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„Keine finanzielle Bürde“

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Der Katholische Familienverband begrüßt die Caritas-Initiative zur Budgetberatung für Familien, betont aber: „Budgetierung und Sparen darf sich auf keinen Fall auf den Kinderwunsch auswirken.“

Angelika Mitterrutzner

(hsc) Der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) dankt der Caritas für die neue Initiative, Familien mit einer Budgetberatung vor finanziellen Krisen zu schützen. Bezugnehmend auf die Medienmitteilung der Caritas über Sparmöglichkeiten und die Grafiken darüber, wie sich Kinder auf das Budget einer Familie auswirken, möchte der KFS aber betont wissen: „All das Positive, das Kinder ihren Eltern und der gesamten Gesellschaft geben, hat nun mal keinen Geldwert.“

Verbandspräsidentin Angelika Mitterrutzner sagt: „Kinder müssen sich für Eltern nicht wirtschaftlich rechnen und tun das auch nicht. Es gilt daher darum zu kämpfen, dass das mittlerweile eingesickerte neoliberalistische Finanzdenken nicht auch die Familien erfasst.“

Mitterrutzner weist die Darstellung von Kindern als finanzielle Bürde entschieden zurück. Budgetierung und Sparen dürfe sich auf keinen Fall auf den Kinderwunsch auswirken. „Dies hätte fatale Auswirkungen auf die Gesellschaft“, so die KFS-Präsidentin.

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Kommentare (4)

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  • andreas

    Na ja, etwas „neoliberalistisches Finanzdenken“ würden Staaten wie Afrika nicht mal schlecht tun, denn so dumm ist es gar nicht nur so viele Kinder in die Welt zu setzen, wie man auch angemessen ernähren und erziehen kann.

  • florianegger

    Kinder sind, wirtschaftlich betrachtet, ein großes Minusgeschäft, dafür aber menschlich eine unbezahlbare Bereicherung. Leider ist zu überlegen, ob man sich Kinder gesellschaftlich, karrieremässig, lebensplanungsmässig leisten will.

  • rota

    —–„Kinder müssen sich für Eltern nicht wirtschaftlich rechnen und tun das auch nicht. Es gilt daher darum zu kämpfen, dass das mittlerweile eingesickerte neoliberalistische Finanzdenken nicht auch die Familien erfasst.“——

    Ja früher das waren noch Zeiten, da gab es den KFS nicht- den brauchte es auch nicht. Da ging der Pfarrer von Hof zu Hof und Haus zu Haus und schwörte die Eheleute auf Nachwuchsarbeit ein wenn mal das Register der Orgelpfeifen einen Aussetzer hatte. Und wenn es trotzdem nicht klappte wurde der Kooperator nachgeschickt.

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