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„Selbstbewusstes Südtirol“

Die SVP feiert am Freitag 60 Jahre Sigmundskron. Obmann Philipp Achammer: „Wer die Heimat liebt, der spaltet sie nicht.“

Zahlreiche Zeitzeugen sowie die gesamte Politprominenz der SVP fanden sich am Freitag auf Schloss Sigmundskron ein, um das 60-Jahr-Jubiläum der Großkundgebung vom 17. November 1957 zu feiern.

Rund 35.000 Südtiroler forderten damals in der Bergruine oberhalb von Bozen das „Los von Trient“.

Obmann Philipp Achammer stellte seine Rede unter das Motto „Für ein selbstbewusstes Südtirol“.

Achammer sagte:

„Wir erleben heute mitten in Europa, was es heißt, die Nerven zu verlieren und wohin Kompromisslosigkeit führt. Es gibt auch in Südtirol Menschen, die glauben, dass ein selbstbewusster Tiroler nur jemand ist, der die Sezession fordert. Das ist falsch. Wer die Heimat liebt, der spaltet sie nicht. Wir von der SVP werden nicht leichtfertig, sondern bleiben berechenbar und sind uns unseren Werten und Symbolen bewusst. Auch im Zusammenleben mit den neuen Mitbürgern sagen wir, unter welchen Voraussetzungen dies möglich ist. Wir lieben unsere Heimat, deshalb gestalten wir sie.“

Anschließend trat LH Arno Kompatscher auf die Rednerbühne. Er sagte:

„Heute steht Südtirol wirtschaftlich, sozial und kulturell hervorragend da.“

Auch Hausherr Reinhold Messner wohnte der Feier bei. Er bekam von Philipp Achammer und Arno Kompatscher ein Edelweiß überreicht.

Alt-LH Luis Durmwalder lobte die gute Sanitätspolitik des Landes. Er hatte sich am Freitagmorgen den Grauen Star operieren lassen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (17)

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  • kleinlaut

    Wo hat die Intelligenzbestie Achammer diese g’scheiten“ Sätze her? Von ihm können die mit Sicherheit nicht stammen…Dieser Mensch ist ja kaum auszuhalten mit seinem hochtrabenden „Gelabere“.

  • thefirestarter

    Ebne Herr Achhammer, wäre schön wenn sie und ihrer SVPD auch danach handeln würden, aber da fehlt es gewaltig.

  • rambo

    Der Achammer war gscheider er tat die Pappm holtn.

  • unterlandler

    Wenn es nach den Vorstellungen der SVP verläuft, ist als in Ordnung. Wenn nicht, so spricht sie von Spaltung.

  • noxxer

    „Unser Sozial(Gesundheits)system steht hervorragend da!“

    was soll man noch sagen? 😮

  • gurgiser

    Zum Nachdenken:
    „Wer die Heimat liebt, der spaltet sie nicht“ – hört „die Heimat“ tatsächlich am Brenner auf (wo seinerzeit die „Grenzbalken“ entfernt wurden)?
    Ist es nicht längst höchste „Eisenbahn“, endlich anzuerkennen, dass wir im Schutz der Bevölkerung vor den unerträglichen Auswirkungen des Transitverkehrs zumindest im Kopf „die Heimat“ nicht dort „begrenzen“ müssen, wo seinerzeit Grenzbalken gestanden sind?
    Ich hoffe sehr, dass es nun nach Jahrzehnten – versucht habe ich es das erste Mal 1988 (!) – gelingen wird, den Begriff „Heimat“ nicht an Staatsgrenzen fest zu machen, sondern an uns selbst. Tirol ist Tirol, ob im Norden, Osten oder Süden und wir können uns mehr als glücklich schätzen, in dieser „Heimat“ geboren zu sein, hier unsere Familien, Freunde, Bekannten und unsere Existenz zu haben.
    LG
    Fritz Gurgiser
    Obmann Transitforum Austria-Tirol

    • besserwisser

      auch wenn der obmann der transporteure seine oldtimer ausgestellt hat so war es doch eine interne parteiveranstaltung die nix mit dem transitforum zu tun hat herr gurgiser.

      • gurgiser

        Intern? Dann hätten sie ja die Presse „ausschließen“ müssen oder nicht?
        Oder ist es doch so, wie wir seit Jahrzehnten „vermuten“: Die Südtiroler sind weltoffen, wenn sie einen Vorteil sehen und ganz eng im Denken, wenn sie für den Vorteil auf etwas GEBEN sollten.
        Und natürlich hat diese interne Veranstaltung mit dem Transitforum sehr viel zu tun. Schließlich sind ja dort alle die zu finden, die dafür sorgen, dass an der Brennerstrecke dem Lkw-Transit Tür und Tor geöffnet wird.

        LG
        Fritz Gurgiser

  • sepp

    waren die gonzen orschkriecher zusammen o lachammer und doLB kriechen woll in die walschen in orsch ober grod iepapen aufreissen do messner als ehemaliger grüner und itz SVP orsch kriecher krieg a edlweiss überreicht frog mi lei wie so weil er sovl Geld kassiert hot für seine Museen und do olte Luis lobt die Sanität ba so an onloss Schamps enk liebe SVP wen es die olten des sechaten a Magnago a brugger und wie sie olle hoassen taten übern enkern verein lei lachen so löcherlich seids des

  • rolandlang

    Wer die Heimat liebt
    dieser SVP nicht mehr
    die Stimme gibt!

  • zufall

    kleinlaut: Hältst Du Dich für intelligenter als die, die Du kritisierst?

  • herrbergsteiger

    wer seine Heimat Südtirol liebt, der gibt sich nicht damit zufrieden, dass
    seine Heimat auch heute noch amtlich nur „Alto Adige“ heißt, und nicht Südtirol oder zumindest Sudtirolo.
    Und dass Südtirol auch heute noch (offiziell aus Rücksicht auf die Italiener – die übrigens niemand gerufen hat) die gemeinsame Tiroler Landeshymne* ablehnt, und so sich selbst und auch die Tiroler Landeseinhait ablehnt bzw. verleugnet.

    *Der Südtiroler Landtag hat im Dezember 2004 die Erhebung des Andreas-Hofer-Liedes zur Südtiroler Landeshymne mit Verweis auf die italienische Bevölkerungsgruppe in Südtirol mehrheitlich abgelehnt.

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