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Der Countdown

Der Bergführer Olaf Reinstadler

Der Bergführer Olaf Reinstadler (Fotos: 8artproductions)

In einem Monat will der Südtiroler Extremsportler Armin Senoner den Speedride-Weltrekord an der Königsspitze in Sulden brechen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Weniger als ein Monat noch bis zu dem Tag, an dem der Südtiroler Extremsportler, Armin Senoner, den existierenden Speedride-Weltrekord an der prestigeträchtigen Königsspitze in Sulden brechen will!

Gemeinsam mit seinem Manager Bartolomeus Kohl, plant der junge Athlet den im Jahre 2006 aufgestellten Weltrekord des Franzosen François Bon (146,46 km/h) zu brechen. Bereits in wenigen Wochen will Armin von der 3.859 Meter hohen Königspitze in den Ortler Alpen bei Sulden mit über 150 km/h ins Tal fliegen.

Bis dahin bleibt Armin Senoner nur noch wenig Zeit, dafür jedoch noch einiges zu erledigen!?Dazu gehört in erster Linie die Sicherheit des jungen Sportlers. Aus diesem Grunde verbringt Armin Senoner viel Zeit auf dem Suldner Gletscher der Ortler Alpen, um sich an die verschiedensten Konditionen dieser Höhe anpassen zu können.

Hierzu wird er sich einige Zeit in dem Gebiet aufhalten und sich dabei vor Ort ein Bild von Berg und Wetter zu machen.

Armin Senoner mit Olaf Reinstadler

Armin Senoner mit Olaf Reinstadler

Wichtig ist dabei vor allem auch die Rücksprache mit Bergführern, um die Lage besser einschätzen zu können.

Die Schneebedingungen sowie die Wind- und Wetterkonditionen sind wichtige Faktoren und damit maßgebend für Sicherheit und Verlauf des Trainings, sowie später des Rekordversuchs.

Ein solches Projekt erfordert nicht nur eine gute Planung und starke Nerven, sondern auch ein großes Ausmaß an Technik. „Ohne Unterstützung modernster Technik, hätte es auch Neil Armstrong nicht geschafft, den Mond zu betreten“, sagt Markus Mair von www.digitalalps.it, „darum werden auch wir Armins Vorhaben mit der besten Technik und Elektronik unterstützen, um den Weltrekordversuch so sicher wie möglich zu machen.“

So ein Vorhaben wäre heute ohne elektronische Unterstützung unvorstellbar.

Der Aufbau einer aufwändigen Zeitmessung ist auf dieser Höhe zu gefährlich, darum wird Armins Geschwindigkeit mit einem speziellen GPS-Gerät gemessen, was den Weltrekordversuch von der mächtigen aber doch rauen Königspitze überhaupt ermöglicht.

Um dem Athleten bei seinem extremen Versuch nicht nur durch moderne Technik so weit wie möglich Gefahrlosigkeit garantieren zu können, sorgt die Alpinschule Ortler mit einem speziell dafür ausgewähltem Team für Armin Senoners Sicherheit. Ausschlaggebend wird am Tag des Rekords, neben dem Zusammenspiel von Wetter und Schneeverhältnissen, sicherlich der Start sein, denn ab diesem Punkt gibt es kein Zurück mehr. Ab da heißt es dann das Beste herauszuholen.

Armin Senoner_site inspection_Königspitze_Sulden       8art_IMG_0781_webOlaf Reinstadler, Bergführer der Alpinschule Ortler, bestätigt, dass es sich um eine Kombination aus Geschick und Können handeln wird, aber auch der Berg selbst eine wichtige Rolle spielt. Sicht, Schnee, Nebel und Wetter können nicht beeinflusst werden, weswegen auch das Glück seinen Beitrag leisten muss. „Jegliche Faktoren, welche kontrollierbar sind, werden wir versuchen zu beherrschen.

Hier liegt es vor allem an Armin Senoner, den extremen Bedingungen auf 3.859 Metern Höhe gerecht zu werden und sich physisch sowie psychisch vorzubereiten“, so Bartolomeus Kohl, Manager des Athleten.

Ob sich der Einsatz von Technik und das harte Training gelohnt hat, wird sich in weniger als einem Monat am Tag des Weltrekordversuchs zeigen.

 

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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