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Preis für Waldkindergarten

Bei der Verleihung des Alpinen Schutzwaldpreises Helvetia in Kempten im Allgäu erhielt ein Projekt aus Naturns eine Auszeichnung.

In der Kategorie Schulprojekte ging eine der drei Auszeichnungen an den Wichtelwald Waldkindergarten Naturns. Als Vertretung für Südtirol nahmen Günther Unterthiner als stellvertretender Leiter der Landesabteilung Forstwirtschaft und Christian Lamprecht, Geschäftsführer des ForstvereinSüdtirol, an der Feierstunde im Kornhaus in Kempten teil.

Der Alpine Schutzwaldpreis Helvetia sucht die besten Projekte und Ideen rund um den Schutzwald. Seit 2006 zeichnet die Arbeitsgemeinschaft Alpenländischer Forstvereine mit diesem Preis beispielhafte Projekte zur Erhaltung und Verbesserung des Schutzwaldes im Alpenraum und zur Bewusstseinsbildung für die Schutzwaldthematik aus. Das internationale Versicherungsunternehmen Helvetia unterstützt seit Herbst 2014 den Alpinen Schutzwaldpreis als Hauptsponsor.

Die Arbeitsgemeinschaft Alpenländischer Forstvereine besteht seit 1981. Ihre Mitglieder sind die Forstvereine Bayern, Graubünden, St. Gallen, Südtirol, Tirol, Vorarlberg, Kärnten und Liechtenstein. Durch gemeinsame Projekte und den Austausch von Erfahrungen soll die Zukunft des Bergwaldes als naturnaher Lebensraum in den Alpen gesichert werden.

Weitere Informationen zum Alpinen Schutzwaldpreis finden sich auf dieser Homepage.

Eckdaten zum Wald in Südtirol

Die Waldfläche besteht aus 336.689 Hektar Wald und 35.485 Hektar anderen bewaldeten Flächen wie etwa Latschenbeständen; die Bewaldung in Südtirol liegt bei 50 Prozent. 58 Prozent der Waldfläche sind Standortsschutzwald, also Wald mit direkter Schutzwirkung gegen Sturzprozesse, Lawinen und Wildbachprozesse; 24 Prozent der Waldfläche sind Objektschutzwald, also Waldbestände, die Siedlungen, Verkehrswege und sonstige Infrastrukturen direkt vor Naturgefahren wie Steinschlag, Lawine oder Murgang schützen.

Der Wald in Südtirol ist zu 52 Prozent in Privatbesitz, 28 Prozent gehören öffentlichen Körperschaften, 9 Prozent sind in Mitbesitz, 7 Prozent sind Eigentum von Interessentschaften, 2 Prozent gehören der Kirche, und ebenfalls 2 Prozent sind Landesforst.

Die verbreitetste Baumart ist mit 61 Prozent die Fichte, 19 Prozent stellen Lärchen, 10 Prozent Weißkiefer, 6 Prozent Zirben, 3 Prozent Tannen und ein Prozent Buche, Schwarzkiefer, Laubhölzer.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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