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In letzter Sekunde

Ein kleines Warngerät am Rettungsrucksack der Mannschaft des Weißen Kreuzes hat am Montagnachmittag wahrscheinlich gleich mehreren Menschen das Leben gerettet. 

Ein kleines Warngerät am Rettungsrucksack der Mannschaft des Weißen Kreuzes hat am Montagnachmittag wahrscheinlich gleich mehreren Menschen das Leben gerettet. Am Einsatzort, in einer Wohnung in Bozen angekommen, schlug der fingergroße Sensor Alarm. Nach umgehender Belüftung aller Räume konnte eine bereits bewusstlose Person in Sicherheit gebracht werden.

Nach dem Grundsatz der Sicherheit für Mitarbeiter und Patienten optimiert der Landesrettungsverein laufend seine Einsatzausrüstung.

Erst seit wenigen Wochen verfügt das Weiße Kreuz über CO-Warngeräte, die an den Rettungsrucksäcken auf allen Rettungs- und Notarzteinsatzfahrzeugen befestigt sind. Sie schlagen Alarm, sobald sich eine Besatzung in Kohlenmonoxid-Gefahr befindet. Dass die Geräte allerdings so schnell zum Einsatz kommen und eine Rettungsmannschaft vor schweren Folgen schützen würden, hat kaum jemand vermutet.

So geschehen am Montagnachmittag bei einem Einsatz in der Verona-Straße in Bozen.

Als die Rettungssanitäter sowie der Notarzt eine Wohnung betraten, schlugen die Geräte sofort an. Die Retter reagierten geistesgegenwärtig: Es wurden Fenster und Türen geöffnet, um die Wohnung zu lüften.

Anschließend wurden ein bewusstloser Mann und eine verwirrte Frau in Sicherheit gebracht und versorgt. Da Kohlenmonoxid unsichtbar, geruchlos und tödlich ist, hätte dieser Einsatz ohne die CO-Warner schlimm enden können. Für eine weitere Untersuchung des Einsatzortes wurde die Berufsfeuerwehr Bozen nachalarmiert.

Ermöglicht wurde der Ankauf der Warngeräte für alle Sektionen des Weißen Kreuzes in Südtirol durch die Zuweisung aus den 5 Promille der Einkommenssteuer.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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