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„Zu viel Strom …“

Überraschung im Energie-Streit: Die Landesregierung hat die an die SEL vergebene Konzession für das Kraftwerk St. Anton annulliert – und sie nachträglich den Eisackwerken zugewiesen. 

Die Landesregierung hat am Dienstag die an die SEL AG 2009 vergebene Konzession zur Führung des Kraftwerks St. Anton annulliert und wird diese nun der Eisackwerk GmbH zuweisen. „Mit dem Beschluss wird ein weiterer wichtiger Schritt zur Wiederherstellung der Rechtmäßigkeit und der Rechtssicherheit im Energiesektor gesetzt“, betonte Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Die Eisackwerk GmbH werde ihrerseits die Klagen und Schadenersatzforderungen zurückziehen, womit ein großer finanzieller Schaden für den Steuerzahler abgewendet werden könne. Die Eisackwerk GmbH hatte 2014 eine Schadenersatzklage von 480 Millionen Euro gegen die SEL AG und die Landesverwaltung eingereicht.

Die SEL-Gruppe bleibt weiterhin Eigentümer der Anlage in St. Anton mit einem Liegenschaftswert von neun Millionen Euro.

Die Eisackwerk GmbH wird ab April 2015 einen Mietzins von 500.000 Euro jährlich zahlen plus 600.000 Euro Miete im Jahr für die Nutzungsdauer der Maschinen

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