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Napolitanos Rücktritt

Giorgio Napolitano hat seinen Rücktritt angekündigt. Was für einen Nachfolger sich der SVP-Abgeordnete Daniel Alfreider wünscht.

Die SVP-Kammerabgeordneten bekunden dem scheidenden Staatsoberhaupt Giorgio Napolitano ihre volle Anerkennung und Wertschätzung, da er trotz des hohen Alters – im Juni wird er 90 Jahre – seine verantwortungsvolle Aufgabe in diesen politisch und wirtschaftlich schwierigen Zeiten vorbildhaft gemeistert hat.

„Napolitano nutzte seinen Gestaltungsraum auch zum Wohle Südtirols und setzte sich stets für die Belange der sprachlichen Minderheiten ein“, betont Fraktionssprecher Daniel Alfreider. „Bereits als Innenminister bei der Entfernung des Grenzbalkens am Brenner im Jahre 1998 und beim Spatenstich des Europaprojektes BBT – welches Napolitano stets als vorbildhafte Nord-Süd-Verbindung Europas angesehen hat – sowie seinen Besuchen in Sexten hat sich der scheidende Staatspräsident als Freund und Kenner unseres Landes ausgezeichnet“, so Alfreider.

„Napolitano hat im Jahre 2013 einer Mandatsverlängerung eingewilligt und damit im Sinne der notwendigen Reformen eine tiefe Politkrise verhindert“, so die SVP-Kammerabgeordneten Renate Gebhard, Manfred Schullian, Albrecht Plangger, Mauro Ottobre und Daniel Alfreider.

„Es gilt zu vermeiden, dass Italien über die Präsidentenwahl in eine Regierungskrise schlittert und jene Stabilität verliert, für die Napolitano in den vergangenen Jahren gestanden hat. Deshalb hoffen wir auf eine baldige Wahl seines/r Nachfolgers/Nachfolgerin, der/die als Garant der Verfassung über die Autonomierechte und die begonnenen Reformen wacht“, erklärt Daniel Alfreider.

„Um unsere Anliegen auch in Zukunft gesichert zu wissen, setzen wir auf ein autonomie- und europafreundliches Staatsoberhaupt. Schon wie bei Napolitano – der als Senator weiterhin wichtiger politischer Ansprechpartner für die SVP in Rom bleiben wird – werden wir unsere SVP-Forderungen auch beim neuen Staatspräsidenten mit Kraft einbringen“, ist Fraktionssprecher Alfreider zuversichtlich.

 

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