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Privat gefördert

In den vergangenen fünf Jahren erhielten Südtirols Privatkliniken mehr als 750.000 Euro an öffentlichen Beiträgen.

(ar) Insgesamt sind in den letzten fünf Jahren 22 Beitragsansuchen von sieben Kliniken eingereicht worden – nur drei von ihnen kamen am Ende zum Zug: Die Privatkliniken Martinsbrunn, Bonvicini und Villa St. Anna erhielten seit dem Jahr 2010 mehr als 750.000 Euro an öffentlichen Beiträgen, um strukturelle Umbauten zu finanzieren. Das geht aus einer Landtagsanfrage der Freiheitlichen Fraktion hervor. Interessant: Keine der „neuen“ Privatkliniken (zum Beispiel die „Brixsana“ in Brixen) beanspruchten für ihre Errichtung Landesgelder. Die Befürchtung der Freiheitlichen, Gesuchssteller könnten schon nach wenigen Jahren ihre Tätigkeit einstellen, bewahrheitete sich ebenfalls nicht.

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Gemäß Artikel 1 des Landesgesetzes vom 17. September 1973, Nr. 60 darf die Landesverwaltung öffentlichen sowie privaten Körperschaften und Konsortien und Vereinigungen, mit Ausnahme der Krankenhauskörperschaften, Beiträge gewähren – Privatkliniken eingeschlossen. Gefördert werden hauptsächlich Ankauf, Renovierung und Instandhaltung von Gebäuden, die „jedenfalls einen hygienisch-sanitären Zweck erfüllen“ beziehungsweise Datenverarbeitungsanlagen.

Für die Führung von Privatkliniken bzw. die Betreuung von Patienten sind hingegen keine öffentlichen Beiträge vorgesehen.

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