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Meraner Machtspiele

Zeno Christanell und Arnold Schuler

Erste Weichenstellung in Richtung Landtagswahlen im Burggrafenamt: der SVP-Bezirk schickt vier fixe Kandidaten in den Ring. Einige Namen kursieren bereits.

von Karin Gamper

Startschuss für die SVP-Kandidatenkür im Burggrafenamt, wo die Volkspartei mit vier fixen Kandidaten bei den Landtagswahlen antritt. Wie die Bezirksleitung mitteilt, werden die Kandidaten mit den Stimmen der Ortsausschüsse ermittelt.

Die Vorschläge müssen bis 30. April vorliegen. Erstmals muss bereits in dieser Nominierungsphase auch die gesetzliche Geschlechterquote eingehalten werden. In Absprache mit dem Parteiobmann und dem Spitzenkandidaten kann das Team später noch erweitert werden. Die definitive Entscheidung fällt innerhalb Mai im Bezirksausschuss.

Koordiniert wird die Kandidatenkür von einem Team bestehend aus Bezirksobmann Zeno Christanell, seinem Stellvertreter Martin Ganner, Parteiobmannstellvertreter Karl Zeller, Landesrat Arnold Schuler und Bezirksfrauenchefin Silvia Paler.

Ein Fixstarter steht bereits fest: es ist dies Agrarlandesrat Arnold Schuler.

Gabi Strohmer

Indes kursieren bereits erste Namen. Kein großes Interesse an einem Landtagssitz besteht offenbar unter den amtierenden SVP-Bürgermeistern. „Sie haben mehr oder weniger alle abgelehnt“, sagt Bezirksobmann Zeno Christanell, der dies als positives Zeichen für die Gemeinden wertet.

Für die Arbeitnehmer könnte Christanell selbst antreten. Er gibt sich noch abwartend: „Ich mache eine Kandidatur davon abhängig, ob ich meine Themen wie leistbares Wohnen oder höhere Gehälter umsetzen kann“.

Bedenkzeit ausgebeten hat sich auch Christa Ladurner von der Allianz für Familie, die bereits vor den letzten Landtagswahlen im Gespräch war. Doch auch Ladurners Begeisterung scheint sich in Grenzen zu halten. Eine JG-Kandidatin wurde mit Katharina van Rossem bereits nominiert; doch auch sie überlegt noch.

Konkreter schaut es bei der Wirtschaft aus, wo die Meraner Stadträtin Gabi Strohmer und der ehemalige Bürgermeister von Tisens, Thomas Knoll, Interesse angemeldet haben sollen.

 

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