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Der Geldbeutel der Autohändler

Nach Einführung der Förderung ist das Interesse für Elektroautos gestiegen, doch laut „Green Mobility“-Koordinator Harald Reiterer reden viele Autohändler ihren Kunden ein E-Auto aus – „weil sie nur auf ihren Geldbeutel schauen“.

von Heinrich Schwarz

Im Vorjahr hat das Land Förderungen für Elektroautos eingeführt. Bei einem Kauf eines Autos gibt es einen Preisnachlass von bis zu 4.000 Euro, fünf Jahre Befreiung von der ohnehin vergünstigten Autosteuer sowie bis zu 1.000 Euro für eine Ladestation.

Noch sei es verfrüht, ein Resümee zu ziehen, sagt Harald Reiterer, Koordinator der Landesinitiative „Green Mobility“, da es die Förderungen noch nicht so lange gibt: „Die Menschen müssen sich erst richtig mit der Elektromobilität vertraut machen. Noch gibt es eine bestimmte Unsicherheit.“

Sehr wohl sei aber ein großes Interesse zu beobachten. Bei den zuständigen Stellen gebe es viel Nachfrage.

Harald Reiterer und sein Team haben allerdings auch negative Erkenntnisse gewonnen: „Die Unsicherheit der Verbraucher wird teilweise vonseiten jener unterstützt, die eigentlich die Fahrzeuge bereitstellen sollten. Leider Gottes gibt es in Südtirol Autohändler, die den Leuten, die sich für ein Elektroauto interessieren, das E-Auto bewusst wieder ausreden. Sie zählen Nachteile und vermeintliche Nachteile auf, und drehen den Kunden schlussendlich einen Verbrenner an.“

Reiterer zeigt mit dem Finger auf die Autokonzerne: „Zuerst verkauften sie Fahrzeuge, die rechtlich nicht in Ordnung waren, weil bei den Emissionswerten betrogen wurde. Und jetzt führen sie ihr traditionelles Geschäft mit Verbrennerfahrzeugen fort, da die Gewinnmargen größer sind. Wenn einem die Händler ein Elektroauto ausreden, dann muss man wissen, dass sie dabei nur an ihren eigenen Geldbeutel denken.“

Das sei schade und traurig. Es gebe aber auch Händler, die gegenüber Elektroautos bereits sehr aufgeschlossen sind und erkennen, dass es in Zukunft keine Alternative mehr geben werde.

Laut Harald Reiterer hat man künftig nur mit einem Elektroauto die absolute Sicherheit, überall fahren zu dürfen. Für Verbrenner werde es aufgrund der schlechten Luftwerte nach und nach neue Fahrverbote geben.

„Wichtig ist auch die Information, dass Elektroautos zwar beim Ankauf teurer sind, man sich danach aber viel Geld spart, weil man von der Steuer befreit ist, Strom viel günstiger als Benzin und Diesel ist, die Versicherungstarife wesentlich niedriger sind und die Wartung wesentlich günstiger ist, weil beim Elektroauto aufgrund der einfacheren Technologie viele Verschleißteile fehlen. Je mehr Kilometer man fährt, desto mehr holt man den ursprünglichen Preisnachteil wieder auf“, erklärt Reiterer.

Ein Vergleich beim VW Golf – Diesel und Elektro – habe ergeben, dass man sich mit dem Elektroauto auf acht Jahre gerechnet Tausende von Euro spart.

Die Sache mit den Wartungskosten sei auch ein Grund, warum einige Autoverkäufer lieber Benziner und Diesel verkaufen: „Viele Händler sind mit Werkstätten verbunden. Verkaufen sie ein Elektroauto, sehen sie den Kunden nur noch selten. Bei einem Verbrenner kommt es häufiger zu Kontrollen und Reparaturen.“

Ein effektiver Nachteil von Elektroautos ist die geringe Reichweite von 200 bis 300 Kilometern bei günstigeren Modellen. Hier argumentiert Harald Reiterer so: „Wer im Alltag nur kurze Strecken fährt, hat überhaupt kein Problem und kann das Auto über Nacht wieder aufladen. Und für die Fahrt in den Urlaub kann man einen Stopp bei einer Ladestation einplanen – die Infrastruktur wird ja ständig ausgebaut – oder für eine Woche das Auto tauschen.“ Wer hingegen regelmäßig weite Strecken fährt, könne ein Premiummodell in Betracht ziehen, wobei auch günstigere Modelle an Reichweite gewinnen.

