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WorldSkills-Fahne im All

Thomas Pardeller

Bevor die nächste Berufsweltmeisterschaft 2019 im russischen Kasan stattfindet, wandert die offizielle WorldSkills-Fahne einmal quer über den Globus.

Derzeit ist sie mit einem Russen, einem US-Amerikaner und einem Japaner auf dem Weg ins Weltall.

Die Astronauten, welche in diesen Tagen zur internationalen Raumstation ISS aufgebrochen sind, haben ein besonderes Stück im Gepäck: die offizielle Flagge der WM der Berufe. Zuvor war die Flagge vom diesjährigen Austragungsort Abu Dhabi bereits in das russische Sotschi gereist. Von dort aus wurde sie an den Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gebracht.

Die Fahne wird bis Februar im Weltall verweilen und dann ihre Reise zurück zur Erde antreten. „Dann wird sie Stopps in den 33 bisherigen Austragungsorten machen, unter anderem auch in Italien, zumal die achte WM im Jahr 1959 in Modena stattfand“, erklärt der Technische Delegierte von WorldSkills Italy Thomas Pardeller.

Nach abgeschlossener Welttournee wird die Fahne dann nach Russland zurück kehren, um dort den zukünftigen Austragungsort Kasan zu erlangen. Dort finden von 29. August bis zum 3. September die 45. WorldSkills statt, an der voraussichtlich auch wieder zahlreiche Südtiroler Jungtalente teilnehmen werden.

Nicht der erste Weltraum-Besucher dieser Art

Es ist bereits das zweite Mal, dass ein Symbol eines internationalen Wettbewerbs ins Weltall reist. Im Februar 2013 trugen zwei russische Kosmonauten die Olympische Fackel in das All. Auf die Flamme musste wegen fehlendem Sauerstoff und allgemeinen Sicherheitsbedenken verzichtet werden. Auch vor den Olympischen Spielen 1996 und 2000 waren Olympische Fackeln im All. Dort wurden sie allerdings nicht in den freien Weltraum getragen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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