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Neuer Direktor

Andrea Zeppa mit Thomas Schael und Pflegedirektorin Marianne Siller

Andrea Zeppa wird am 4. September seinen Job als Direktor für die Verwaltungsreformen im Sanitätsbetrieb antreten.

Mit Andrea Zeppa werde in einigen Monaten „ein profunder Kenner von Verwaltungs- und Managementprozessen“ in den Sanitätsbetrieb eintreten, schreibt der Sanitätsbetrieb in einer Aussendung.

Im Rahmen der Vorstellung des Entwurfes des Führungsgremiums des neuen Verwaltungsorganigramms des Sanitätsbetriebes konnten die Verwaltungsführungskräfte auch den neuen obersten Verantwortlichen im Verwaltungsbereich kennenlernen.

Arbeitsbeginn von Andrea Zeppa ist der 4. September 2018.

 Andrea Zeppa ist im Management des öffentlichen Dienstes und der Politik in Südtirol kein Unbekannter:

Nach Berufserfahrungen als Vizedirektor des Arbeitsförderungsinstitutes leitete der 48-jährige Wirtschaftswissenschaftler für rund 7 Jahre das Landesressort „Innovation, Informatik, Arbeit, Genossenschaften und Finanzen“, welches 2015 in das „Ressort für Wirtschaft, Innovation und Europa“ umbenannt wurde. Zuletzt war Zeppa als Generaldirektor der Stadtgemeinde Bozen tätig.

Zeppa weist verschiedenste Aus- und Weiterbildungen im Bereich der Organisationsanalysen und Statistik auf und kann auf 17 wissenschaftliche Publikationen zu Fachthemen zurückblicken.

Dreisprachig und in Südtirol aufgewachsen, ist Zeppa für Generaldirektor Thomas Schael der ideale Kandidat für den schwierigen Umgang im dichten Dschungel der Verwaltungsstricke:

„Dem Verwaltungsdirektor obliegt nicht nur die Führung des gesamten Verwaltungspersonals des Sanitätsbetriebes, er muss zudem ein ausgewiesener Kenner der Gesetzesmaterie und ein guter Netzwerker sein. Beides vereint Andrea Zeppa, weshalb ich mich freue, dass er Teil meines engsten Teams sein wird.“

Denn Zeppa wird somit auch mit im Führungsgremium des Sanitätsbetriebes sitzen, welches neben den Mitgliedern der Generaldirektion auch die 4 Bezirksdirektoren und den Direktor der klinischen Führung beinhaltet. Dieses wurde mit dem LG 3/2017 errichtet, trifft alle wesentlichen strategischen Entscheidungen und gibt die Richtung vor für die betriebsweiten Abteilungen und für alle Zusatzprojekte im Sanitätsbetrieb.

Ein weiterer Punkt des Treffens mit den Verwaltungsführungskräften war die Präsentation des Entwurfs des neuen Verwaltungsorganigramms:

Nach einer intensiven Auseinandersetzung und im Einklang mit den Leitlinien der Landesregierung (max. 16 Abteilungen und 80 Ämter) wurde der Vorschlag des Führungsgremiums zum neuen Organigramm vorgestellt. Darin sind neben landesweiten Abteilungen auch operative Bereiche (sog. „Operations“) vorgesehen, um die verwaltungsmäßige Unterstützung der klinischen Versorgung vor Ort zu definieren. Gleichzeitig ist durch die klare Organisation der Betriebsabteilungen eine landesweite Steuerung und Führung möglich.

Hinzu kommt ein Bereich, der den Veränderungsprozess steuern, fördern und unterstützen soll: der Bereich Innovation bestehend aus Project-Management-Office, Organisationsentwicklung, Digitaler Transformation, Interner Kommunikation und Forschung und Entwicklung.

„Dies ist ein gemeinsam auf Ebene des Führungsgremiums erarbeiteter Vorschlag, wie die Aufstellung im Verwaltungsbereich 2020 sein sollte“, betont Schael.

„Es wurde und wird nichts übers Knie gebrochen, es werden noch viele individuelle Gespräche geführt werden, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden mitgenommen auf den Weg in die Zukunft. Dabei ist uns die Personalentwicklung besonders wichtig: Fortbildungen, Befähigungsprozesse, Veränderungen werden angeboten und begleitet. Wir wollen einen modernen und dynamischen Betrieb, der über eine gut ausgebildete und motivierte Mann- und Frauschaft – auch im Verwaltungsbereich – verfügt. Gerade dieser Bereich ist wesentlich, um das Funktionieren klinischer Dienste erst zu ermöglichen.“

Am Donnerstag werden die Ergebnisse den Gewerkschaften vorgestellt, bis zum 20. April können Rückmeldungen abgegeben werden. Die Beschlussfassung ist für Ende Mai 2018 geplant, anschließend folgt die Bewertung der Betriebsordnung durch das Land Südtirol. Die Umsetzung wird unter der Leitung des neuen Verwaltungsdirektors erfolgen.

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