Für Kritik sorgt beim Elektroauto auch der sehr hohe CO2-Ausstoß bei der Herstellung der Batterie. „Dieser Umweltnachteil wird aber nach 40.000 Kilometern aufgeholt, da die Emissionen bei der Benutzung wegfallen. Wird nur grüner Strom verwendet, sogar schon nach 20.000 Kilometern. Zudem wird die Herstellung laufend optimiert“, meint Reiterer.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (43)

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  • ahaa

    Die Herstellung der E-Autos dùrfte nicht mal die Hàlfte kosten.Sàmtliche Teile fallen weck.Der Preis ist absolut nicht gerechtfertigt.E-Autos machen genau so viel Smok.E-Smok.Er ist sogar gefàhrlicher,weil man ihn nicht sieht und nicht schmeckt.So gelernt im Kfz-Unterricht.Oder ist es heute anders?Gehùpft wie gesprungen oder so. 😉

  • einereiner

    @ahaa
    E-Smok…….ha ha ha ha…selten so gelacht. Bist du so dumm oder willst du andere veräppelt?
    Aber in einem Punkt hat der Artikelschreiber leider nicht recht. In Südtirol ist der Strom für das E-Auto NICHT viel billiger. 28cent pro Kilowattstunde ist fast auf Dieselniveau. Man muss schon bei einer Firma laden oder eine eigene Photovoltaikanlage haben, um wirklich deutlich günstiger zu laden.

    • ahaa

      Mein Kollege der Photovoltaik montiert hat,wùrde um kein Geld darunter wohnen!
      Nein sowas lernte ich im Kfz Unterricht.Sorry.Wenn du es 2 mal liest verstehst du es vielleicht leichter. Ich beziehe mich auch nicht nur auf ein Auto,sondern wenn alle so eines haben,braucht es mehr als das doppelte Strom ect…..Wohn du mal neben einer Starkstohmleitung.Ich denke du hast wenig Ahnung.

      • einereiner

        @ahaa
        ich habe auch Photovoltaik……
        diese funktioniert mit Gleichstrom (schon mal was davon gehört in deinem KFZ….) da kannst du ohne Probleme darunter liegen.
        Natürlich will ich nicht neben den Invertern meinen Mittagsschlaf halten (=Wechselstrom)….das ist klar.
        Starkstromleitung ist auch klar….die läuft mit Wechselstrom.
        Nochmal für dich zum langsam durchlesen: Batterie im Auto = Gleichstrom=ungefährlich
        Strom vom Umrichter zum Motor = Wechselstrom = schädlich, aber du bist weit genug davon weg
        Ich lade mein E-Auto und bleib währenddessen darin sitzen….alle elektronischen Geräte funktionieren ohne Probleme….da keine großen elektrischen Felder auftreten.
        Praxis schlägt KFZ-Schnellsiederkursmöchtegernwissen!

        • ahaa

          Ja wenn du auch welche hast dann ist es natùrlich anders.Wenn du dein Handy làdst.sind es ja auch nur 4V.Ich schlafe nicht mehr ein wenn es neben mir liegt.Bei meinem E-Bike sind es 62V und ich muss sofort Abstand zum Ladegeràt nehmen,da ich es sofort am Herz spùhre.Zudem schmeckt man Batterie.Mein Arzt sagt es ist mòglich,wenn du es besser weisst….bitte.

  • tiroler

    Dass man im Elektroauto extrem hohen elektronagnetischen Strahlen ausgesetzt ist, wird leider nirgends erwähnt.

    • einereiner

      @tiroler
      stimmt nicht. Die Batterien liefern Gleichstrom und das bischen zwischen Umrichter und Motor tut dir wirklich nichts. Da wärst du von deinem Fernseher schon lange erschlagen worden.

      • tiroler

        Ein kleiner unterschied, ob man 100watt braucht oder 400kilowatt bei einem tesla.
        Ob sich die strahlen schädlich auf die potenz des mannes auswirkt ist auch noch nocht klar.
        Ma sitzt jedenfalls auf einem hochleistungsstromfeld.

