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„Mit allen reden“

Die SVP-Leitung hat am Montagnachmittag über die Regierungskonsultationen in Rom beraten.

„Eine autonomie-, minderheiten- und europafreundliche Haltung einer neuen Regierung sind für uns zentral“, betont SVP-Obmann Philipp Achammer. Die Südtiroler Volkspartei verschließe sich keinen Gesprächen; es gebe – so Achammer – keine diesbezüglichen Vorbehalte. Die SVP-Sprecher in Senat und Kammer, Julia Unterberger und Manfred Schullian, berichteten heute über ihre ersten Gespräche mit Staatspräsident Sergio Mattarella.

Sergio Mattarella hat seine erste Gesprächsrunde mit allen im italienischen Parlament vertretenen Kräften mittlerweile abgeschlossen – Julia Unterberger und Manfred Schullian haben mit dem Staatspräsidenten über verschiedene Minderheiten-, Autonomie- und Europa-Aspekte gesprochen, welche für die Südtiroler Volkspartei wichtig sind. Diese Woche werden die Konsultationen in Rom, die mit dem Auftrag für eine Regierungsbildung enden sollen, fortgesetzt.

Die SVP-Leitung bestätigte bei ihrer Sitzung ihre bisherige politische Linie: „Wir werden selbstverständlich mit allen reden, die an uns herantreten; so haben wir das auch in der Vergangenheit immer gemacht“, sagt SVP-Obmann Philipp Achammer. Die Südtiroler Volkspartei habe diesbezüglich keine Vorbehalte: Eine Zusammenarbeit sei nur dann denkbar, „wenn sich einige zentrale, wichtige Punkte für Südtirol im Programm wiederfinden“.

Hinsichtlich der neuen Regierung wird derzeit sehr viel spekuliert. „Wer auch immer diese bilden wird: Wir werden uns auf jeden Fall die Programmpunkte, welche die Minderheiten betreffen, ganz genau anschauen – und dann entscheiden“, betont Philipp Achammer.

In den vergangenen Jahren habe man mit dem PD als Partner in Rom sehr gute Erfahrungen gemacht: „Dieser hat sich als sehr verlässlich erwiesen und eine überzeugende Politik für unsere Autonomie vertreten.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (1)

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  • franz

    In den vergangenen Jahren habe man mit dem PD als Partner in Rom sehr gute Erfahrungen gemacht: „Dieser hat sich als sehr verlässlich erwiesen und eine überzeugende Politik für unsere Autonomie vertreten. “ [..]
    Die Bürger haben mit den PD & SVP in vergangenen Jahren weniger gute Erfahrungen gemacht.
    Politischer Stillstand Chaos, Illegalität ansteigende Kriminalität und demensprechende Unsicherheit bei den Bürgern durch die unbegrenzte unkontrollierte Immigration bzw. bürgerfeindlichen Gesetzen unterstützt von SVP ohne dafür etwas als Gegenleistung erhalten zu haben.
    Bürgerfeindlich auch die Zwangsmaßnahmen wie in einer Diktatur, wie auch heute wieder in der “Dolomitenausgabe“ 10.04.2018 zu lesen ist.
    LH Kompatscher und LR Schuler drohen Gemeinden welche sich nicht bereit erklären ‚Flüchtlinge“ ( 96 % Clandestini ) aufzunehmen mit scharfen Strafmaßnahmen. Erdogan lässt grüßen.
    Aber für die Landesregierung scheint schließlich das Business mit den Immigranten Clandestini absolute Priorität zu haben, ähnlich wie bei den Blutsbrüdern des PD, welche bei den Wahlen am 04. März 2018 dafür abgestraft wurden.
    viel Geld für unkontrollierte illegale Immigration, kein Geld für die Sanität oder für Personal bei der Post. Und die Erdbebenopfer von 2016 von Macerarta usw. warten immer noch auf Hilfe und ihr Holzhäuschen was ihnen Renzi der Marktschreier und Gentiloni versprochen hat.
    Macerata und Umgebung wurde übrigens heute Nacht wieder von einen Erdbeben erschüttert.

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