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Der geteilte Kommandant

Fabrizio Piras

Fabrizio Piras, Kommandant der Meraner Ortspolizei, steht seit November aushilfsweise auch der Stadtpolizei Leifers vor. Ein Doppel-Dienst, der viele verwundert, laut Auskunft der Gemeinde jedoch klar geregelt ist.

von Karin Gamper

Wie geht sich das eigentlich zeitlich aus? Kommandant der Meraner Ortspolizei mit den angeschlossenen Gemeinden Partschins, Tirol sowie Schenna sein und gleichzeitig als Chef der Stadtpolizei in Leifers aushelfen? Das ist eine Frage, die Fabrizio Piras derzeit öfter gestellt wird.

Laut Auskunft aus dem Rathaus hat alles seine Rechtmäßigkeit. Mehr noch: Meran würde von der Aushilfstätigkeit des Stadtkommandanten in Leifers sogar in geringem Maße profitieren.

Piras springt in Leifers seit dem 28. November vergangenen Jahres als Kommandant ein. Die Aushilfe kam zustande, weil der Bürgermeister von Leifers, Christian Bianchi, seinen Meraner Amtskollegen offenbar darum ersucht hat. Und zwar solange, bis die Gemeinde Leifers über einen Wettbewerb die Kommandantenstelle neu besetzen kann. Piras habe zugesagt. Die Abmachung gilt noch bis zum 31. März dieses Jahres.

Die Zusammenarbeit sieht vor, dass Fabrizio Piras jede Woche vier Stunden in Leifers Dienst tut. In Meran wird Piras’ Arbeitszeit laut Angaben aus dem Meraner Rathaus jedoch nicht eingeschränkt. Sie beträgt weiterhin 38 Wochenstunden. “Die Funktion in Leifers übernimmt Fabrizio Piras also in seiner Freizeit”, heißt es dazu auf Anfrage. Piras erhält für diese zusätzliche Tätigkeit laut Gemeinde Meran auch keine extra Vergütung.

Die Zusatzstunden kann Piras im Rahmen eines Zeitausgleichs innerhalb dieses Jahres wieder abbauen. Die Gemeinde Leifers erstattet der Gemeinde Meran aber die Kosten für die geleisteten Stunden und die Fahrten zurück. Unterm Strich verdient laut Auskunft aus dem Rathaus die Gemeinde Meran an dieser Aushilfe also sogar finanziell ein wenig, zudem profitiere Meran von der Erweiterung des Erfahrungsschatzes des Kommandanten und das Abkommen fördere die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (9)

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  • goggile

    wie ists ausgegangen mit den sequestrierten weihnachtbäumchen und was wurde mit ihnen gemacht?
    der fleissige Bauer der sie anbietete auf seinem eigenen grund und noch dazu 5000 euro strafe zahlen musste und laut dem er sie dort verkaufen konnte und piras laut medien sagte ihm egal es wird schon das gericht richten?

  • florianegger

    da will ein Beamter fleissig sein, und sogar das wird kritisiert. Hallooo??

  • franz

    Besser währe wenn Komandant Piras in Meran seinen Aufgaben nachkommen würde und geltendes Recht umsetzen würde. Was für Bürgermeister Rösch und Stadtkomandant Piras anscheinend nicht so wichtig ist.
    Priorität der Geminde Meran ist die Bürger beim Falschparken bzw. mit ( vermutlich illegale Speed Boxen ) zu massakrieren.
    Seit 20.02.2017 gibt es es das Dekret – Minniti &Orlando Decreto Legge, testo coordinato 20/02/2017 n° 14, G.U. 20/02/2017 Pubblicato il 27/04/2017
    “In particolare è previsto che chi deturpa zone di pregio delle città non potrà più frequentarle per un periodo di 12 mesi. con l’allontanamento fino a 48 ore per chi lede il decoro urbano o la libera accessibilità o la fruizione di infrastrutture, luoghi di pregio artistico, storico e turistico, anche abusando di alcolici o droghe, esercitando la prostituzione «in modo ostentato», facendo commercio abusivo o accattonaggio molesto“[..].
    Ähniche Situation in Bozen
    Leider kommt es durch die Nichtanwendung dieses Gesetzes zu Straftaten Drogendealer können unbeirrt in Parks ihr dreckiges Handwerk bertreiben und Straftaten verüben.
    Beispiel Macerat wo im Park 24 Stunden mit Drogen geahndelt wird und wo bleibt der Staat ? Leider hat dies schließlich zu der schrecklichen Verbrechen geführt, Wie bekann ist die junge Pamela 18 J von einer Grupe Nigerianischen Drogenhändler ( deren Asylantrag läaberits vor Jahren definitiv abgelehnt worden war ) zuerst mit Drogen gefügig gemacht, vergewaltig anschließend nach Voodu Ritual abgeschlachtet Herz und andere Organe verspeist und shcließlich zerstückelt inKoffer verpackt in eien Graben entsorgt.
    Hätte der Staat die( Stadtgemeinde von Macerata ) geltendes Recht angewandt , würde die arme junge Frau noch unter uns sein.