        • einereiner

          Der Tesla lädt mit maximal 120kW Gleichstrom.
          Wo ist da bitte ein Hochleistungsstromfeld????
          Frage: hast du einen Induktionsherd zuhause? Lies von dem mal die Bedienungsanleitung…..dann verkaufst du ihn am nächsten Tag wieder!!!

          • drago

            Nur so zur Info: (k)W (Watt) ist die Einheit der Leistung, Strom wird in A (Ampère) gemessen. Auch das mit dem Stromfeld ist so eine Sache; es gibt das elektromagnetische Feld.
            Es schadet nicht, die korrekten Begriffe zu verwenden, wenn man schon über wissenschaftlich-technische Themen redet.

    • leser

      dem it auch nicht so, aber anscheinend gibt es viele leute die sich ihr wissen vom mister google holen und an der bartheke ergänzen

  • sougeatsnet

    Da scheint jemand ja richtig vom Fach zu sein. Strahlungsquelle könnte einzig der Umrichter und die Leitungen bis zum Drehstrohmmotor sein, sowie der Motor sein. Der Rest ist Gleichstrom, dh nix mit der Strahlung. Die magnetische Wirkung (Lorentzkraft) ist räumlich sehr begrenzt, da müsste man schon ganz in der Nähe der Leitungen sein (einige cm). Mit dem elektrischen Feld (auch vorwiegend nur statisch) verhält es sich ähnlich. Schlimmer scheinen da Hybridautos zu sein, da sie auch Strom produzieren.
    Das mit der Stromrechnung ist aber so eine Sache, der Staat ist auf die Einnahmen von den Steuern aus den Treibstoffen angewiesen. Sollten jetzt viele Leute E-Autos verwenden, werden halt diese besteuert werden. 2/3 der Teibstoffpreise sind Steuern. Letztlich wir man diesen Betrag, der heute bezahlt wird, irgendwie auch in Zukunft bezahlen, da der Staat das Geld benötigt.

    • leser

      sougeatsnet
      du sagst das richtige abgesehen vom technischen aspekt vonwegen strahlung, da sieht man wieder wo die leute ihre fantasie hernehmen wohl vom internet oder von umweltschützern, die einseitig lobby machen
      aber der hauptsuccus ist wohl die besteuerung und damit verbunden die gewinne für den staat, den der weiss noch nicht soll er elektromobilität fördern (und er weiss nicht wie er steuerlich davon kommt) , fakt wird sein, dass er auf die steuereinnahmen weder beim verbrennungsmotor noch beim elektroauto verzichten kann und wird, da werden wir von der politik noch unsere blauen wunder erleben
      auf jeden fall werden die kosten so oder so über den kleinen bürger ausgetragen , weil es das einfachste bleibt ihn dafür zur kasse zu bitten egal ob verbrennungsmotor oder elektro
      eine andere frage glaubst du dass eine elektroauto mit 1000 ps wie es heute von tesla angeboten wird sinnvoll ist für den einfachen bürger, tesls ist doch momentandas gepriesene mass aller dinge im bezug auf elektromobilität
      ob reiterer da recht hat, dass sich ein solches autobeispiel nach 20.000 bis 40.000 km wieder aufhebt, das sind schon verwegene theorien oder? und vor allem aus dem munde von experten

      • sougeatsnet

        Für die E-Mobilität ist freilich die Lebensdauer der Batterie ausschlaggebend. Experten sprechen davon, dass damit problemlos 200.000km gehen, aber auch durchaus 400.000 möglich sind. Dies würde bedeuten, man wechselt nie die Batterie (in D werden die Autos durchschnittlich 18 J alt). Ob dies so ist, wird die Realität zeigen und da habe ich halt meine Zweifel. Autobatterien und Batterien von Smartphones haben wenig gemeinsam. Leute, welche Fotovoltaik über Batterien puffern, diese verwenden die Technik wie E-Autos, betreiben diese bereits mehrere Jahre mit großer Zufriedenheit. Wie es dann nach 10 bis 15 Jahren ausschaut, kann wohl niemand ganz genau sagen.
        Dass die frequenzmodulierten Drehstrommotoren keine Probleme bereiten, weiß man. Die Umrichter müssen stark genug verbaut werden.
        Der Faktor des Steuerausfalls bleibt bestehen. Der Staat benötigt dieses Geld und wird es sich bei den einfachen Leuten holen.

