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Geld für Dachverbände

Die Dachverbände ehrenamtlich tätiger Organisationen werden vom Land erstmals finanziell unterstützt. Die Landesregierung hat 100.000 Euro zugewiesen.

Es sind die Dachorganisation „Dienstleistungszentrum für das Ehrenamt“, der VSS und der Dachverband der Sozialverbände Südtirols, die im laufenden Jahr für eines oder mehrere ihrer Projekte mit einer finanziellen Förderung durch das Land Südtirol rechnen können.

Einen diesbezüglichen Beschluss traf am Dienstag die Landesregierung auf Vorschlag von Landeshauptmann Arno Kompatscher. #So soll die Arbeit des Dienstleistungszentrums für das Ehrenamt (Centro servizi per il volontariato) für seine Arbeit im Zusammenhang mit der Umsetzung der staatlichen Reform des so genannten „Dritten Sektors“ finanziell gefördert werden.

Der Dachverband für Sozialverbände kann für drei seiner Projekte mit einer Landesförderung rechnen: für die Durchführung von Online-Kursen zur Arbeitssicherheit für Freiwillige, die Spendenzertifizierung für gemeinnützige Organisationen sowie die Qualitätsentwicklung in der Freiwilligenarbeit. Bezuschusst werden zudem zwei Projekte des Verbands der Sportvereine Südtirols VSS, und zwar der Lehrgang für Vereinsmanager und das Projekt zur Förderung des Jungen Ehrenamtes „Ich bin dabei“.

„Angesichts der Bedeutung, die das Ehrenamt für die Gesellschaft hat, und die Rolle, die es auch in Südtirol spielt, war es uns wichtig, auch übergeordnete Initiativen und Projekte zu fördern, die dem Ehrenamt insgesamt zu Gute kommen“, betonte nach der heutigen Entscheidung Landeshauptmann Arno Kompatscher, der in der Landesregierung für das Ehrenamt zuständig ist.

Die Landesregierung hatte zu Beginn dieses Jahres die Voraussetzungen geschaffen, um auch Initiativen von Dachverbänden ehrenamtlich tätiger Organisationen fördern zu können. Für diesen Zweck stellt sie auf der Grundlage eines Landesgesetzes (Nr. 27/2016) jährlich 100.000 Euro zur Verfügung. Die Dachverbände hatten dann bis zum 10. April dieses Jahres Zeit, entsprechende Projekte vorzulegen. Sechs von insgesamt sieben eingereichten Projekten wurden zur Förderung zugelassen. Die Durchführung der vom Land geförderten Projekte erfolgt nun auf der Grundlage einer Vereinbarung, wobei den Verbänden ein Vorschuss von 70 Prozent des genehmigten Zuschusses ausbezahlt werden kann.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (3)

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  • morgenstern

    Wann sind die nächsten Wahlen?

  • pingoballino1955

    Wenn man bedenkt was die gierigen Landtagsabgeordneten der SVP GRANDEN im Jahr verdienen mit NULL Leistung,dann sind die 100000 Euro wohl nur zum schmunzeln und dienen zur VERBLÖDELUNG des Bürgers,natürlich die WAHLEN sind im Anmarsch.Dazu ist noch zu bedenken,dass der Freiwillige keinen CENT für seine Leistungen bekommt!! Das nennt man „Tropfen auf dem heissen Wahlstein“

  • duschek

    „…bei der Vorstellung der neuen Richtlinien für die Beitragsvergabe am 16.05.2018 und ebenso wie ich gesehen haben bei der Neuordnung des Dritten Sektors, durch die Mitteilung des Amtes für Kabinettsangelegenheiten, ist ab sofort verpflichtend, im Rahmen eines Präsenzregisters jede spezifisch geleistete Stunde im Ehrenamt zu erfassen. “ Wer seine freiwillige Tätigkeit zur Verfügung stellt, muß also selbst ein Präsenzregister führen. Stichproben und Kontrollen des Landes sind vorgesehen. Meiner Meinung nach ist dies alles andere als ein Motivationsschub für das freiwillige Engagement der Bürger, eher wird hier ein neuer Moloch der Bürokratie geschaffen.

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