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Foppa vs. Artioli

Zoff im Hohen Haus: Elena Artioli wirft der Grünen Brigitte Foppa vor, anderen vorschreiben zu wollen, was diese zu sagen und zu denken hätten.

Im Regionalrat wurde am Mittwoch über das Einbürgerungsgesetz debattiert.

Brigitte Foppa (Grüne) betonte, dass das ius soli nichts mit den Flüchtlingen zu tun habe. Wer das Gegenteil behaupte, sei nicht ehrlich. Es gehe um die hier geborenen Kinder, diese fühlten sich als Italiener. Man könne auch nicht von illegalen Einwanderern reden, illegal würden sie erst ab dem Zeitpunkt, an dem ihnen der Asylantrag abgelehnt wird. Die UN-Menschenrechtserklärung erkenne allen gleiche Rechte zu, es sei nicht akzeptabel, dass die Hautfarbe den Unterschied ausmache.

Alessandro Urzì verwahrte sich gegen Belehrungen in Menschlichkeit aus der linken Reichshälfte. Gerade weil die Gesellschaft sich gewandelt habe, müsse man vorsichtig sein. Die italienische Staatsbürgerschaft sei eine Ehre, die man sich verdienen müsse. Italien sei kein Auswanderungsland gewesen, das sei es immer noch. Das ius soli habe sehr wohl mit der Einwanderung zu tun.

Auch Elena Artioli (Team Autonomie – BürgerUnion) protestierte ebenfalls gegen die Belehrungen Foppas, die anderen vorschreiben wolle, was sie zu denken und zu sagen hätten.

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Kommentare (6)

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  • watschi

    das „ius soli“ ist die beerdigung von italien. wisst ihr, wie viele schwangere frauen dann nach italien kommen um ihr kind hier zu gebähren?. und mit einem kind als italienischer staatsbürger kann man auch nicht mehr ausgewiesen werden. italien kann sich jetzt schon keine pensionisten mehr leisten weil das geld fehlt. wovon soll der staat all diese familien dann erhalten? ausserdem kann jeder italienische staatsbürger ausländer bei sich aufnehmen, dann wird denen scheinhalber eine arbeit verschafft und damit haben sie ein recht auf eine aufenthaltsgenehmigung. ein grosses geschäft für die neuen staatsbürger. tolles gesetz

    • thefirestarter

      > italien kann sich jetzt schon keine pensionisten mehr leisten weil das geld fehlt <

      Ja und genau deswegen das ius soli.
      Nur so können wir das Pensionssystem, ja die ganze Wirtschaft aufrecht erhalten.
      Schon jetzt fehlen Arbeitskräfte und in den nächsten Jahren noch viel viel mehr.
      Wo her sollen die in Zukunft kommen wenn nicht aus den Entwicklungsländern?

      • yannis

        >>>Schon jetzt fehlen Arbeitskräfte und in den nächsten Jahren noch viel viel mehr<<<

        A ha und deswegen müssen jährlich über HUNDERTAUSEND junge und gebildete Italiener das das Land verlassen ?

        Was sicherlich jetzt und später an Arbeitskräften fehlt bzw. fehlen wird, sind BILLIGE Arbeitskräfte, manche nennen diese auch Sklaven für den Arbeitsstrich.

        .

  • yx

    Fappa ist scheinbar gewöhnt, dass alle nach ihrer Pfeife tanzen, das hat sie schon so gehandhabt, als sie noch im Schuldienst stand

  • yannis

    Typisch für den Grünsiff, mit dessen linksradikalen Fehlgeburten, wir Wähler sollten dem Beispiel Österreich´s folgen und sie sobald wie möglich restlos aus der Politik entfernen.

  • robby

    Ohne Linke und Grüne und deren absurden politischen Ideen dürfte das Leben schön sein.

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