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Langsamer Zug

Langsamer Zug

Große Verspätungen gehören auf der Bahnlinie Meran-Bozen weiterhin zur Tagesordnung. Nun hat die Landesregierung ein Konzept zum Ausbau beschlossen. Eine baldige Umsetzung ist aber ungewiss.

von Heinrich Schwarz

Verärgerte Fahrgäste sind in den Zügen zwischen Meran und Bozen nicht selten anzutreffen. Denn auf der Bahnlinie gehören Verspätungen zur Tagesordnung. Mit fünf Minuten Verspätung ist in der Regel zu rechnen. Am Abend sind sogar mehr als zehn Minuten keine Seltenheit. Und das bei einer Fahrtzeit von rund 40 Minuten.

Das große Problem auf der Bahnlinie Meran-Bozen: Die Infrastruktur macht es schier unmöglich, die vorgesehenen Ankunfts- und Abfahrtszeiten einzuhalten. Es gibt nämlich nur ein Gleis. Das heißt, die Züge müssen sich an bestimmten Bahnhöfen kreuzen – und zwar in Gargazon und Sigmundskron.

Muss ein Zug dabei zu lange auf den Entgegenkommenden warten, fährt er automatisch mit entsprechender Verspätung weiter, die dann aufgrund der kurvenreichen Strecke nicht mehr aufzuholen ist.

Kein Wunder, wenn viele Pendler eine Autofahrt auf der MeBo bevorzugen.

Nun hat die Landesregierung einen Beschluss über „Infrastrukturprojekte von strategischer Bedeutung zur Verwirklichung des Eisenbahnnetzes in Südtirol“ gefasst.

Für die Bahnlinie Meran-Bozen sind zwei Projekte mit einem finanziellen Aufwand von insgesamt 90 Millionen Euro vorgesehen.

LESEN SIE IN DER DIENSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG:

– Was die Landesregierung für die Bahnlinie Meran-Bozen vorgesehen hat

– Warum eine Umsetzung noch in weiter Ferne liegt

– Wie viele SAD-Züge in den letzten Jahren mehr als 10 Minuten Verspätung hatten

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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