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Eiskletterer von Lawine verschüttet

Foto: Denis Costa

Im Langental in Wolkenstein ist am Mittwochnachmittag ein Eiskletterer von einer Lawine verschüttet worden.

Lawinenunglück in Wolkenstein.

Zwei deutsche Eiskletterer wollten am Mittwochnachmittag den Eisfall „Mission Impossible“ im hinteren Langental besteigen. Plötzlich soll sich eine Eislawine gelöst haben. Einer der beiden Eiskletterer konnte sich in Sicherheit bringen, der zweite wurde mitgerissen und von den Schnee- und Eismassen verschüttet.

Die Einsatzkräfte suchten den rund 500 Meter langen Lawinenkegel mit Sonden nach dem Verschütteten ab. Ergebnislos.

Die Suche wurde gegen 22.00 Uhr eingestellt und wurde am Donnerstagmorgen wieder aufgenommen werden.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (11)

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  • yannis

    Nichts Neues: „Wer sich in die Gefahr begibt, kommt darin um“

  • tottele

    Es mag zwar eine traurige Nachricht sein aber ein Sprichwort sagt : “ wer nicht hören will muss fühlen “ .
    Bei solchen Risikobedingungen muss ich auch noch andere Menschen wegen meines falschen Verhaltens in Schwierigkeiten bringen ? Nein !!

  • sogeatsschungornet

    Seid doch still, ihr, die ihr wohl kaum eine Ahnung habt.
    Diese Kommentare à la „Ich habs dir doch gesagt…“ nützen niemandem!

    • yannis

      richtig, sie nützen niemanden, da diejenigen denen es nützen würde die logischen Argumente schlicht ignorieren !

    • sogeatsschungornet

      Du kennst die genauen Umstände des Unfalls?

      • markp.

        Man braucht bei solchen Sachen doch keine genaueren Umstände. Fakt ist es, daß Leute – was auch immer sie dazu treibt – irgendetwas erleben wollen, was mit Risiko verbunden ist (à la „wer das nicht erlebt, der hat nicht gelebt“).

        Jeder darf das machen was er will, keine Frage. Und es wäre wirklich nicht schlimm für die Menschheit, wenn jemand etwas riskiert aber wenn es schief geht, die Sache damit halt gegessen ist. Aber wenn dann Dritte mitreingezogen werden, dann auch noch ihr eigenes Leben riskieren, um diese – ich sags wie ich es sehe – Spinner von den Klippen, oder aus den Schneemasse zu retten (sei es noch heiler oder in Teilen), dann ist das wirklich nicht mehr mit gesundem Menschenverstand zu rechtfertigen.

        Hoffentlich nutzen diese Kommentare, daß wenigstens mancher sein Hirn einschaltet und im Winter lieber in der Kletterhalle rumturnt, anstatt bei der momentanen Wetterlage im Berg Tarzan zu spielen.

  • hells_bells

    Spart euch doch die „supergscheidn“ und überflüssigen Kommentare……drückt stattdessen den Hinterbliebenen eurer Mitgefühl aus!
    Mein herzliches Beileid R.I.P

  • bergspecht

    Echt schlimm!!!!!! Urteilen ohne genaue Hintergrund Informationen! Anstatt den betroffenen euer Beileid zu bekunden oder den unglaublichen Einsatz der Rettungskräfte zu honorieren, habt Ihr vor euren PCs nichts anderes zu tun als herum gscheidln.

    Ja, Eisklettern ist ein Risikosport, bei dem trotz guter Plannung und Vorbereitung immer etwas passieren kann. So wie bei einer Skitour auch immer ein Restrisiko bleibt, so dass selbst bei vermeintlich sicheren Schneeverhältnisse eine Lawine abgehen kann.

    Zum Glück oder Pech ist die Natur noch nicht beherrschbar und unberechenbar. Sie möglichst gut einzuschätzen ist einer der wichtigsten Sicherheitsfaktoren, dennoch bleibt ein Restrisiko.
    Sollte dieses Restrisiko eintreten oder ein menschlicher Fehler passieren, ist man froh, dass es viele Freiwillige und gut ausgebildete Einsatzkräfte gibt die aus Menschlichkeit und Überzeugung helfen.

    Viele dieser Rettungskräfte sind selbst leidenschaftlich in den Bergen unterwegs.

    Ob Fehleinschätzung oder Pech, es stehen Menschen dahinter! Den Hinterbliebenen mein volles Mitgefühl und den Einsatzkräften meinen vollen Respekt und Anerkennung für ihre Arbeit.

    • markp.

      Lesen sollte man schon können, kein einziger hier hat den Rettungskräften den Respekt abgesprochen. Ganz im Gegenteil!!!

      Und ich sage hier meine Meinung und lasse mir die von keinem Moralapostel verbieten. Und genau die Skitourengeher gehören mich in die gleiche Kategorie.

      Wenn jemand sein Leben riskiert… bitte… aber bitteschön so, daß nicht ein Dritter für die Bergung sein Leben riskieren muß.

      Mein Beileid hält sich in Grenzen. Der Bursche hat es sich so ausgesucht und hat die Konsquenzen dafür tragen müssen. Amen.

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