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„Unerlaubte Werbung“

Workers are milking the cows by hand.

Das Präsidium des Bauernbundes muss sich mit einem Antrag auf Ausschluss von Joachim Reinalter von den Basiswahlen befassen.

Das Präsidium des Südtiroler Bauernbundes kommt am Freitag zusammen, um sich mit einem brisanten Antrag zu befassen. Es geht darin um die Forderung nach einem Ausschluss des Favoriten Joachim Reinalter von der Basiswahl, vorgebracht von dessen Konkurrenten Egon Giovanelli. Der Traminer wirft Reinalter vor, gegen den Artikel 8 der Wahlordnung der Basiswahl verstoßen zu haben, indem er in einem Interview mit der TAGESZEITUNG und mit RAI Südtirol „klar Werbung in eigener Sache gemacht“ habe. Artikel 8 der Wahlordnung verbiete jedoch eine solche Form der Wahlordnung.

„Der SBB kann nicht seine selbst auferlegten Richtlinien verletzen“, meint Giovanelli.

Der Traminer wendet sich auch an den Bezirksrat des Unterlandes, der am 7. Dezember zur Einweihung seines neuen Sitzes zusammenkommen wird. Reinalter wurde mit 22 Stimmen zum Kandidaten des Unterlandes nominiert; Giovanelli, der ebenfalls als Kandidat ins Rennen gehen wollte, hatte das Nachsehen. Mit der Nominierung Reinalters hätten sich die Unterlandler Bauernvertreter „nicht korrekt verhalten“, weil Reinalter – im Gegensatz zu den Unterlandlern – immer als Flughafen-Befürworter aufgetreten sei. Zudem, so fährt Giovanneli fort, verstehe Reinalter „von Tutten und Blasen nichts“.

„Reinalter hat nicht verstanden, dass Pusterer Erdäpfel mit Qualitätsäpfeln der Marke ,Marlene’ nichts gemeinsam haben“, so der Unterlandler.

LESEN SIE IN DER PRINT-AUSGABE: Was SBB-Präsident Leo Tiefenthaler zu der Eingabe sagt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (8)

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  • gerry

    Wenn`s um Kompetenz geht dann könnte man den halben Landtag nach Hause schicken.

  • besserwisser

    der giovanelli traut sich wenigstens!
    die herren die das unterland vertreten müssten haben ja bekannter massen ein rückgrat aus gummi, siehe flughafen, siehe verbrennungsofen …

  • einereiner

    Der Reinalter läuft halt den SVP-Oberen hinterher, brav nickend, auch zum Flughäfchen.

  • perikles

    der Sager von den „Tutten und Blasen“ könnte dem Herrn Giovanelli aber jetzt als sexueller Ausrutscher ausgelegt werden..in Zeiten wie diesen gefährlich für einen Landtagskandidaten…und ich nehme an der Herr Reinalter hat als Milchvorstand mehr Ahnung von den (Kuh)Tutten als der Herr Giovanelli…oder die Tageszeitung macht Fakenews und legt dem Herrn Giovanelli die Worte „Tutten und Blasen“ statt „Tuten und Blasen“ absichtlich in den Mund 😉

  • latemarbz

    Tutten oder Tuten und Blasen? Aus dem Internet:
    Die Redewendung „Von Tuten und Blasen keine Ahnung haben“ stammt aus den Zeiten, als es längst noch keine elektrischen Rauchmelder gab. „Der Spruch geht zurück auf die Nachtwächter. Denn ihr Beruf war zwar ein wichtiger, aber auch ein sehr einfacher. Man musste ja eigentlich nur wach bleiben, durch die Straßen laufen und stündlich in ein Horn blasen“, erklärt Benker. Deshalb seien diese Männer weder gut bezahlt noch in der Bevölkerung besonders hoch angesehen gewesen. „Und wenn es nun jemanden gab, der nicht einmal zum Nachtwächter taugte, weil er zum Beispiel einem Horn keinen geraden Ton entlocken konnte, so hatte er von Tuten und Blasen keine Ahnung. Er stand auf der untersten Stufe der Gesellschaft“, schließt er seine Erklärung.

  • sepp

    die 2 Herrn sein boade nett wählbar die sein boade lei afs Geld geil mehr nis ranalter sowieso nett wählbar

  • tiroler

    lässt sie doch beide antreten zur landtagswahl. wo ist das problem

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