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„Schweigen im Walde“

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Während das Land bei den Ärzten viel Geld locker macht, werden die anderen Berufsgruppen im öffentlichen Dienst weiter vertröstet. Die Stimmung schwankt zwischen Ärger und Hoffnung.

von Heinrich Schwarz

Bei Personallandesrätin Waltraud Deeg liegen insgesamt 180 Millionen Euro an Forderungen für die Erneuerung der Kollektivverträge auf dem Tisch. Im Haushaltsgesetz sind aber nur 5,5 Millionen Euro für Vertragsverhandlungen vorgesehen. Und Landeshauptmann Arno Kompatscher erklärte mehrmals, dass nicht mehr drin sei – und dass das vorgesehene Geld in erster Linie für die Ärzte ausgegeben werde.

Die Bereichsvertragsverhandlungen für die Spitalsärzte sind inzwischen weit fortgeschritten. Das Land macht über zehn Millionen Euro locker. Also mehr als im Haushalt insgesamt überhaupt vorgesehen.

Währenddessen können die Bediensteten aller anderen Berufsgruppen im öffentlichen Dienst nur große Augen machen. Und die Gewerkschaften haben auch keine allzu guten Nachrichten für die Arbeitnehmer.

„Wir haben auf die Forderungen, die Geldmittel bereitzustellen und die Verhandlungen zu eröffnen, überhaupt noch keine Antwort erhalten“, sagt Angelika Hofer, Fachgewerkschafterin der öffentlich Bediensteten im AGB-CGIL, in Bezug auf den Bereichsvertrag der Landesbediensteten, der die Landesverwaltung, das Kindergartenpersonal und die Berufsschulen betrifft.

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