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Die Schlaglöcher

Foto: 123rf

Aufgrund der starken Schneefälle sind viele Straßenbeläge in Südtirol arg ramponiert. Nun wurde eine Prioritätenliste für die Behebung der Schäden festgelegt.

Aufgrund der derzeitigen Witterungsverhältnisse, der großen Schneemassen und der Temperaturunterschiede in Kombination mit Straßensalz und Winterdienst, werden viele Straßenbeläge in Mitleidenschaft gezogen. So ist beispielsweise die SS621 im Tauferer-Ahrntal mit unzähligen Schlaglöchern versehen. Verständlicherweise können derzeit keine Arbeiten durchgeführt werden, solange es die Witterung nicht zulässt.

Walter Blaas

Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Walter Blaas erkundigte sich über den derzeitigen Stand der Dinge und hegt Zweifel, ob genügend Mittel zur Behebung der Schäden vorhanden sind.

„Derzeit lassen sich die Winterschäden noch nicht im Detail beziffern. Dies kann erst nach Beendigung des Winters bestimmt werden. Was die Behebung der Schäden anbelangt, so fällt diese in den Zuständigkeitsbereich des jeweiligen Straßenbetreibers“, zitiert Walter Blaas einleitend aus der Antwort des zuständigen Landesrates und gibt zu bedenken, dass es zur Behebung der zahlreichen Straßenschäden erhebliche Mittel braucht.

„Die Winterwitterung hat viele Straßen des Landes in arge Mitleidenschaft gezogen. Schlaglöcher, aufgebrochene Asphaltdecken und Rillen durchziehen die Straßen. Die Behebung der Schäden wird einen enormen Aufwand in Anspruch nehmen und es muss davon ausgegangen werden, dass die öffentlichen Körperschaften entsprechende Haushaltsplanänderungen durchführen müssen“, unterstreicht Blaas.

„Die Ausbesserung der Schäden auf den Straßen erfolgt gemäß einer Prioritätenliste.

Nachfolgend einige bereits definierte Abschnitte. Andere Abschnitte können erst nach Beendigung der Wintersaison im Detail bestimmt werden:

LS 9 Ultental von km 31,400 bis 32,800
LS 114 Pfelders von km 0,800 bis 2,200
SS 44 Jaufenpass von km 32,450 bis 33,800
SS44bis Timmelsjoch von km 27,800 bis 29,500
SS38 MeBo von km 214,900 bis 217,000
SS 12 Brennerstaatsstraße im Abschnittsweise zw. Klausen – Mauls;
SS 49 Pustertal im Abschnittsweise zw. Vahrn – Kiens.“

„Sobald es die Witterungsbedingungen und Temperaturen zulassen, muss mit den Arbeiten begonnen werden, zumal der derzeitige Zustand der Straßen für die Fahrzeuge nicht zuträglich ist. Insbesondere müssen seitens der Landesverwaltung die stark betroffenen Gemeinden finanziell unterstützt werden, damit ein annehmbarer Zustand der Straßen erzielt werden kann“, fordert Walter Blaas in einer Aussendung abschließend.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (10)

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  • josef

    Bravo.
    Aber angesichts der vielen PKW-Steuern und Abgaben, sowie der hohen Abgaben bei den Treibstoffkosten, welche tagtäglich in die Kassen der Provinz fließen, sollten die Mittel wohl genügend vorhanden sein um die Strassen in einen anständigen Zustand zurück zu führen.

  • franz

    „Die Ausbesserung der Schäden auf den Straßen erfolgt gemäß einer Prioritätenliste.“
    In Meran gibt es Straßen die bombardierten Landschaft ähnlich sind ( Beispiel Mazziniplatz Richtung Theaterplatz – Freiheitsstraße )
    Priorität von Bürgermeister Rösch ist das Busniss mit der Immigrtaion ( Unterkunft für Clandestini Jihadisten – “4 PolL“ und die Bürger mit Strafen beim Falschparken und mit Speed Boxen( vermutlich illegal ) zu massakrieren
    Während Bürgermeister Rösch und sein Amtskollege Caramschi Bozen geltende Gesetze wie das DL Minniti nicht anwendet, das für illegale Drogendealer, lästiger Bettler den DASPO URBANO vorsieht
    . http://www.corriere.it/politica/17_febbraio_11/sicurezza-piu-poteri-sindaci-daspo-minniti-f8e448e4-efe0-11e6-ba75-096146c2df58.shtml
    Rösch ( Schuhputzbürgermeister ) ist ein Paradebeispiel – während er viel Geld für seine Gäste ausgibt z. B ein Restaurant für Flüchtlinge ( Clandestini ) mit finanziert aber kein Geld um die Straßen in Ordnung zu halten. http://www.liberoquotidiano.it/news/italia/13216051/immigrazione-merano-bolzano-ristorante-africano-bando-lavoro-.html

  • andreas

    Jetzt lassen wir den Winter doch mal vorüber gehen und dann kann man immer noch Wahlkampf machen.
    Die Verantwortlichen sind über den Hinweis, dass Straßen reparieren Geld kostet, gewiss dankbar.

    • einereiner

      lieber Andreas EsseVuPi-Senfomat, wer nie vor die Tür darf, weiß auch nicht, was draussen los ist. Somit kennst du die Situation nicht, weißt nicht wie es im Tauferer Ahrntal auf den Strassen ausschaut. Fakt ist, man muss mit Reifenschäden rechnen.
      Schlage vor, du gibst deine süssen Senf zu Würstchen, die du vor dir liegen hast.

  • ahaa

    Die Schlaglòcher kommen von ùberladeten LKWs.Zudem werden billige Firmen geholt und der Transport des Teers dauert oft zu lange.Er ist zu kalt!Zudem ist die Sandmischung scheisse ,weil der Sand von Italien abgerundt ist und nicht eckig.Darum fallen auch die Hàuser schneller!Zudem will man ja immer dafùr viel Geld ausgeben.Es ist ja auch eine Zitze der Steuerzahler.Wer in Oesterreich hinter der Grenze war versteht mich.
    Von der Geschwindikeit wie sie dort arbeiten will ich gar nichts sagen.Wow.

  • morgenstern

    Was unterscheidet uns in Sache Straßen im Vergleich zum angrenzenden Ausland (A) (CH),
    der Südtiroler Fleckerlteppich.

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