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Der sechste Kontinent

Andreas Pichlers Film über das Brixner Haus der Solidarität feierte große Premiere im Filmclub.

von Renate Mumelter

Ein gerammelt voller Kinosaal wollte mehr erfahren von dem Projekt, das seit vielen Jahren eigenwillig und erfolgreich seinen Weg geht, getragen von der Zivilgesellschaft, von Freiwilligen  und von den Bewohnern selbst, den Gestrandeten, wie sie im Filmuntertitel genannt werden. Die Dokumentation begleitet einige der Bewohner und Bewohnerinnen und die Mitarbeitenden auch während der schwierigen Phase des Umzugs in ein neues Haus. Er vermittelt die Mühe, vermittelt die Begeisterung und die Gelassenheit, ohne die es nicht gehen würde. „Der sechste Kontinent“ ist zwar kein Höhenflug am Dokumentarfilmhimmel, er ist aber ein informativer Film, ein wichtiger Film, gerade in Zeiten wie diesen. Es ist übrigens nicht der erste Dokumentarfilm über das Haus der Solidarität. 2014 erschien „Anderswo“ der Abschlussfilm der ZeLIG-Schülerin Ane Helga Lykka. Mit der Politik hatten die Macherinnen und Macher des Hauses nie viel am Hut. Sie wollen unabhängig bleiben. Umso überflüssiger deshalb im Anschluss an die Premiere der Aufrtitt der Landesrätin, die ihr gewohntes Sowohlalsauch ans Publikum zu bringen versuchte.

„Der sechste Kontinent“ ist in diesen Tagen in ganz Südtirol zu sehen.

„Der sechste Kontinent! (IT 2016), Regie: Andreas Pichler. Bewertung: Sehenswert in Zeiten wie diesen

Was es sonst noch gibt: „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ (OmU am Montag), „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ (MI), „Ella & John“,  „Happy End“ (MO Brixen)

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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