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Steigende Exporte

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Südtirol hat im 3. Quartal 2017 Waren im Wert von 1.155 Millionen Euro ausgeführt. Das entspricht einer Zunahme von 74, Prozent.

Im 3. Quartal 2017 wurden Waren im Wert 1.155,0 Millionen Euro aus Südtirol ausgeführt. Dies entspricht einer Zunahme um 7,4% gegenüber demselben Quartal des Vorjahres (tendenzielle Veränderung). Die konjunkturelle Veränderung, d.h. die Entwicklung im Vergleich zum 2. Quartal 2017, welche von saisonalen Schwankungen im Export gekennzeichnet ist, verzeichnet hingegen eine Abnahme um 5,6%.

Die wichtigsten europäischen Zielländer sind Deutschland (33,6%), Österreich (11,7%) und die Schweiz (6,2%). In diese drei Länder fließt mit insgesamt 51,5% mehr als die Hälfte aller Ausfuhren. Außerhalb Europas entfällt der größte Teil der Exporte auf Asien und Amerika (9,8% bzw. 6,1%). Etwa zwei Drittel der Ausfuhren nach Amerika werden in die Vereinigten Staaten exportiert. Insgesamt entfallen 3,9% aller Exporte auf die USA, die somit an fünfter Stelle der wichtigsten Ausfuhrmärkte für Südtiroler Waren stehen.

Die Ausfuhren in die EU-Staaten steigen gegenüber dem 3. Quartal 2016 um 8,8% an. Deutschland, Südtirols wichtigster Exportmarkt, verzeichnet eine Zunahme um 4,6%, Österreich, der zweitwichtigste Markt, ein größeres Plus von 8,0%. Unter den übrigen zehn wichtigsten Handelspartnern sticht Polen mit der höchsten Zunahme von 66,8% hervor. Es folgen Schweden (+56,2%), Belgien (+26,8%) und die Niederlande (+18,0%). Den einzigen Rückgang gibt es hingegen bei den Exporten nach Spanien (-11,6%). In absoluten Zahlen verbuchen Deutschland (+17,0 Millionen Euro), Schweden (+11,3 Millionen Euro) und Österreich (+10,0 Millionen Euro) die höchsten Zunahmen. Den größten Rückgang verzeichnen auch in absoluten Werten die Ausfuhren nach Spanien (-4,2 Millionen Euro).

Die Ausfuhren in die Nicht-EU-Staaten verzeichnen einen leichteren Anstieg (+3,8%) als jene innerhalb der EU. Die Exporte in die europäischen Nicht-EU- Staaten steigen leicht (+13,3%): insbesondere fällt ein starker Zuwachs der Exporte nach Russland auf (+137,9%, +5,0 Millionen Euro); die Ausfuhren in die Schweiz bleiben hingegen konstant. Eine Abnahme gibt es hingegen bei den interkontinentalen Ausfuhren (-0,8%): besonders fällt ein Rückgang der Ausfuhren nach Afrika auf (-32,9%) wobei hingegen die Exporte nach Asien (+7,7%) etwas steigen. Der Rückgang der Ausfuhren nach Amerika (-2,1%) ist vom Rückgang des Volumens der Güter in die USA beeinflusst (-15,0%).

Die größten Exportanteile halten die Maschinen und Apparaten anderweitig nicht genannt (20,8% der gesamten Ausfuhren), gefolgt von den Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren (18,9%) sowie von den Grundmetallen und Metallerzeugnissen, ausgenommen Maschinen und Anlagen (13,0%) und den Erzeugnissen der Land- und Forstwirtschaft und Fischerei (9,9%).

Die drei wichtigsten Sektoren steigern ihre Ausfuhren: Maschinen und Apparate a.n.g. (+27,3% bzw. +51,6 Millionen Euro), Fahrzeuge (+37,5% bzw. +41,3 Millionen Euro) und Nahrungsmittel, Getränke und Tabak- waren (+3,7% bzw. +7,9 Millionen Euro).

Unter den zehn wichtigsten Sektoren steigen auch folgende Sektoren: Elektrische Geräte (+18,5%, entspricht +7,8 Millionen Euro) und Textilien, Bekleidung, Leder, Lederwaren und Schuhe (+17,7% bzw. +7,1 Millionen Euro). Die größten Rückgänge sind in den Bereichen Erzeugnisse des sonstigen verarbeitenden Gewerbes (-39,6% bzw. -23,4 Millionen Euro) und im Bereich Holz und Holzwaren, Papier, Pappe und Waren daraus (-7,5% bzw. -3,5 Millionen Euro) zu verzeichnen.

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