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„Ehrenamt stärken“

Jugend-Landesrat Philipp Achammer (Mitte) und Amtsdirektor Klaus Nothdurfter mit der Leitung von Jungschar und SkJ

Das Ehrenamt, das neue Kinder- und Jugendzentrum und die Migration waren Themen des Austausches von Landesrat Philipp Achammer mit Jungschar und SKJ.

Die neu gewählten Vorstände der Jungschar und der Katholischen Jugend Südtirols sind Freitagnachmittag mit Jugendlandesrat Philipp Achammer zusammengetroffen. Für die SKJ stellten die Vorsitzenden Doris Rainer, Sara Burger und Daniel Donner, für die Jungschar Verena Dariz, Julian Stuefer und Julia Leimstädtner dem Landesrat ihre Anliegen und Vorhaben vor.

Gesprochen wurde unter anderem über die Rolle und Bedeutung des Ehrenamtes. Dabei stimmten alle Gesprächspartner überein, dass Ehrenamt gestärkt und gesichert werden müsse, damit Gesellschaft darauf aufbauen und wachsen könne. „Das hohe ehrenamtliche Engagement sowie die Leidenschaft der hauptamtlichen Mitarbeiter in der Jugendarbeit“, spannte Landesrat Achammer den Bogen, sei zudem „wesentlich für die Lebendigkeit von Jugendkultur in unserem Land.“

Als wichtiges Thema, das Jugend beschäftigt, sprachen die Jugendvertreter die Migration an, die „Sorgen und Ängste bereite“. Nur der Dialog zwischen Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen, unterschiedlichen Erfahrungen und einem unterschiedlichen Background ermögliche eine gegenseitige Annäherung.

Gesprochen wurde auch über das neue Zentrum der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit, das am Silvius Magnago Platz in Bozen entsteht. Es wird die kirchlichen Kinder- und Jugendvereine deutscher und italienischer Sprache, Südtirols Katholische Jugend und Katholische Jungschar Südtirols, Azione Cattolica Ragazzi und Pastorale Giovanile, nicht nur gemeinsamen Raum bieten, sondern auch die Möglichkeit einer neuen Zusammenarbeit.

Landesrat Achammer forderte die Jugendlichen auf, „die Chancen, die in der Veränderung der Zeit liegen, zu nutzen“. Er sprach sich dafür aus „der Jugend mehr Verantwortung zu übertragen, da junge Menschen tragende Säulen der Gesellschaft von morgen sind“. Und der Landesrat sagte zu den Jugendlichen auch,  sie dürften „laut werden, wenn es darum geht, für Anliegen, Hoffnungen und Sorgen Gehör zu verschaffen“.

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