        • andreas

          Das Problem mit den Akkus beim Auto sind die Spitzen, welche die Akkus liefern müssen, diese belasten ihn stark. Ein Tesla kann z.B. nur einige Minuten die max. Geschwindigkeit halten, dann wird er gesperrt. Ausrangierte Autoakkus, welche nur mehr 70-75% Leistung aufnehmen sollen dann in Privathäusern genutzt werden um Solarstrom zu speichern.

        • leser

          lieber sougeatsnet
          eine batterie, wie sie heute gebaut wird hat eine maximale standzeit von 6 jahren (in der praktischen anwendung), um batterien in der LIPO technologie für die mobilität einzusetzen ist wohl theoretisch möglich, praktisch scheitert dieser weg wohl erstens daran, dass dafür nie die rohstoffrecourcen dafür ausreichen und zweitens würde diese qualität am preis scheitern, das heisst bei einem herstellungspreis von etwa 200 euro pro KW kosten die batterien annähernd soviel wie das auto selbst, immer wenn man auto für eine reichweite von mindestens 600 bis 800 km, was dem eines diesels entsprechen würde, also da erübrigt sich die frage, warum man zur zeit an hybridautos tüftelt, bei speicherungen von elektroenergie aus regenerativer energie mit batterien wird kein anständiger techniker dieser materie diesen weg empfehlen
          aber warte einfach die nächsten 3 bis 5 jahre ab was auf diesem gebiet passieren wird und vielleicht triffst du nocheinmal auf diese statement von reiterer
          wirsd sehen wenn du noch haare auf den kopf hast die stehen dir zu berge

  • goggile

    e Autos haben keine Zukunft als haupauto. bei Unfällen haben wir Atomexplosionen! von der Belastung des elektrischen Energiebedarfes und der batterieelen einmal ganz abgesehen. Verbraucherzentralen sollten die Konsumenten schützen und all jene belangen die einem ein Auto oder camper wegnehmen wollen. es ist viel umweltintensiver ein neuauto zu bauen als ein altes zu verschrotten bis es zusammenbricht. alle beamten die Unfug in die welt setzen sollten belangt werden. das Problem ist dass sie sich gegenseitig die stühle erhalten, schafftn mit neunen Positionen und von dort oben unkontrolliert ditatur betreiben. SCHAFFT AUFSICHTSORGANE UNABHÄNGIGE FÜR ALLE INSITITUTIONEN KÖRPERSCHAFTEN ORDNUNGSORGANE: wenn ein einzelner die Polizei ruft wegen etwas, dann sollte dieser anrecht haben ueber den genauen verlauf, Situation und was genau getan wurde. zum Beispiel bei Taschendiebstahl.
    die aktuellen hiesigen Politiker schlafen bei tat, keine taten worte für sofortige gefängnisauflagen für verbrechen gegen die fleisige arbeitsame Bevölkerung die durch drakonische strafen schikaniert wird bei vergleichsweise weit weniger schlimmen vergehen! Richter gehören immer abwechselnd in verschiedenn Regionen eingesetzt so wie Politiker ein befristetes Mandat haben zumindest an einem ort (was eigentlich zu revidieren ist da der wähler mündig ist zu wählen was er will und wennsi ein leben lang den gleichen wählen so ist es so).
    Wir leben in einer zeit wo sich kein Politiker, Beamter usw, der was ändern will sich zuweit rauszulehnen getraut weil das ganze System sich immer mehr zuspitzt.
    erst kürzlich von einen spitzenphilosophen europäischen das interwiu gehört wo er sagt, dass sich vieles ändern muss und die MORAL un MENSCHLICKKEIT gesetzlich vertreten werden muss in urteilen usw. in Handhabungen usw…
    zur zeit steuert alles im Denunziantentum auf enteignugn der Menschlichkeit, der regeln der überregeln siehe drakonische strafen die Existenzen zerstören, speesboxenwahn der schier beschämend ist dasman so verfolgt wird, kamerawahn an allen ecken. ditigate Verfolgungswahn.
    dem menschen wird die Freiheit immer mehr genommen. ich profezeie dass dies so wie immer wie bei einem krieg so weit geht bis alles zersötrt wird in diesem fall die warhren werte wie Freiheit für jedne einzelnen und erst dann werden Gesetze für menschen gemacht die Moral feingehühl und Menschlichkeit miteinbeziehen. es ist zum schämen wo man als Steuerzahler momentan lebt. in einme land so wie viele andere leider, wo Gewaltverbrecher Narrenfreiheit geniessen, keine Sicherheit dem steubuggler gewährleistet wird, Verfolgungswahn von allen seiten und ecken solange man das nötige Geld hat um zu sisarcire.
    angeklagte, oftmals fehlbeschuldigte, werden menschlich moralisch medial öffentlich hingerichtet unter der Leitung der gerichte die diese einleiten und veröffentlichen durch die medien, und wenn wie bei vielen Beispielen die Unschuld bewiesen wird des angheklagten nach jahrelangen Streitereien gibt es keien risarcimenti. ein Wahnsinn, dass menschen verurteilt werden bevor diese stattfindet. eine mediale Veröffentlichung ist eine rufschädigung die jeden einzelnen betrefen kann. die liste in den letzen jahren ist lang wenman so die medien durchstudiert und das schlimmste dass die macher der Gesetze Politiker beamte oder wer auch immer, NICHTS dagegen tun um die immer schlimmer werdende Entmenschlichung und KRIEGSFÜHRUNG gegen die gemienschaft das Menschsein unternimmt! was ein ehemaliger landeshauptmann durchmacht ist in keinem Verhältnis und wenn es einen Gott gibt wir er spätestens richten.
    Taschendiebe gehören sofort für 3 jahre eingesperrt. ein einzelner von den vielen die immer noch frei rumlaufen seit jahrzenten tätigt in diesen Jahrzehnten nur Unfug und gewalt leid und schäden an die zahlenden steurbuggler. DER MENSCH IST NOCH IN EINER VÖLLIGEN STEINZEIT! DER Mensch ist ein hordentier das sich in nichts gebessert hat in diesen jahren. die Kriegsführungen werden nur anderst ausgetragen und schadenfrohheit gefällt und Bosheit gegen andere die einem nicht unmittelbar nahe stehen.

