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„Wir müssen flexibel sein“

Tony Tschenett

Das Problem des Fachkräfte-Mangels in Südtirol könne ausschließlich durch eine flächendeckende Aus- und Weiterbildung erreicht werden, sagt ASGB-Chef Tony Tschenett.

Die Daten des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen, wonach der Fachkräftemangel eine große Herausforderung darstellen wird, decken sich laut Tony Tschenett, dem Vorsitzenden des Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbundes (ASGB), mit den eigenen Beobachtungen am Arbeitsmarkt.

Tschenett ist überzeugt, dass es nur möglich sein wird dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, wenn man diesem aktiv begegnet.

Eine Lösung dieses Problems könne folglich ausschließlich durch eine flächendeckende Aus- und Weiterbildung erreicht werden, die jedoch flexibel genug sein muss, um auf den sich immer rascher verändernden technologischen Fortschritt reagieren zu können. Es ist nämlich Tatsache, dass nur Maßnahmen für ein lebenslanges Lernen und regelmäßige Fortbildungen garantieren können, dass die Mitarbeiter nicht den Anschluss an die neuen Technologien verlieren.

„Die Sozialpartner sollten sich deshalb alle an einen Tisch setzen um das Problem des Fachkräftemangels studieren – welches in einigen Bereichen wie z.B. im Gesundheitswesen zu Teilen leider auch hausgemacht ist – und möglichst zeitnahe langfristige Lösungsmöglichkeiten erarbeiten“, schreibt Tschenett in einer Presseaussendung.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (7)

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  • thefirestarter

    Es ist nur eine Frage was „wir“ wollen.
    „Wir “ sind zu wenige um unserer überhitzen Wirtschaft genügend Arbeitskräfte zu „liefern“.
    Also entweder „wir“ lassen zu das unser Land überfremdet wird oder „wir“ sagen STOP und sagen es ist genug.
    Wir sind ja sogar schon so weit das wir nicht einmal genug Politiker im Land haben und wir sie vom Ausland her holen müssen.

  • tiroler

    Sollten Hätten, Wollten,
    sobald die Gewerschaften im Spiel sind klappt nichts mehr!
    Siehe Italien. Für den desolaten zustand des staatshaushaltes sind zu 95% die gewerkschaften schuld!

  • thefirestarter

    So du meinst also die Gewerkschaften und die Arbeiter haben profitiert und sind reich geworden.
    Lebst du auf dieser Welt .. oder wo?

    • yannis

      Lebst du auf dieser Welt .. oder wo?

      offensichtlich nicht !

    • ahaa

      Die Gewrkschaft schon und so manch einer ihre Darsteller.Gug mal nach wieviel sie erwirschaftet haben!

    • leser

      thefirestarter
      der tiroler hat nicht gesagt dass sich die reich geworden sind, er sagt lediglich, dass die gewerkschaften so ziemlich alles verbockt haben und damit hat er recht, die gewerkschaften kochen alle ihr eigenes süppchen und vergessen dabei , dass ihr dasein einmal gedacht war für den arbeiter einzutreten
      sind wir doch ehrlich ausser die privilegien für die öffentlichen angestellten zu untermauern machen sie doch nichts
      ich glaube bei uns gutes fachpersonal oder sogar unsere jugend in südtirol zu halten würde viel einfacher sein, wenn man in der lage wäre ihnen ein richtiges einkommen zu sichern, welches ein anständiges auskommen garantiert und davon sind wir mittlerweile weit weg

  • franz

    “Eine Lösung dieses Problems könne folglich ausschließlich durch eine flächendeckende Aus- und Weiterbildung erreicht werde“
    “Tisch setzen um das Problem des Fachkräftemangels studieren“ [..]
    Es fehlt ja nicht Fachkräften
    Das Problem kann auch nicht gelöst werden indem man scheinheile Studien erstellt.
    Die Frage wo waren die Gewerkschaften bei der Arbeitsreform mit den JOBS ACT und der Streichung des Art 18 & VOUCHER. bzw. bei der Wiedereinführung der VOUCHER ? Nachdem von der Regierung die Voucher aus Angst vor dem Referendum abgeschafft wurden.
    http://www.ilsole24ore.com/art/notizie/2017-01-27/consulta-si-referendum-perche-voucher-slegati-lavoro-occasionale-165051.shtml?uuid=AE1cnLJ
    Erst unterzeichnen und dann demonstrieren.
    Wenn Fachkräftemangel herrscht, weil junge Menschen nicht bereit sind sich mit befristeten prekären Zeitverträgen und miserablen Lohn wie Sklaven behandeln zu lassen.
    Lieber wandern sie ins Ausland ab.
    Wie ich bereist zum Thema: Zuwenig Fachkräfte geschrieben habe
    http://www.tageszeitung.it/2018/01/30/der-fachkraefte-mangel-2/#comment-363320

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