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Eine Million Kinderpornos

07-pädophile-videoEin 41-jähriger Mann aus dem Tiroler Unterland soll zwei Kinder missbraucht und dabei gefilmt haben. Der Mann hortete eine Million Kinderpornos.

Die Tiroler Polizei hat einen unfassbaren Pädophilie-Fall aufgedeckt.

Ein 41-jähriger Mann aus dem Tiroler Unterland soll zwei Kinder, sechs und sieben Jahre alt, missbraucht und dabei gefilmt haben.

Der Mann hortete in seiner Wohnung eine Million Kinderpornos!

Für die Nachbarn war er der nette Onkel, berichtet die TT am Samstag. Die Zeitung spricht von einem der „vielleicht schlimmste Pädophile in der Tiroler Kriminalgeschichte“.

Bereits im Juli muss sich der Mann aus dem Tiroler Unterland wegen des mehrfachen Missbrauchs von zwei Kindern im Volksschulalter am Innsbrucker Landesgericht verantworten. Dass der 41-Jährige außerdem rund eine Million Kinderpornos hortete, dürfte beim Prozess angesichts der schweren Missbrauchsvorwürfe nur eine Nebenrolle spielen.

Der Pädophile soll bereits im vergangenen Oktober aufgeflogen sein.

Aufgeflogen ist der Unterländer bereits im vergangenen Oktober.

Laut einem Bericht der Tiroler Tageszeitung stießen die Fahnder bei Ermittlungen in der Kinderporno-Szene zunächst auf einen Konsumenten, der den Verdacht auf den 41-Jährigen lenkte: Von ihm habe er die verbotenen Dateien erhalten, gab der Zeuge immer laut TT an. Die illegalen Filme wechselten bei einem persönlichen Treffen in Tirol die Besitzer.

Bei einer Hausdurchsuchung in der Wohnung des Verdächtigen im Tiroler Unterland stellten die LKA-Beamten sämtliche Speichermedien, die sie in der Wohnung finden konnten. Schon bald war klar, dass der Unterländer aus dem Rahmen fiel.

Wie die Analyse der Datenträger ergab, hatte der 41-Jährige die Rekordanzahl von einer Million Fotos und Filme mit einer Gesamtspielzeit von 62 Tagen gespeichert, so die TT.

Es waren auch Videos darunter, auf denen der Beschuldigte selbst zu sehen war.

Und zwar mit einem Kind aus der Nachbarschaft, das er vor laufender Kamera missbrauchte. „Für die Familie war er sowas wie der nette Onkel“, erklärte Hansjörg Mayr, Sprecher der Innsbrucker Staatsanwaltschaft, gegenüber der TT.

Wie es hieß, so ll der 41-Jährige seine Opfer mit einem Medikament betäubt haben, um sie gefügig zu machen.

Der Unterländer befindet sich seit Herbst in Untersuchungshaft. Ihm drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Derweil laufen die Nachermittlungen noch.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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