  • exodus

    @goggile
    Was hat Ihr unverständliche Schreiberei mit den Problemen der E-Autos zu
    tun.
    Ich sorge mich hingegen, bezüglich Umweltschädigung, um die Produktion der dazu nötigen Batterien. Abbau von Lithium und Kobalt und wie werden
    in Zukunft diese Batterien umweltfreundlich entsorgt. Nebenbei erwähnt, für
    einen weltweiten Durchbruch der Elektromobilität, fehlen die nötigen Ressourcen, ganz von den Kosten für die Anschaffung und das Rundherum
    eines Elektroautos abgesehen.

  • florianegger

    Da wird wieder einmal eine ganze Berufskategorie in Verruf gebracht. Es geht erstens darum zufriedene Kunden zu generieren, die auch ihr nächstes Auto wieder beim selben Händler kaufen und es geht auch darum, einen fairen Preis beim Eintausch auszahlen zu können. Wenigstens solange die Händler und nicht die Provinzbeamten die gebrauchten E-Mobile in Zahlung nehmen

  • leser

    herr reiterer
    ihre empfehlungen und argumentationen sind schon zum schmunzeln und von hoher kompetenz und besonderem fachwissen noch dazu
    bemerkenswert ist auch noch ihre aussage, wenn man weitere reisen machen würde dann solle man sich ein auto ausleihen (du meintest wohl damit einen diesel oder verbrennungsmotor), ganz so als ob ich dann eh nicht umweltschaden mache
    bezüglich deiner aussage wegen der kritik für hohe co2-ausstoss bei der herstellung von batterien, dass dieser nachteil nach 40.000 , ja sogar schon nach 20.000 km ausgeglichen wird, es ist schon bemerkenswert, wie du dich traust solche aussagen zu machen, ich denke du weisst schon , dass batterien eine begrenzte standzeit haben und diese nach einer bestimmten zeit ersetzt werden müssen, momentan ist es so, dass batterien zum elektroauto nicht eigentum sind sinst über einen wartungs- oder mietvertrag defacto verliehen sind (dazu ist die gesetzliche handhabe noch nicht definitiv gelöst)
    weiters deine aussage zum grünen strom, der nach deiner definition in naher zukunft ausreichen wird , die elektromobilität zu versorgen, wie siehst du den handel momentan mit grünzertifikaten, um die sich stromkonzerne raufen, damit sie ihren pflichtanteil abdecken können um ihre konventionellen stromproduktionen zu halten
    meinst du nicht , man sollte mit mit diesem thema etwas tiefgründiger an die öffentlichkeit gehen und ehrlichere argumentationen schreiben, schliesslich sind wir bürger doch auch nicht so dumm und es könnte doch durchaus sein, dass deine berichte der eine oder andere techniker mitliest, abgesehen, dass wir fussvolk den ganzen zauber und die scharlatanerien, die die autoindustrie hand in hand mit der politik verzapft bezahlen müssen
    deshalb mach deine berichte etwas professioneller und vor allem ehrlicher oder lass es sein
    wahrscheinlich bezahlt dein einkommen auch der steuerzahler , aber das traue ich mich nicht zu behaupten

