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50 bis 80 Zentimeter

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Für die Feuerwehren wurde wegen der anstehenden Schneefälle die Aufmerksamkeitsstufe „Alfa“ ausgerufen. Mit welcher Wetter-Entwicklung zu rechnen ist.

Vom Landeswarnzentrum wurde vom Montag, 18.00 Uhr, bis Dienstag aufgrund verbreiteter Niederschläge mit ergiebigen Schneefällen bis in die Täler, die Aufmerksamkeitsstufe „Alfa“ ausgerufen. Der Landesfeuerwehrverband weist darauf hin, dass bei Schnee und/oder Eisbildung auf der Fahrbahn bei einem entsprechenden Gebotsschild die Winterausrüstungspflicht gilt.

Wie sieht die genaue Wettervorhersage aus?

Vom Landeswetterdienst heißt es: „Am Samstag haben uns mit einer Kaltfront polare Luftmassen erreicht, deshalb wurde es bitterkalt. Der Höhenwind hat am Sonntag von Nord auf Südwest gedreht und was folgt ist eine markante Warmfront. Diese bringt zwar viel Niederschlag, aber auch deutlich mildere Luft. Am Samstagabend fallen die ersten Schneeflocken und – weil es im Tal noch kalt genug ist – auch ganz herunter.“

Am Montag wird der Niederschlag laut den Landesmeteorologen tagsüber zunehmend stärker und im Tal bleibt es so lange bei Schnee, bis das „Kältepolster“ vom Sonntag aufgebraucht ist.

„Hier wirken zwei Effekte gegeneinander: Einerseits wird die Luftmasse aus Süden deutlich milder, die Nullgradgrenze steigt. Andererseits sorgt der fallende Niederschlag selbst für eine Abkühlung. Irgendwann übernimmt der erste Effekt die Oberhand“, erklärt der Meteorologe Dieter Peterlin.

Auf die Stunde genau sei der Übergang von Schnee zu Regen nicht vorhersehbar, aber entscheidend für die Frage, wie viel Schnee in den einzelnen Tälern fallen wird. 

Klar ist laut dem Landeswetterdienst jedenfalls: „Durchgehend bis Dienstagfrüh schneit es nur ab einer Höhe von 2.000 Metern, am meisten vom Ortler über Ulten bis ins Passeiertal mit 50 bis 80 Zentimetern Neuschnee.“

Weniger Niederschlag soll auf der Linie Brixen-Bruneck sowie im Ahrntal fallen.

Ein Extremfall beim Wetterumschwung ist derzeit Toblach: Am Sonntagmorgen gab es minus 18 Grad Celcius, während es dort ab Montagnachmittag oder -abend nur mehr regnen soll.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (4)

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  • rota

    Jo monchmal isch es Wettr lötza wia die Leit.

  • wollpertinger

    Ich finde es recht gut, dass im Winter davor gewarnt wird, dass es kalt wird und möglicherweise Schnee fallen könnte. Im Sommer wird davor gewarnt, dass es möglicherweise warm werden könnte. Diese Hinweise für die Bevölkerung sind absolut wichtig, weil manche Südtiroler sonst nicht wüssten, wann Winter und wann Sommer ist, und wie gefährlich diese Jahreszeiten sein können. Leider werden die in meinen Augen ebenso interessanten und potentiell gefährlichen Jahreszeiten Herbst und Frühling kaum erwähnt, weil sie für unsere professionellen Warner anscheinend nicht so interessant sind. Das finde ich wirklich schade.

  • morgenstern

    „Landeswarnzentrum“, Sachen gibs!!!

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