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Knappe Rennen

Fotos: : © Christof Gruber

Pigneter und Lanthaler siegreich: Italiener gewinnen auch Einzelbewerbe des GRM Group Weltcups in Latzfons.

Am Sonntag, dem 7. Januar 2018, wurden auf der Lahnwiesen-Bahn in Latzfons die Finalrennen des zweiten GRM Group Weltcups dieser Saison durchgeführt.

Auch am zweiten Renntag dominierten die Athleten des italienischen Teams.

Im Herrenbewerb war Patrick Pigneter erfolgreich, für ihn war es der erste Weltcupsieg seit seinem Triumph in Slowenien in der letzten Saison. Dementsprechend glücklich zeigte sich der Italiener nach dem Rennen: „Es tut gut, endlich mal wieder ganz oben auf dem Podest zu stehen. Vor allem, weil das Rennen sehr knapp war, die ersten Drei sind immer ganz nah beieinander“, so Pigneter über den harten Konkurrenzkampf bei den Herren.

„Dass es heute für mich gereicht hat, ist vielleicht meiner Erfahrung zu verdanken, zudem haben mich die vielen Zuschauer an der Strecke nochmal besonders motiviert“, erklärte der Italiener, der die Lahnwiesen-Bahn in Latzfons/Lazfons als eine seiner Lieblingsstrecken bezeichnete.

Auf dem zweiten Platz landete der amtierende Weltcup-Champion Thomas Kammerlander (AUT), dem schließlich 24 Hundertstelsekunden auf Pigneter fehlten. Dennoch zeigte sich der Österreicher mit dem zweiten Rang zufrieden: „Nach dem ersten Wertungslauf hatte ich fast ein bisschen Angst, denn die warmen Temperaturen und die weiche Bahn kamen mir nicht unbedingt entgegen. Glücklicherweise konnte ich mich aber dann doch noch gut darauf einstellen“, so Kammerlander, der ebenfalls auf die starke Konkurrenz im Herrenbewerb verwies und meinte, man dürfe sich keine Ausrutscher erlauben.

Dieser Ansicht war auch der drittplatzierte Alex Gruber: „Die Rennen sind sehr hart, es werden kaum Fehler gemacht. Wir sind alle auf einem extrem hohen Niveau“, befand der amtierende Weltmeister, der am Ende lediglich 39 Hundertstel hinter Pigneter lag.

Bei den Damen gab es einen italienischen Dreifachsieg, wobei vor allem eine Athletin besonders herausstach: Evelin Lanthaler, die das Rennen mit einem Vorsprung von 1.21 Sekunden auf ihre zweitplatzierte Teamkollegin Greta Pinggera gewann – eine Machtdemonstration, wie auch die Konkurrenz neidlos anerkennen musste.

„Evelin hat einfach einen großartigen ersten Lauf abgeliefert, sie hat verdient gewonnen, ich gönne es ihr“, meinte etwa Pinggera, die sich selbst freute, auf dem zweiten Rang gelandet zu sein: „Ich bin das erste Mal auf dieser Bahn gefahren, mir fehlt hier also noch ein bisschen die Erfahrung. Deshalb bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung.“

Glücklich zeigte sich naturgemäß auch Siegerin Lanthaler: „Es ist super für mich gelaufen, ich habe gestern eine fast perfekte Fahrt hinbekommen, und auch der heutige Lauf war gut.“ Dass der Sieg am Ende doch so deutlich ausfiel, war ein zusätzlicher Grund zur Freude für Lanthaler, die im Anschluss des Rennens auch ihr Saisonziel ausgab: „Ich möchte mir den Weltcup- Titel zurückholen, doch Greta wird ihn nicht kampflos hergeben.“

Auf dem dritten Platz reihte sich Lokalmatadorin Alexandra Pfattner ein, die sich zum ersten Mal für einen Weltcup-Finallauf qualifizieren konnte: „Dass ich gleich auf dem Podest gelandet bin, und noch dazu zuhause, ist kaum zu glauben. Mir fehlen die Worte“, so die glückliche Dritte.

Der nächste Bewerb des GRM Group Weltcups 2017/2018 findet vom 12.–14. Januar 2018 statt – allerdings nicht, wie ursprünglich geplant, in Moskau (RUS), sondern im italienischen Moos in Passeier/Moso in Passiria.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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