    • meinemeinung

      @Leser ich bin deiner Meinung ,
      dass ein Beamter Luft ab lässt ,weil man angeblich als Koordinator und Verantwortlich für das Projekt Green Mobility keine fortschritt macht ,werden Autohändler herangezogen und beschuldigt . Herr Reiterer ,haben Sie sich überhaupt Gedanken gemacht oder nur Ihre angestaute Luft abgelassen ? Ich bin Otto Normalverdiener mit Familie und wenn ich mein Auto eingeben muß hab ich nicht die gewünschte Geldmaschine um das E Auto zu kaufen und meine Bank sagt niäet , Ich bekomme kein Darlehen und und… und so ist der Traum vom E Auto schon vorbei und geh zum Autohändler ,kauf einen gebrauchte Diesel weil Benziner sind rahr … und so geht weiter E Ladestation und und und…das alles nur für gut betuchte und nicht für Otto Normalverbraucher

      • leser

        meinemeinung
        du musst nicht mir recht geben
        tatsache ist, dass herr reiterer behauptungen aufstellt, die weder dem technischen standpunkt entsprechen und noch der kommerziellen richtung gerecht werden
        und dann noch empfehlungen geben, bei weiteren reisen das problem zu lösen einen benziner oder diesel zu leihen, also da bleibt einem im wahrstem sinne die spucke weg und das noch von vorsitzenden einer vereinigung, die eigentlich den ecoweg vermitteln sollte
        ich persönlich würde zugerne mit solchen leuten in einem öffentlichen diskussionstagung oder abend mit diesen leuten an einem podium sitzen, ich hätte eine menge fragen für sie , aber wahrscheinlich geht die arbeitszeit für herrn reiterer nur bis 16:00, damit er rechtzeitig nach hause kommt und die schöne natur geniesen kann

        • luca88

          @leser

          Leser, du hast immer noch nichts gelernt. Du behauptest rund um das Thema Elektromobilität weiterhin aboluten Schwachsinn, obwohl ich dir bereits bei der analogen Diskussion zum Diesel der Reihe nach aufgezeigt habe, dass deine Behauptungen nachweislich falsch sind. Was faselst du denn von „begrenzten Standzeiten“ der Batterien? Und was behauptest du bezüglich Eigentum/Leihe der Batterien? Das Leihmodell der Batterie war in der Vergangenheit ein öfters angewandtes Geschäftsmodell. Mittlerweile ist es eigentlich Standard, dass die Batterien gekauft werden. WENN MAN WILL, kann man die Batterien z.B. bei Renault noch leihen. Ja und?
          Dass die Batterien nicht halten, ist frei erfundener Blödsinn. Die untersuchten Erfahrungen zeigen da nämlich etwas ganz anderes.

          Offenbar hast du nicht einmal den Artikel gelesen, den ich das letzte Mal schon genannt habe. Diesen Artikel kann ich allen, die sich rund um das Thema Elektromobilität informieren möchten, nur empfehlen:
          https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/oeko-bilanz-von-e-autos-umweltluege-elektroauto-von-wegen/20178504.html

          Darin wird zum Beispiel – neben dem Thema Haltbarkeit der Batterien und vielen weiteren – auch nachvollziehbar beschrieben, dass es genug Strom gibt, um den Bedarf der Elektromobilität abzudecken, um auf ein weiteres von dir verbreitetes Märchen einzugehen.

