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Sigmars Aufruf

Der Freiheitliche Sigmar Stocker wirft den Parlamentariern vor, das Gewalt-Problem verschlafen zu haben. Und er schließt nicht aus, dass die Bevölkerung auf die Straße gehen werde.

Sigmar Stocker ist wütend:

„Es ist unzumutbar, wie es derzeit in Südtirol zugeht. Neben den Einbrüchen wird auch die Gewalt immer größer und hier sind besonders die Jugendlichen in unserem Land betroffen. Ich halte diese Zustände für immer besorgniserregender, denn die Volksseele kocht und ich wiederhole mich: hier trifft die Schuld eindeutig die Politik, und zwar die linke Politik, deren saure Früchte wir nun ernten“, so der freiheitliche Landtagsabgeordnete in einer Aussendung.

Er rufe die Südtiroler Parlamentarier auf, in Rom mal klarzumachen, „was hier abgeht“.

„Mir scheint, unsere Abgeordneten bekommen in Rom gar nicht mit was hier los ist! Ich fordere sie auf, in dieser Sache mit Matteo Renzi dringend zu sprechen und ihn zum Handeln aufzufordern: sprich strengere Gesetze in Sachen Einwanderung. Dies dient dem Schutz der Einheimischen und jener Einwanderer, die sich sehr wohl in Südtirol integrieren wollen. Ich frage mich auch, wo der Landeshauptmann in dieser Angelegenheit ist! Der scheint mir in Sachen Einwanderung überhaupt verschollen zu sein“, so Stocker.

Interessant: Der Freiheitliche hält auch Protestmärsche der Südtiroler für möglich. Bislang hatten die Freiheitlichen ja eher ein ambivalentes Verhältnis, was Demonstrationen betrifft. Während die Pegida-Demos begrüßt wurden, hieß es bei der Demo gegen die Politiker-Renten vonseiten Stockers noch: „Mit einer solchen Masse an Menschen kann man doch gar nicht ernsthaft diskutieren.“

Nun schreibt er:

„Wenn hier politisch nicht bald etwas Effektives geliefert wird, dann ist der Protestgang der Südtiroler auf die Straße nicht mehr auszuschließen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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