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Die Einigung

Das Abkommen mit den Gewerkschaften im Landeszusatzvertrag ermöglicht die Wiederaufnahme; LRin Stocker sprach mit den Vertretern der Gemeinden über die Details.

Im August 2017 ist der neue Landeszusatzvertrag für Südtirols Hausärzte in Kraft getreten, der die wohnortnahe Betreuung, die Vernetzung der Hausärzte, die Öffnungszeiten der Arztpraxen und deren personelle Ausstattung verbessern soll.

„Wir haben in unserem Zusatzvertrag auch die Wiederaufnahme der Notfalleinsätze durch Hausärzte als freiberufliche Tätigkeit in peripheren Gebieten wieder vorgesehen, was die Hausärztegewerkschaften durchaus auch kritisch gesehen, schlussendlich aber befürwortet haben. Es bleibt unser oberstes Ziel, die Menschen bis in die entlegensten Talschaften gut zu versorgen, insbesondere in Notfällen, wie es auch die Grödner in einer Unterschriftenaktion gefordert hatten“, unterstreicht Gesundheitslandesrätin Martha Stocker.

Kürzlich gab es ein Treffen zur Wiederaufnahme der Notfalleinsätze in Gröden, an dem neben der Landesrätin auch Michael Mayr, Direktor des Landesressorts Gesundheit, der Direktor des Landesamtes für Gesundheitsleistungen, Alfred König, der geschäftsführende Primar der Landesnotfalldienstes, Ernst Fop, Reinhard Mahlknecht vom Landesrettungsverein Weißes Kreuz, der Dienstleiter des Weißen Kreuzes Sektion Gröden, Hermann Delucca, sowie die Präsidentin des Roten Kreuzes, Monika Schivari, teilnahmen.

Als Vertreter der Grödner Gemeinden waren Moritz Demetz, Bürgermeister von St. Christina, und die zuständigen Gemeindereferentinnen Renate Senoner aus St. Christina, Martina Comploi aus St. Ulrich und Christine Senoner aus Wolkenstein dabei. Am Treffen nahm auch Hausarzt Simon Kostner teil; er hatte, von der Landesnotfallzentrale gerufen, über mehrere Jahre notärztliche Einsätze in Gröden geleistet.

Im Gespräch wurden verschiedene Aspekte der Optimierung der Notfalleinsätze erörtert, so unter anderem um den Ablauf der Notrufkette und die Verfügbarkeit der Einsatzfahrzeuge und der erforderlichen Medikamente und technischen Hilfsmittel.

„Wir sind auf der Zielgeraden. Primar Ernst Fop hat den Auftrag erhalten, ein landesweites Umsetzungskonzept zu verfassen, das alle angesprochenen Punkte klärt und grundlegend jene Gebiete unseres Landes definiert, in denen die Zusammenarbeit des Notfalldienstes mit den Hausärzten des jeweiligen Einzugsgebietes Sinn macht“, fasst Stocker das Ergebnis zusammen. Dieses landesweite Umsetzungskonzept wird innerhalb Februar vorliegen.

Stellvertretend für die Grödner Gemeinden zeigte sich Renate Senoner erfreut über die konstruktive Zusammenarbeit. Sie unterstrich, dass es allen gemeinsam wichtig sei, die Rahmenbedingungen zu definieren – nicht nur für Gröden, sondern für das ganze Land.

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