          Der Reiterer hätte eine Freude mit dir bei einer Podiumsdiskussion, denn er würde dich mit Argumenten nach Strich und Faden zerlegen.

          Du solltest dich jedenfalls zumindest ein bisschen informieren, bevor du öffentlich losschreibst. Deine Posts sind leider nicht zum Schmunzeln, sondern zum Weinen …

  • cicero

    Wäre da noch das „Verhalten“ der Batterien bei größerer Kälte. Viele Fahrer müssen das Auto nachts im Freien stehen lassen. Stelle mir vor, dass es da auch Probleme gibt.

  • george

    Hier wird von jenen, die sich um die gute und gesunde Umwelt nicht kümmern, wieder einmal alles schlecht geredet uns sie selber tun so, als wären sie die eigentlichen Umweltschützer.

    • wisoiundnetderfranz

      ach ja?
      und was denkst du so zu den 40.000 bzw. 20.000 km, die der Herr Reiterer da ohne Angabe von Quellen in den Raum geworfen hat?

      • george

        @wisoiundnetderfranz
        Sie machen ja dasselbe bzw. es noch schlimmer, weil Sie ohne Kompetenz und Nachweise nichts entgegenhalten können, es aber tun.

        • luca88

          @wisoiundnetderfranz

          Dass Elektroautos einen Umweltnachteil bei der Produktion gegenüber Verbrennern haben, ist richtig. Allerdings ist es genauso richtig, dass dieser Nachteil beim Fahren relativ schnell aufgeholt wird. Die meisten Emissionen entstehen nämlich im Betrieb, nicht bei der Herstellung eines Fahrzeugs (und da reden wir jetzt nur von CO2-EMissionen, von Sickoxiden ganz zu schweigen – und die sind in den Städten das große Problem).

          Lies dir mal diesen Artikel durch, da wird das Thema Elektromobilität aus seriöser Quelle sehr gut abgehandelt:
          https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/oeko-bilanz-von-e-autos-umweltluege-elektroauto-von-wegen/20178504.html

          Und dabei wird bei der Berechnung der CO2-Emissionen der deutsche Strommix (!) hergenommen, der aufgrund des hohen Kohleanteils wesentlich schlechter ist als der italienische …

  • drago

    Wenn Herr Reiterer glaubt, dass die von ihm aufgezählten finanziellen Vorteile des Elektroautos so bleiben, wenn es erstmal einen relevanten Anteil an der Autogesamtzahl gibt, dann ist er ziemlich blauäugig. Wieviele Fernheizwerke haben Probleme bekommen, als die Hackschnitzel nicht mehr als Abfall verkauft wurden, sondern als Heizstoff?
    Mir gehen Förderungen für umweltfreundliche Technologien schon gut, aber auf der heutigen Wissengrundlage den Verbrennungsmotor für tot zu erklären, könnte dann schon etwas voreilig sein. Die Batterietechnologie ist dann auch nicht die umweltfreundlichste (um nicht von anderen Problemen zu sprechen) und woher der ganze Strom einmal kommen soll, der die Verbrennungstechnologien (in vielen Bereichen) ersetzen soll, dürfte auch dem Herrn Reiterer nicht ganz klar sein.
    Praktisch jede Technologie hat ökologische Probleme, sobald sie großmaßstäbliche Zahlen erreicht.
    Genausogut könnte man Herrn Reiterer fragen, wieso er Kunden eine unerprobte Technologie mit vielen Nachteilen empfiehlt.

    • leser

      mein lieber drago, das sind themen, da sollte man lieber nicht mitreden, wenn man die materie mit alle seinen zusammenhängen nicht versteht, die vermutung liegt nahe, dass herr reiterer da wohl den zauberlehrling spielt ohne zu wissen welche geister er hervorruft

      • luca88

        @drago

        Dass sich die finanziellen Rahmenbedingungen rund um die Elektromobilität ändern werden, sobald die Nachfrage nach E-Autos massiv steigt, glaube ich auch. Die Preise der E-Autos werden weiter sinken, während der Strompreis wohl vor allem wegen der Steuern steigen wird. Aber das ist Zukunft.

