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Neue Netze

Lehrer SchuleEineinhalb Jahre lang analysierte eine Arbeitsgruppe auf Anregung der Grünen mögliche Gefahren von WLAN-Strahlen. Gefunden hat man nichts. Nun fordert die SVP mehr Internet in den Schulen.

Von Anton Rainer

Noch hat sich die Grüne Landtagsfraktion keine Aluhüte zugelegt, um der Strahlenbelastung zu trotzen. Skeptisch sind Brigitte Foppa und Co. trotzdem – vor allem wenn es um drahtlose Internetverbindungen geht. Im Mai vergangenen Jahres verpackten die Grünen diese Ängste in einen Beschlussantrag, der im Landtagsplenum mit großer Mehrheit verabschiedet wurde.

„Bisher wurde an diversen Schulen Südtirols die WLAN-Vernetzung vorangetrieben“, so die Grünen damals, „dagegen sprechen allerdings Befürchtungen zu den gesundheitlichen Risiken, die von den elektromagnetischen Strahlen ausgehen“. Die Installation weiterer Drahtlos-Netze sei „nicht mehr tolerierbar“ und müsse bis zur „definitiven Klärung ihrer Nicht-Schädlichkeit“ in Schulen und Krankenhäusern komplett ausgesetzt werden.

Eine harte Forderung, die in der Endfassung zwar abgeschwächt wurde – in ihren Grundsätzen aber intakt blieb: WLAN-Netze sind eine potentielle Gefahr und müssen als solche ausgiebig untersucht werden. Mit der Analyse wurde in Folge eine siebenköpfige Arbeitsgruppe beauftragt, ebensoviele Landesabteilungen und Ressorts waren an der Strahlenbegutachtung beteiligt. Das Ergebnis liegt seit Ende letzten Jahres vor: Es ist eine Watsche ins Gesicht der Strahlengegner.

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