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Die neuen Primare

In Bruneck wurden am Montag die neuen Primare vorgestellt: Bettina Wachtler, Walburga Cassar, Stefano Basso und Stefan Brugger.

Im Laufe des Jahres 2017 wurden im Gesundheitsbezirk Bruneck vier neue Primare ernannt. Die zwei Primarärztinnen und zwei Primarärzte wurden am Montag in Anwesenheit der Landesrätin Martha Stocker und des Sanitätsdirektors Thomas Lanthaler in der Eingangshalle des Krankenhauses Bruneck vorgestellt.

Stefano Basso leitet die Abteilung Orthopädie/Traumatologie der Krankenhäuser Bruneck und Innichen. Im Krankenhaus Bruneck übernimmt Stefan Brugger die Abteilung Innere Medizin, Bettina Wachtler die Abteilung Rehabilitation und Walburga Cassar die Abteilung Pädiatrie.

Bezirksdirektor Walter Amhof und Sanitätskoordinatorin Monika Zäbisch hießen die neuen Primarärztinnen und Primarärzte ganz herzlich willkommen. Sanitätsdirektor Thomas Lanthaler stellte die neuen Primarärztinnen und Primarärzte vor und beschrieb ihren beruflichen Werdegang.

Stefano Basso ist bereits seit April zuständiger Primar für die Abteilung Orthopädie/Traumatologie in den Krankenhäusern Bruneck und Innichen und hat damit eine Abteilung mit zwei Standorten übernommen.

Er berichtet: „Der hohe Fluss der traumatologischen Patienten, hauptsächlich in der Hochsaison, stellt eine große organisatorische Herausforderung dar. Diese zu bewältigen, Abläufe neu zu organisieren und zu optimieren, daran arbeiten wir.“

Er betont, im Krankenhaus Bruneck würden die bekannten Leistungen weiterhin angeboten, Spezialgebiete ausgebaut und verbessert, so etwa die Kinderorthopädie, die Sportorthopädie, die Knie- und Hüftgelenksendoprothetik sowie hand- und fußchirurgische Eingriffe.

Besonders wichtig ist für Primar Basso auch das Krankenhaus Innichen, wo er in den letzten 12 Jahren gearbeitet hat, er wird weiterhin vor Ort sein und meint: “Das bestehende Angebot wird fortgeführt, zusätzlich werden wir die „Kniechirurgie“ ausbauen und zum Schwerpunkt machen.“

Stefan Brugger ist gebürtiger Innichner, er kommt nach Jahren in Wien und St. Pölten in die Heimat zurück und ist sein Anfang Oktober Chef der Inneren Medizin im Krankenhaus Bruneck. „Gerne nehme ich die Herausforderung an, diese große und wichtige Abteilung in Bruneck zu leiten“, sagt er.

Er meint, dass die medizinische Versorgung ausgezeichnet sei, und jeder, der medizinische Hilfe benötige, diese hier in hoher Qualität und in angemessener Zeit bekomme. Das wolle er auch in Zukunft garantieren. Beeindruckt zeigt er sich, wie gut die Medizin hier in Bruneck aufgestellt sei und meint: „Wir bieten ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten auf einem sehr hohen Niveau mit ausgezeichnet ausgebildeten und hoch motivierten Mitarbeitern sowohl bei den Ärzten als auch in der Pflege und in allen anderen Berufsgruppen.“

Die Physiaterin Bettina Wachtler arbeitet seit 2001 im Krankenhaus Bruneck und leitet seit Anfang Oktober die Abteilung Rehabilitation. Durch ihre langjährige Tätigkeit kennt sie die Herausforderungen für die Zukunft ihrer Abteilung schon sehr gut. „In unserem Team arbeiten viele Berufsgruppen eng zusammen, neben Ärzten für Rehabilitationsmedizin und Pflegepersonal betreuen Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Psychologen, Neuropsychologen sowie Sozialassistenten, unsere Patienten,“ sagte die neue Primaria.

Sie betont, dass die Rehabilitation des Gesundheitsbezirkes Bruneck über eine gut funktionierende Bettenabteilung verfüge, stationäre Patienten auf den Akutabteilungen betreue und jährlich etwa 6.000 ambulante Reha-Visiten und ambulante Behandlungen von den Mitarbeitern der verschiedenen Berufsbilder durchgeführt würden. Zu den Aufgabengebieten von Primaria Wachtler gehören neben dem Krankenhaus Bruneck auch die ambulante Physiotherapie im Krankenhaus Innichen und in den Sprengeln sowie die Kinderrehabilitation. Ein zusätzlicher Schwerpunkt ist das 2016 errichtete „Multidisziplinäre Zentrum für extrakorporale Stoßwellentherapie“.

Die Pädiaterin Walburga Cassar wechselt vom Krankenhaus Bozen nach Bruneck und übernimmt mit 01. Dezember die Leitung der Abteilung Pädiatrie. „Als meine Hauptaufgabe sehe ich es, für eine gute pädiatrische Versorgung für die Bevölkerung im Pustertal zu sorgen. Das heißt in meinem Fall den Kindern und Jugendlichen eine möglichst wohnortnahe, fachlich kompetente ärztliche Betreuung anzubieten. Dabei sollen stets unsere pädiatrischen Patienten gemeinsam mit ihren Familien im Mittelpunkt unseres Handelns sein“, sagt sie.

Enge Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Territorium sei ihr wichtig. Ein weiteres Ziel sei es, die Arbeit für die Mitarbeiter attraktiv zu gestalten und ihnen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Besonders am Herzen liegen Walburga Cassar auch der landesweite Dienst der Kindernephrologie und die enge Zusammenarbeit mit dem landesweiten Kinder-Palliativ-Dienst. Sie verfügt über eine Spezialisierung und Kindernephrologie und eine Zusatzausbildung in Kinder-Palliativ.

Landesrätin Martha Stocker war erfreut und meinte: „Beeindruckt bin ich von der Motivation, die wir in der Vorstellung gehört hat, die Begeisterung den Bereich übernehmen zu können und gestalten zu können, die Sie haben.“

Sie betonte auch, dass man heutzutage nicht mehr allein gestalten könne, Das Miteinander unter den Fachbereichen, das Miteinander mit den Pfleger/innen und den anderen medizin-technischen Berufsgruppen sei notwendig. Abschließend wünschte sie die neuen Primarärztinnen und Primarärzten alles Beste für die neuen Herausforderungen und wünschte, dass „wir alle gemeinsam Botschafter der Gesundheit sind“.

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