        Dass Elektroautos in Summe umweltfreundlicher sind als Verbrenner, ist hinlänglich nachgewiesen. Auch dass der zusätzlich benötigte Strom sogar FÜR ALLE AUTOS ohne große Probleme bereitgestellt werden kann, ebenso. Der Mehrbedarf würde dann ’nur‘ zirka 15% vom aktuellen Strombedarf ausmachen – und das ist eine Größenordnung, die die Netzversorger auch bereits jetzt als Schwankungsbreite einrechnen. Allein die letzte Wirtschaftskrise hat eine solche Schwankungsbreite mit sich gebracht.

        Ich empfehle auch dir diesen wirklich guten Artikel zum Thema:
        https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/oeko-bilanz-von-e-autos-umweltluege-elektroauto-von-wegen/20178504.html

        Übrigens, die Elektromobilität ist keine unerprobte Technologie, sondern wird bereits von zahlreichen Menschen im Alltag gefahren. Rede mal mit einem Besitzer eines E-Autos, du wirst zu 98 % nur begeisterte Rückmeldungen bekommen. Und die Autos werden laufend besser.

  • leser

    lieber herr reiterer und zur überschrift
    nur zum geldbeutel der autohändler
    in deutschland gehen zur zeit etwa im durchschnitt 1.500 bis 2.000 private autowerkstädte und autohändler in insolvenz, weil der zur zeit laufende autoabgasskandal von der politik nicht effizient geandet wird
    es kann doch nicht sein dass man vor den autoproduzenten, die eh schon autozuliefereranten bevormunden und unter druck setzen, ihre vorsätzlichen betrügereien an den verbraucher nicht bestraft werden
    lieber sitzen die politiker dieses thema aus und lenken durch themen wie die immigration von den milliardenschäden, die dadurch verursacht werden ab
    aber als braver beamter betrifft dies das wohl auch nicht
    genaugenommen, ist ja der politiker dein vorgesetzter, obwohl ihm wahrscheinlich die dafür nötige kompetenz fehlt

  • andreas

    @leser
    Es gehen keine 1.500 -2.000 insolvent und kein Tesla hat 1000 PS. An deiner Stelle würde ich anderen nicht mangelndes Wissen vorwerfen.

    • leser

      na ja andreas
      ich geb dir einen tip
      zur leistung von tesla gehst du in eine verkaufsstelle und holst dir ein prospekt, da kannst du das leistungsblatt herauslesen
      zu den insolvenzen, da geb ich dir auch einen tip informier dich über dem LEVEL der südtiroler tageszeitung und dem südtiroler tagesblatt, dann wirsd du neue informationen bekommen
      übrigens fachwissen aus dem google zu holen ist auch nicht empfehlenswert, weil die meisten quellen , die daten laden eben auch nicht mehr als wochenendexperten sind, damit du nicht gleich ins grübeln kommst sage ich ausdrücklich die meisten
      hilft dir das?
      und noch etwas die erde dreht sich nicht um um die weltbeste prvinz bozen mein lieber

      • andreas

        Sag mal, bist du wirklich so bescheuert?
        Der stärkste Tesla mit Allrad hatte laut Werbung 772 PS, brachte aber nur unter 500 PS auf die Straße, deshalb haben ca. 100 Norweger Tesla verklagt. Der Wagen wird nicht mehr gebaut.
        Und das mit den Insolvenzen ist eine Blödsinn, den du erfunden hast.

        Wenn du etwas behauptest, solltest du es belegen können und Google ist nebenbei eine Suchmaschine und liefert selbst keine Infos.

        Und ich habe dir schon mal geschrieben, schreibe doch nicht so einen Unsinn. Du scheinst ein überzeugter Bildleser zu sein.

  • exodus

    @luca88
    Danke für Ihre Links. Vielleicht kann ich mich beim nächsten Autokauf für ein
    E-Auto entschließen. Etwas Sorge bereiten mir die Ladestationen auf Reisen.

    • luca88

      Bitte gerne. Tut gut zu sehen, dass sich einige auch wirklich für ein Thema interessieren und nicht nur blind & unwissend gegen Gott und die Welt anschreiben.
      Ja, die Ladestationen auf längeren Reisen sind noch nicht flächendeckend vorhanden. Viel hängt davon ab, wohin die Reise geht, in Mittel- und Nordeuropa ist aber bereits jetzt eine super Ladeinfrastruktur vorhanen. Aber auch in Italien tut sich was.

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