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Stauder tritt an

Harald Stauder tritt in der SVP-Basiswahl gegen Julia Unterberger an – obwohl er aufgrund der Frauenquote chancenlos ist.

Nun ist es fix: Im Senats-Wahlkreis Meran gibt es ein Stechen zwischen der Ex-Landtagspräsidentin Julia Unterberger und dem Lananer Bürgermeister Harald Stauder.

Stauder hat nach Informationen von TAGESZEITUNG Online am Donnerstagvormittag in der SVP-Zentrale seine schriftliche Annahmeerklärung hinterlegt.

Der Bürgermeister sieht seine Kandidatur als Protest gegen das Parteiestablishment. Aufgrund der gesetzlichen Frauenquote wird Julia Unterberger automatisch auf die SVP-Liste gesetzt, auch wenn sie die Vorwahlen klar verlieren sollte.

Stauder ist überzeugt, mehr Stimmen als die Meraner Rechtsanwältin zu ergattern.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (8)

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  • tiroler

    Bravo Herr Stauder! Gäbe es mehr Leute wie sie, dann wäre die SVP wieder wählbar!

  • prof

    Komplimet Herr Stauder,daß sie trotzdem antreten, eine solche Vorgangsweise von der SVP ist nicht nachvollziehbar,denn so ist es für den Bürger sowieso keine Wahl mehr,wenn schon von vornherein feststeht wer automatisch gewinnt.
    Aber auch in den anderen Bezirken ist nicht Alles nachvollziehbar.

  • sepp

    wieso brauchts vorwahlen stehen ja sowieso alle schon fest

  • rota

    Kurz vor den Wahlen wurden bisher persönliche Animositäten unterdrückt, aber die Zeiten haben sich geändert. Nach den Wahlen kann dann umso mehr über die Schuldfrage des Debakels gezankt werden.

  • prof

    Einfach beschämend wie sich Frau Unterberger gegenüber Herrn Stauder auf Rai Südtirol benommen hat.
    Wäre auch neugerig ob sich Frau König ganz so freiwillig wie angeblich behauptet zurückgezogen hat.

    • tiroler

      da stimme ich voll zu. arroganter gehts nimmer.
      mal schauen wieviele svp lämmer(innen) sie wählen.
      leute wie stauder werden aggsägt. zu gescheit, zu kompetent. das passt den machern nicht

  • drago

    Verhalten unserer Politiker und Parteien bei internen Wahlen:
    a) intern: ich trete nur an, wenn ich sicher bin zu gewinnen -> nur ein seriöse/r KandidatIn
    b) nach außen: bedaure, dass niemand gegen mich antritt
    c) Partei: wir hätten gerne mehr Auswahl geboten
    Fazit: Vorwahlen sind so nützlich wie ein Kropf und, obwohl manche Politiker behaupten, dass Vorwahlen eine richtige Wahl ersetzen können, eine Augenauswischerei.

  • morgenstern

    Hätte ich von Stauder auch nicht erwartet, solchen Leuten kann man die Stimme geben wenn man ein SVPler ist.

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