    • goggile

      ich frage mich ob die 30er Zone auf der strasse Richtung Palace die man ja benutzen muss um in passeiertal zu komme europagesetzeskonform ist mir 30kmh.
      schliesslich ist es kein innerstädtischer Bereich da es auch eine durchzugsstrasse ist.
      wer kònnte klagen?
      ich mòchte noch anmerken dass genau in dieser strasse vor wenigen Wochen ein vollkommen betrunkener einen sicheren tödlichen Unfall verursacht hàtte als er urplòtzlich vor mir die strasse OHNE Zebrastreifen ueberquerte baumelnt und auf der linken spur eine scooterfahrerin nur durch unglaubliches glueck diesen nich uerberfahren hat und womöglich sich selbst ins jenseits befòrdert hàtte.
      in vielen stadtbereichen Meran laufen vollalkoholisierte tagesalkoholiker mit flachen umher. wird die bevòlkerung nicht geschuetzt? muessen unfàlle passieren mit nicht zurechnungsfàhigen volltrunkenen baumelnden strassenueberquerer?
      von all den anderen katastrophalen zustànden dieser gemeinde lasse ich mal ab, denn die zeilen wuerden nicht mehr reichen.

  • franz

    LIMITI DI VELOCITÀ LOCALIZZATI
    Il vigente Codice della strada all’art. 142
    Scelta dei limiti di velocità localizzati.
    Con circolari n. 8700 del 1964, n. 4250 del 3 novembre 1973 e n. 1200
    del 14 novembre 1979 il Ministero dei Lavori Pubblici (ora Ministero dei
    Trasporti) aveva già preso in esame il problema dei limiti di velocità che
    vengono localmente imposti sulle strade italiane osservando che: molti Enti proprietari, gestori o concessionari di strade, pongono in
    essere limitazioni di velocità localizzate, in punti o tronchi
    determinati, fissando valori irrazionali o quanto meno ricavati in
    modo empirico;
    molti Enti proprietari, gestori o concessionari di strade, pongono in
    essere limitazioni di velocità localizzate, in punti o tronchi
    determinati,
    fissando valori irrazionali o quanto meno ricavati in modo empirico;
    “ 50 km/h sulle strade urbane (ossia nei centri abitati);“ [..]
    70 Km/h sulle strade urbane con particolari caratteristiche ed in presenza di apposito +++
    AUSNAHMEN: “ limiti per categorie di veicoli:
    – autoveicoli o motoveicoli utilizzati per il trasporto delle merci pericolose rientranti nella classe 1 figurante in allegato all’accordo di cui all’articolo 168, comma 1 quando viaggiano carichi: 50 chilometri orari fuori dei centri abitati e 30 chilometri orari nei centri abitati;

  • goggile

    ich würde mal vorschlagen dass alle südtiroler Fotos machen von orten wo irrationale schilder usw auf kosten von uns steuerbugglern ungerechtfertigterweise aufgestellt sind die nicht zur Sicherheit sondern zur geldausbeute Unsicherheit und gegen die Gemeinschaft steuern. betrifft auch Hunde Kinder usw schilder.
    ich denke da könnte man für einen tag massenhaft seiten einer Zeitung füllen.

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