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Geld für Heimladestationen

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Das Land fördert nun Heimladestationen für Elektroautos. Es gibt bis zu 1000 Euro Zuschuss. Ansuchen können ab Anfang 2018 gestellt werden.

Die Landesregierung hat die Richtlinien für die Förderung von Ladestationen genehmigt. In den Genuss von Zuschüssen kommen Private, öffentliche Körperschaften und Vereine, die ihren Wohnsitz oder Sitz in Südtirol haben und über einen Autoabstellplatz verfügen.

Umweltfreundliche Mobilität fördern

Pro Ladestation ist ein Zuschuss bis zu 80 Prozent der zugelassenen Ausgaben und bis maximal 1000 Euro vorgesehen. Gefördert werden sowohl Ladesysteme für Elektrofahrzeuge als auch für Steckdosenhybride. „Damit wollen wir noch mehr Menschen dazu bringen, an die Zukunft und an die Umwelt zu denken und in nachhaltige Mobilität – sprich in Elektrofahrzeuge – zu investieren“, unterstreicht Mobilitätlandesrat Florian Mussner, der den Beschlussantrag vorgelegt hat. Neben den öffentlichen E-Tankstellen habe man so auch eine bequem verfügbare Ladeinfrastruktur daheim, sagt Mussner.

Der Landesrat verweist auf das Mobilitätskonzept des Landes, das auf ein nachhaltiges Miteinander verschiedener Mobilitätsformen und auf mehr Lebensqualität abziele. Gerade bei den E-Fahrzeugen tue sich, so Mussner, in der Entwicklung sehr viel. Deshalb habe das Land gemeinsam mit den Händlern bereits einen Preisnachlass von bis zu 4000 Euro beim Kauf eines E-Fahrzeugs eingeführt, erklärt der Landesrat. Die Ankaufsprämie gibt es unbürokratisch bei den teilnehmenden Händlern.

Beiträge für E-Ladesysteme

Für die Förderung der Landestationen allerdings muss vor dem Kauf, der Installation oder der Bereitstellung des Ladesystems ein Antrag an die Landesabteilung Mobilität gerichtet werden, und zwar mit Kostenvoranschlag oder Investitionsaufstellung. Diese Anträge sind bis zum 31. März, 31. Juli und 31. Oktober telematisch einzureichen. Wird ein Antrag genehmigt, so muss bis 31. Dezember eine Abrechnung und eine Konformitätserklärung über die fachgerechte Installation vorgelegt werden. Anfang 2018 können Interessierte die Anträge vorerst in Papierform einreichen. Voraussichtlich ab Februar können die Ansuchen dann telematisch gestellt werden.

Die Ladestationen sollen nur zum Aufladen von Elektrofahrzeugen dienen und können nicht kommerziell genutzt werden. Zuschüsse gibt es für den Kauf und die Installation sowie für eventuelle Kosten für den Stromanschluss. Gefördert wird auch das Bereitstellen von Ladesystemen durch einen Dienstleistungsvertrag. Ebenso unterstützt wird der Anschluss und die Installation einer oder mehrerer Ladestationen, die unentgeltlich verfügbar sind. Private können Beiträge für maximal drei Ladesysteme bekommen. Zulässig sind nur effektiv bestrittene und abgerechnete Ausgaben. Außerdem dürfen die Begünstigten die bezuschussten Güter weder verkaufen noch vermieten und auch deren Zweckbestimmung ändern.

Maßnahmenpaket #greenmobilitybz

Die Förderung von Elektrofahrzeugen ist Teil des umfangreichen Maßnahmenpakets für nachhaltige Mobilität unter den Leitthemen #greenmobilitybz und #smartunterwegs, für dessen Umsetzung die Ressorts von Landeshauptmann Arno Kompatscher (Wirtschaft), Landesrat Richard Theiner (Umwelt und Energie) und Landesrat Mussner (Mobilität und Straßennetz) ihre Kräfte bündeln. Neben den Förderungen für E-Fahrzeuge und Ladestationen für Private gibt es auch Förderungen für Betriebe, die E-Fahrzeuge kaufen und Ladestationen errichten.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (7)

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  • vogel

    Dass man denen, die es sich leisten können ein E-Auto zu kaufen, öffentliche Beiträge zuschiebt wo es nur geht, ist verständlich. Es handelt sich ja um Leute die sehr viel verdienen.
    Das ist nun mal die Politik der SVP. Raub es dem Arbeitnehmer vom Lohnstreifen und verteile es an die Wohlhabenden.
    Das grüne Feigenblatt das als Begründung vorgeschoben wird,

    • meintag

      Deshalb wird ja Jetzt schon Webung für die Öffis gemacht dass ja nächstes Jahr alle Arbeitnehmer mit Zug und Bus zu den Wahllokalen fahren. Der Grosse bekommt sein E Auto der Kleine soll in Gemeinschaft fahren. Alles auf Kosten des kleinen fast ohne Schulbildung Sklaven.

    • yannis

      auch ganz meine Meinung !! wozu muss die Allgemeinheit für jene Großkopfeten die womöglich die Karre auch noch in DE geleast haben (Mehrwertsteuer) die Ladestation finanzieren.
      Das ist so als Subvention zur Tankfahrt jenseits der Landesgrenze gezahlt würde !
      Da bleiben denn auch die Steuern „drausen“

  • sepp

    die Bozner kenn snächste johr schun mit er tram zu wählen fohrn hahahaha

  • martinsenoner

    Je mehr Elektrofahrzeuge verkauft werden, desto billiger werden sie, das billigste E-Fahrzeug, das zur Zeit gefördert wird, kostet übrigens 19.636,07 €, etwa 5000 € mehr als der basisausgestatte Benziner seiner Klasse. Die Heimladestationen können auch E-Skooter.. aufladen!

  • morgenstern

    Zuerst wirft man den Köder aus, dann holt man sich das Geld über den verkauften Strom wieder herein.

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