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„Rabenmutter-Politik“

„Rabenmutter-Politik“

Die Landesregierung missachte das Recht der Kinder auf ihre Eltern und den Wunsch vieler Mütter und Väter nach mehr Zeit mit ihren Kindern, findet Andreas Pöder.

„Während immer mehr Mütter und Väter den Wunsch nach mehr Zeit mit ihren Kindern und den Wunsch nach Betreuung der Kleinstkinder in der Familie haben,  will die Landesregierung immer mehr Betreuungsstrukturen fördern und betreibt eine regelrechte „Rabenmutterpolitik“, so der Landtagsabgeordnete in einer Aussendung am Freitag.

Demgegenüber fordere die BürgerUnion den Vorrang der Betreuung der Kleinstkinder in der Familie und ein gesetzliches Recht des Kindes auf Betreuung in der Familie ein.

Um den Eltern und Kindern mehr Zeit miteinander zu verschaffen und trotzdem sowohl Müttern als auch Vätern eine finanziell abgesicherte Berufstätigkeit zu ermöglichen sollte Teilzeitarbeit bei Vollzeitlohn in den ersten drei Lebensjahren des Kindes und die Ausdehnung der flexiblen Elternzeit auf 36 Monate verwirklicht werden.

Zudem müssten die Privatangestellten und Selbständigen hinsichtlich der Elternzeit und der finanziellen sowie rentenmäßigen Absicherung mit den öffentlichen Angestellten gleichgestellt werden.

Auch die Familienarbeit muss öffentlich anerkannt werden und zudem sind sowohl die Rentenabsicherung und eine Jobgarantie für Eltern zu gewährleisten, die in den ersten drei Lebensjahren ihre Kinder in der Familie betreuen.

Die Forderungen im Detail:

  • Vorrang Betreuung der Kleinstkinder in der Familie – gesetzliches Recht des Kindes auf Betreuung in der Familie
  • Teilzeitarbeit bei Vollzeitlohn
  • Direkte Familienzahlung als Elterngeld
  • Elternzeit – Gleichstellung Private mit öffentlichen Angestellten
  • Familienarbeit anerkennen
  • Rentenabsicherung und Jobgarantie
  • Gesetzentwurf für ein Familiengründungsdarlehen
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