Du befindest dich hier: Home » News » Gerettete Gehälter

Gerettete Gehälter

Elena Artioli

Der Landtag spricht sich gegen eine Reduzierung der Managervergütungen aus. Sonst verliere man die guten Leute.

Elena Artioli wollte mit einem Beschlussantrag die Vergütung für die Mitglieder der Verwaltungsräte von Gesellschaften mit öffentlicher Beteiligung senken. „Die Bevölkerung und insbesondere jene Familien, die mit einem monatlichen Gehalt von 1.500 bis 2.000 Euro über die Runden kommen müssen, wollen nicht mehr hinnehmen, dass gewisse Verwaltungsräte in Betrieben mit öffentlicher Beteiligung derart hohe Summen erhalten”, erklärte die Abgeordnete des A-Teams.

LH-Stellvertreter Richard Theiner sprach sich entschieden gegen den Antrag aus. In den letzten Jahren habe es eine Kürzungsorgie gegeben, es sei fast anrüchig geworden, sich für ein öffentliches Amt zu bewerben. Wenn man qualifizierte Leute haben wolle, müsse man sie auch entsprechend vergüten. Der Antrag sei „populistisch“.

Elena Artioli erwiderte, dass viele Verwaltungsräte bereits Vergütungen und Renten von der öffentlichen Hand bekämen. Viele von ihnen säßen nicht wegen ihrer Fähigkeiten im Verwaltungsrat, sondern weil sie Freunde von irgendjemandem seien.

Der Antrag wurde mit zwei Ja, 16 Nein und zehn Enthaltungen abgelehnt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
Clip to Evernote

Kommentare (11)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • ahaa

    Eine Hand wàscht die andere!

  • thefirestarter

    Mangagergehälter gerettet!
    Mindestpension, Mindestgehalt versenkt!

    so schaut’s aus.

    März ist ein guter Monat für eine Revolution.

  • sepp

    thefirestarter gonz deiner Meinung und herbst 2018 isch a guet dran zu denken un genau der Theiner muss s maul aufreissen der in seiner Politiker karriere nix zuweg brocht hot ausser Geld kassiert

    • goggile

      sepp was redest fuer einen Unsinn. wenn nur mehrerer wie Theiner wàren!!! es gibt wenige Spitzenpolitiker. sicher nicht der lh in meinen augen. Theiner pòder mair Leitner und der beste war laimer aber den hat man rausgemacht ohne jedoch ordentlich Schadenersatz zu zahlen, denn die Gesetze sind eine totale Katastrophe. es werden menschen angeklagt und wensi freigesprochen werden passiert den anklàgern nichts. sie bleiben schuldlos und unantastbar. das ist das ware Problem. siehe auch ladurner und viele mehr. hoffentlich siegt wenigstens bei quici im nachhinein die Gerechtigkeit. ich bin nachwievor ueberzeugt dass wir auch leider in einer art Diktatur leben. einer systemdiktatur wo Meinungsfreiheit verboten ist. man siehe bei den Neofaschisten die normal einen text vogelesen haben in Italien untn bei einer von uns finanzierten fluechtlichngshilfestelle und jetzt gleich gerichtlich polizeilich verfolgt werden. SPERRT ENDLICH ALLE GEWALTTàTER UND KRIMINELLE SOFORT WEG DANN werden sich alle den regeln nach verhalten. dann wird von Stalking und Mobbing tageintagaus geredet und wenman durch die Stadt geht oder in irgendeinem Einkaufszentrum oder sogar bei der parkplatzkasse am krankenhaut wird man belaestigt und beschimpft und teils auch beraubt siehe bankomatschalter.

  • drago

    Ich bin dafür, dass ein fähiger Manager angemessen bezahlt wird (ich werde mich hier nicht darüber auslassen, wieviel das sein soll), aber Mitglieder von Verwaltungs- und Aufsichtsräten als Manager zu bezeichnen, zeugt nur von der Inflation mit der bestimmte Begriffe verwendet werden. Die Personen sind vielleicht in ihrem Brotberuf Manager, die Aufgaben eines Verwaltungsrates sind, mit Ausnahme eventuell des beauftragten Verwalters, sicher keine Managementaufgaben. Diese Personen sollen eine angemessene Aufwandsentschädigung sowie den Ersatz der Kosten der entsprechenden Versicherung erhalten und nicht mehr.
    Und ich will gar nichts zur „Entlohnung“ der Politiker sagen, vor allem nicht einer Artioli. Jede Hausfrau, ohne damit diese in irgendeiner Weise durch den Vergleich herabsetzen zu wollen, hat mehr Verantwortung und tut mehr Sinnhaftes als diese Möchtegernpolitikerin.

  • tiroler

    Die SVP kann sich leisten was sie will. Sie hat sozusagen völlige Narrenfreiheit. Das intelligente Wahlvolk wird sie immer wieder bestätigen…

  • pingoballino1955

    Was sich die SVP momentan an NEGATIVWERBUNG der eigenen SVP leistet,ist herrlich,das Wahlvolk wird es sich für 2018 merken.Juhuiiii!

  • george

    Da werden die Arbeitnehmer in der SVP sicher für die Beibehaltung der Managergehälter gestimmt haben. Ging es um den Antrag zur Erhöhung der Mindestrenten, so haben sie dagegen gestimmt oder den Saal vor der Abstimmng verlassen.

  • sogeatsschungornet

    „…Wenn man qualifizierte Leute haben wolle, müsse man sie auch entsprechend vergüten….“
    Wieviel verdient ein qualifizierter Arbeiter?
    Was würde der qualifizierte Verwaltungsrat machen, wenn er keine qualifizierte Angestellte/Arbeiter hätte?

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2018 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | DATENSCHUTZ & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen