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Die neuen Fahrpläne

Mit dem 10. Dezember treten die neuen Fahrpläne in Kraft, damit einher gehen einige zusätzliche Verbindungen und Anpassungen.

Zusätzliche Busverbindungen auf einigen Linien, einige Korrekturen und Anpassungen bei den Abfahrtszeiten und beim Streckenverlauf: Auch heuer gibt es größere und kleinere Neuerungen im Bus- und Bahnverkehr, die alljährlich mit dem zweiten Wochenende im Dezember in Kraft treten.

„Wir sind jedes Jahr aufs Neue bemüht, möglichst vielen Wünschen der Bürgerinnen und Bürger entgegen zu kommen“, unterstreicht Mobilitätslandesrat Florian Mussner. Mit dem erweiterten Angebot ziele man darauf ab, neue Fahrgäste zu gewinnen, die Straßen in den Ballungszentren vom Individualverkehr zu entlasten und vor allem die peripheren Ortschaften im ländlichen Raum besser in das öffentliche Verkehrsnetz einzubinden.

Auch optisch wurde einiges verbessert: Bei den Tabellen für die Zugfahrpläne sind nun all jene Bahnhöfe und Züge mit einem Rollstuhl-Symbol gekennzeichnet, die barrierefrei zugänglich sind.

Bahnverkehr: Neues bei „Freccia“ und „Italo“

Im lokalen Bahnverkehr gibt es diesmal keine Fahrplanänderungen, wohl aber bei den Langstreckenzügen: Die Fahrten des „Frecciargento“ mit Ankunft in Bozen um 11.14 Uhr bzw. Abfahrt in Bozen um 13.16 Uhr werden künftig an allen Wochentagen durchgeführt anstatt wie bisher nur an den Wochenenden. Freitags, samstags und sonntags hält während der Wintermonate bis zum 31. März eine „Freccia“ jetzt auch am Bahnhof Auer mit dortiger Abfahrt um 17.24 Uhr Richtung Rom, ebenso jene mit Abfahrt in Rom um 6.45 Uhr und Ankunft in Auer um 11.01 Uhr, Ankunft in Bozen um 11.14 Uhr.

Eine zusätzliche Bahnverbindung Bozen-Rom gibt es ab August 2018 mit dem Hochgeschwindigkeitszug „Italo“: mit Abfahrt in Bozen täglich um 6.41 Uhr bzw. Ankunft in Bozen um 18.00 Uhr.

Überetsch-Bozen: Neuer durchgehender 15-Minuten-Takt

Ein Hauptaugenmerk gilt den Busverbindungen zwischen Bozen und dem Überetsch, wo die Busverbindungen des Überetsch-Express jetzt massiv ausgebaut werden: Einen 15-Minuten-Takt auf der Strecke Kaltern–Eppan–Bozen gibt es künftig nicht nur zu den Hauptverkehrszeiten, sondern den ganzen Tag über, jeweils montags bis freitags. Die Fahrgäste aus dem Überetsch haben somit nicht nur halbstündlich, sondern jetzt den ganzen Tag über viertelstündlich eine Busverbindung zur Landeshauptstadt zur Verfügung.

An Sonn- und Feiertagen gibt es einen durchgehenden Stundentakt und morgens einen früheren Betriebsbeginn.

Die weitere Umsetzung des Metrobus-Konzeptes schreitet unterdessen voran. Die jetzt bevorstehende (Fast-)Verdoppelung der Busverbindungen im Ballungsraum Überetsch-Bozen und die schrittweise Umsetzung des Metrobus-Konzeptes sind konkrete Maßnahmen, um das „autofreie Mobilitätsangebot“ in verhältnismäßig kurzer Zeit deutlich zu verbessern und so noch mehr Bürger dazu zu bewegen, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Weitere Fahrplanänderungen im Überetsch und im Unterland

Bei der Buslinie 132 gibt es nun werktags einen Halbstundentakt auch für St. Anton/Kaltern sowie feiertags eine Verlängerung der Fahrten Bozen–St. Anton bis nach St. Nikolaus.

Von zusätzlichen Citybus-Fahrten der Linie 135.3 an Feiertagen profitiert künftig vor allem Oberplanitzing, während die Busverbindungen Eppan–Montigglersee der Linie 139 künftig in Eppan-Zentrum starten und enden.

Die Standseilbahn Mendel verkehrt ab 10. Dezember mit durchgehendem 20-Minuten-Takt bis nach Allerheiligen.

Die Unterlandler Citybuslinie 122 steuert an Sonn- und Feiertagen jetzt auch die Kurtatscher Fraktion Graun an, gemäß Abstimmung mit der Nachbargemeinde jedoch nicht mehr die Haltestellen Tramin-Dorf und Festplatz.

Bozen

Auch in der Landeshauptstadt werden die Busverbindungen weiter ausgebaut und optimiert. Nachdem erst vor wenigen Wochen die neue Linie 18 neu eingeführt worden ist, startet mit 10. Dezember nun auch die Sasa-Linie 15, die halbstündlich als neue Rundlinie für Bozen-Zentrum und Bozen-Dorf geführt wird und wo im Laufe des kommenden Jahres als Pilotprojekt Elektrobusse zum Einsatz kommen werden.

Im Gegenzug führt die bisherige 12-er Linie künftig nicht mehr über Bozen Dorf/Runkelstein, sondern fährt die Route Perathoner Straße – Talferbrücke – Diaz-Straße – Guntschnastraße bis zum Schloss Runkelstein und dieselbe Strecke retour.

Eine neue Route gibt es zudem für die Sasa-Linie 1 auf der Strecke Bahnhof, Talferbrücke, Cadornastraße, Fagenstraße , Grieser Platz. Damit wird nun die vielfach gewünschte direkte Verbindung der 1-er-Linie mit dem Stadtteil Gries eingeführt.

Bozen-Umgebung

Bei mehreren Buslinien in der Umgebung von Bozen werden ab 10. Dezember zusätzliche Fahrten eingeschoben, so auf der Linie 150 Sarntal–Bozen am späten Nachmittag an Schultagen zwischen Sarnthein und Asten sowie auf der Linie 156 , an Werktagen am späten Nachmittag, zwischen Bozen und Jenesien.
Auf der Linie 170 gibt es täglich um 20 Uhr eine neue Verbindung zwischen Kastelruth und Bozen sowie an Werktagen um 7.35 Uhr eine neue Fahrt St. Ulrich–Kastelruth.

Auch der Fahrplan des Ersatzbusses während der jährlichen Wartungsarbeiten der Rittner Seilbahn wird ab dem kommenden Jahr abends um 20.32 Uhr mit einer zusätzlichen Kursfahrt zwischen der Landeshauptstadt und dem Rittner Hochplateau erweitert.

Meran, Meran-Umgebung und Vinschgau

Zwei Anpassungen gibt es bei den Stadtbussen in Meran: eine Zusatzfahrt bei der Linie 2 um 7.22 Uhr Sinich–Meran sowie eine Ausweitung der Linie 13 Maria Himmelfahrt–Trautmannsdorff bis Meran 2000.

Einzelne zusätzliche Fahrten gibt es unter anderem frühmorgens bei der Buslinie 235 Meran – Vellau, mittags an Schultagen bei der Buslinie 245 Meran–Ulten und im Sommer gibt es zusätzliche Fahren abends auf der Linie 271 für Stilfs und Trafoi.

Kleinere Anpassungen und eine Reduzierung auf vier Fahrten pro Nacht gibt es beim Nightliner-Bus im Burggrafenamt.

Deutlich ausgebaut werden hingegen die Busverbindungen im oberen Vinschgau, mit insgesamt sechs zusätzlichen Fahrten auf der Linie 276 im Gebiet Langtaufers–Graun, mit der Einführung der Busverbindungen der Linie 277 auch im Winter für Schlinig-Mals sowie mit der völlig neuen Buslinie 280 Planeil–Mals, die alle in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Mals organisiert worden sind.

Eisacktal und Wipptal

Auch im Eisacktal und Wipptal werden einige Busverbindungen potenziert und zum Teil neu organisiert, wie beispielsweise die Linie 321, die nun auch im Sommer im Halbstundentakt zwischen Brixen und Plose Gondelbahn verkehrt.

Auf der Linie 346 Barbian–Waidbruck–Klausen werden Fahrten nun auch an Sonn- und Feiertagen eingeführt, im Gegenzug werden samstags die Busverbindungen reduziert. Ganzjährig und somit auch in den Wintermonaten verkehren künftig die Buslinien 355 St. Ulrich–Pufels/St. Jakob und der Dorfbus St. Ulrich.

Im Abschnitt Gröden–Waidbruck gibt es mit der Linie 350 künftig auch an Sonn- und Feiertagen einen Stundentakt.

Je eine zusätzliche Busverbindung zur Verfügung haben die Fahrgäste auf der Linie 311 Sterzing – Wiesen – Pfitsch und der Linie 342 zwischen Schnauders und Feldthurns

Pustertal

Auf Initiative der Gemeinde neu eingeführt wurde der Bergbus Gais (Linie 457), sodass die Ortschaft nun besser an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen ist. Wieder eingeführt wird die Buslinie 456 St. Jakob im Ahrntal. Der Citybus Sand in Taufers fährt nun durch Mühlen in umgekehrter Richtung. Geringfügige Anpassungen und Änderungen gibt es beim Citybus Percha, beim Citybus Welsberg-Taisten sowie bei der Linie 464 im Gadertal.

 

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Kommentare (2)

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  • goggile

    bevor man die ueberetscher und andere auf den buss gesetzlich verbannen will sollte schon man zumindest dafuer gesort werden dass in zug und bussfahrten absolute Sicherheit gewàrleistet wird. eine Zumutung was man dort alles ertragen muss ohne angst haben zu muessen.

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