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Die Firmen-Schließung

bauarbeiter tschurtschenthalerDie Baufirma Tschurtschenthaler Werner GmbH des Innichner Bürgermeisters wird aufgelöst. Alle 32 entlassenen Mitarbeiter haben bereits einen neuen Arbeitsplatz gefunden.

von Heinrich Schwarz

Von der Gewerkschaft kommt Entwarnung: „Die Arbeiter waren schon seit Längerem informiert und hatten deshalb Zeit, sich umzuschauen. Alle 32 Mitarbeiter haben bereits einen neuen Job gefunden. “, sagt Friedrich Oberlechner von der ASGB-Baugewerkschaft.

Was ist passiert?

Am 20. Dezember war für 32 Personen der letzte Arbeitstag beim Betrieb Tschurtschenthaler Werner GmbH aus Innichen. Es handelt sich dabei um die Baufirma des Innichner Bürgermeisters. Oberlechner erklärt, dass die Firma geschlossen wird – betont dabei aber, dass dies nichts mit einer Insolvenz zu tun habe.

„Für uns war wichtig, dass alle Mitarbeiter wieder unterkommen. Ich weiß jedenfalls von keinem, der auf der Straße steht. Es handelt sich um tüchtige Leute, die zum Glück immer noch gesucht werden“, sagt der Gewerkschafter, der das Abkommen mit der Tschurtschenthaler Werner GmbH ausgearbeitet hat. Bezüglich Löhne und Abfertigung sei alles in Ordnung.

Einige der Arbeiter sollen ihren neuen Job in Osttirol gefunden haben. Der Großteil soll aber in einer Hochpusterer Baufirma einen Arbeitsplatz erhalten haben. Um wen es sich dabei handelt, ist Friedrich Oberlechner nicht genau bekannt.

Die Betroffenen wurden in der Zwischenzeit in die Mobilität überstellt, was bei Massenentlassungen (über fünf Mitarbeiter) die übliche Vorgangsweise ist. In der Zeit der Arbeitslosigkeit wird das sogenannte Mobilitätsgeld ausbezahlt. Und: Wer die Arbeitnehmer aus der Mobilitätsliste aufnimmt, erhält vom Fürsorgeinstitut INPS/NISF Beitragserleichterungen für 12 bis 24 Monate.

Nachdem es in den Wintermonaten eine Pause gibt, werden die Mitarbeiter für kurze Zeit arbeitslos sein. „Wenn die Saison wieder beginnt – das dürfte je nach Wetterlage im Februar oder März sein – sind sie wieder beschäftigt“, erklärt Oberlechner.

Die TAGESZEITUNG hat seit Tagen mehrmals versucht, Werner Tschurtschenthaler telefonisch und via SMS zu erreichen, um ihn um eine Stellungnahme und weitere Auskünfte zu bitten. Leider ohne Erfolg.

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