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Erreichtes Quorum

Daniel Alfreider

Nachdem europaweit eine Million Unterschriften für die Minority Safe Pack Inititative erreicht wurde, hat nun auch Italien das Quorum von 54.750 Unterschriften erreicht. 

Jetzt ist es fix – nachdem europaweit eine Million Unterschriften für die Minority Safe Pack Inititative erreicht wurde, hat nun auch Italien das vorgegebene Quorum von 54.750 Unterschriften erreicht. Das Quorum ist von Land zu Land unterschiedlich und hängt von der Bevölkerungsgröße ab. Südtirol musste somit fast alleine das Quorum von ganz Italien tragen, da von den anderen Regionen und Provinzen – außer Friaul und Aosta – relativ wenig Unterstützung kam.

Europaweit ist es somit das höchste Quorum, das erreicht wurde. Die notwendigen Unterschriften stammen fast ausschließlich aus Südtirol.

„Wir bedanken uns bei allen Südtirolerinnen und Südtirolern für dieses unglaubliche Ergebnis. Dieser Erfolgt gehört jedem einzelnen, der unterzeichnet hat“, erkläret FUEN Vizepräsident Daniel Alfreider.

„In diesen Monaten haben sich sehr viele Menschen dafür eingesetzt, damit die Stimme Südtirols nach mehr Minderheitenschutz in Europa noch lauter wird, von den Verbänden wie der Südtiroler Bauernbund, LVH, HGV, AVS, VSS, das weiße Kreuz, ASGB, den Feuerwehren, Musikkapellen, Chor-Vereine, die Südtiroler Fußballwelt und viele mehr bis zu den Promotoren der Initiative und vor allem den Südtirolern Medien. Dafür möchten wir uns von Herzen bedanken. Ein ganz besonderer Dank gebührt den Bürgermeistern und den Mitarbeitern der Gemeinden, die durch ihre wichtige Arbeit einen entscheidenden Beitrag für das Gelingen der Initiative geleistet haben“, so Alfreider.

Die effektive Anzahl an Unterschriften in Südtirol wird erst in einigen Tagen bekannt sein, denn in den nächsten Tagen werden noch viele Unterschriften in allen Gemeinden Südtirols eingesammelt und ausgezählt werden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (5)

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  • george

    Das ist ein äußerst schwaches Ergebnis für Italien und für die Gebiete mit Minderheiten, insbesondere für südtirol beschämend. Hierin sieht man wiederum einmal, wie wenig für unsere politischen Kreise die direkte Demokratie an Wert hat. In Sonntagsreden und für die eigenen Pareilobgby gilt nur das, was denen zugute kommt.

    • goggile

      georg was für einen Unsinn verzapfen sie da? die Politiker allen voran alfreider hat alles getan damit die Lämmchen die Unterschrift machen. das verräterische Wahlvolk ist halt zu dumm sich selbst geschlossen mit der Unterschrift zu schützen. egal, in einigen jahrzehtnen ist sowieso ganz Europa unter afrikanischer Herrschaft, dann gibt es gar niht mehr solche iniziativen.

  • george

    ‚gogglie‘, Sie sind der Letzte, der von Unsinn verzapfen schreiben darf, denn den größten Unsinn hat bisher ‚goggile‘ immer selbst hier verzapft. Wann es darum geht für die „Direkte Demokratie“ Unterschriften zu sammeln, sieht keinen dieser Herren und keine Unterstützung von solchen Seiten.

  • sepp25

    ca. 50.000 Unterschriften zu sammeln sind eine stolze Leistung! Vor allem ist schön, dass dies durch die Zusammenarbeit mehrerer Verbände (SVP, SBB, Schützen,…) gelungen ist.
    Die Initiatoren zur direkten Demokratie sagen ja immer 8000 Unterschriften sollen als Hürde für eine Volksabstimmung ausreichen. Da bin ich anderer Meinung. Nur 8000 Unterschriften (ca. 1,5 % der Bevölkerung) rechtfertigen in meinen Augen nicht die Kosten einer solchen Befragung. In Österreich z.B. müssen 9% der Bevölkerung für eine Volksabstimmung unterschreiben. Dies wären bei uns in etwa die jetzt geschafften 50.000. Vielleicht etwas hoch, doch man könnte auch 5% der Bevölkerung als Kompromiss hernehmen. Das wären in etwa 30.000 Unterschriften. Wie man jetzt bei der Wolfpetition sieht eine machbare Hürde.

  • ahaa

    Halt!
    Ich habe es unterschrieben weil es Herr Kòllensperger empfohlen hat!

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