und im Europacup zum fünften Mal am Podium stand, ganze 27/100 Sekunden schneller als sein Landsmann Mauro Caviezel. Der 29-Jährige landete im Europacup zum fünften Mal in den Top-3. Im Weltcup hat Caviezel auch einen Podestplatz zu Buche stehen: Vor einem Jahr belegte er im Super-G von Aspen (USA) den dritten Rang.

Den dritten Platz im Super-G in Reinswald erkämpfte sich der Österreicher Daniel Danklmaier. Der 24-Jährige aus Aich in der Steiermark verlor bei seinem achten Europacup-Podium 0,31 Sekunden auf Tagessieger Barandun. Für Danklmaier war es bereits das zweite Podium in Reinswald in dieser Woche, nachdem er am Mittwoch die Alpine Kombination ebenfalls an dritter Stelle beendet hatte.

Prast scheidet mit Zwischen-Bestzeit aus

Auf dem Weg zu einer möglichen Top-Platzierung war Alexander Prast aus Terlan. Der 21-jährige Südtiroler lag bei der ersten Zwischenzeit in Führung, ehe er im letzten Steilhang ausrutschte und ausfiel. „Das ärgert mich sehr. Schade, denn ich war wirklich stark unterwegs. Aber jetzt kann ich das nicht mehr ändern und muss es akzeptieren“, kommentierte Prast seinen Ausfall. Bester „Azzurro“ war mit Florian Schieder ein heimischer Rennläufer. Der 22-jährige Kastelruther belegte den 21. Platz – mit 1,16 Sekunden Rückstand auf Platz eins.

Die 13. Europacup-Woche in Reinswald geht am Freitag mit dem zweiten Super-G zu Ende. Das Rennen beginnt um 10.30 Uhr.

FIS Ski Alpin Europacup Reinswald/Sarntal – Ergebnisse Super-G

  1. Gian Luca Barandun SUI 1.11,78
  2. Mauro Caviezel SUI 1.12,05
  3. Daniel Danklmaier AUT 1.12,09
  4. Marco Odermatt SUI 1.12,15
  5. Rasmus Windingstad NOR 1.12,15
  6. Urs Kryenbühl SUI 1.12,28
  7. Ralph Weber SUI 1.12,34
  8. Christopher Neumayer AUT 1.12,38
  9. Sebastian Arzt 1.12,41
  10. Stefan Rogentin SUI 1.12,43
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