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Die „RAI-Abzocke“

Andreas Pöder von der BürgerUnion kritisiert, dass auch Gehörlose und Sehbehinderte die RAI-Gebühre bezahlen müssen.

Andreas Pöder

Andreas Pöder

Als „lächerlich“ bezeichnet der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, die Tatsache, dass auch schwer Sehbehinderte und Gehörlose die RAI-Gebühren bezahlen müssen.

Die Klärung über einen Landtagsanfrage Pöders die von Landeshauptmann Arno Kompatscher beantwortet wurde, hat bestätigt, dass Gehörlose und Sehbehinderte nicht von den RAI-Gebühren ausgenommen sind, obwohl sie entweder in nur sehr eingeschränkter Form oder gar nicht die RAI-Programme sehen oder hören können.

Für Pöder eine unverständliche Regelung.

„Es geht hier einfach um eine Frage der Logik und der Fairness. Jeder versteht, dass ein Sehbehinderter oder Gehörloser Fernsehen oder Radio nur sehr schwer oder stark eingeschränkt benutzen kann. Die RAI-Verantwortlichen argumentieren aber damit, dass beispielsweise ein Gehörloser die Untertitel zu Sendungen mitlesen kann. Dabei wird allerdings außer Acht gelassen, dass es nur sehr wenige Sendungen mit Untertiteln gibt.“

Als zynisch bezeichnet Pöder auch die Begründung der Regierung und der RAI-Verantwortlichen für die Gebühren für Sehbehinderte: „Man meint, diese könnten immerhin auch die Fernsehsendungen mithören. Man muss schon kaltschnäuzig sein, um mit solchen Begründungen auch noch bei Sehbehinderten und Gehörlosen die Gebühren abzuzocken.“

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