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„Das Image verbessern“

Johann Trenker (Mitte) mit seinen beiden Stellvertretern Hannes Schwienbacher (r.) und Sandro Pellegrini.

Die Bäckerinnung im hds hat einen neuen Chef: Johann Trenker aus Toblach ist Landesinnungsmeister. Er will das lokale Bäckerhandwerk stärken.

Im Rahmen der letzten Landesvorstandssitzung der Bäckerinnung im hds wurde Johann Trenker aus Toblach als Landesinnungsmeister bestätigt. Er wird somit weiterhin die traditionsreiche Berufsgruppe für die nächsten vier Jahre führen.

Innungsmeister Trenker gibt in seiner ersten Stellungnahme klare Ziele vor:

„In den nächsten vier Jahren möchten wir mehr als bisher das lokale Bäckerhandwerk in all seinen Facetten stärken. Wir wollen entschieden gegen eine Entfremdung und Verlagerung des Bäckerhandwerkes ins billige Ausland eintreten. Wir wollen unser Image verbessern, den Nachwuchs fördern, die Bevölkerung sensibilisieren, die Qualität der Produkte weiter verbessern, dem lokalen Bäcker mehr Freiraum zur freien Entfaltung geben und Traditionsprodukte aus Südtirol vor Nachahmung gesetzlich schützen.“

Die stellvertretenden Landesinnungsmeister sind der neu gewählte Hannes Schwienbacher aus St. Walburg/Ulten und Sandro Pellegrini aus Bozen, der in seiner Funktion bestätigt wurde.

Dem neuen Landesvorstand der Bäcker gehören weiters Andreas Fleckinger aus Sterzing, Siegfried Gasser aus Lüsen und Stefanie Torggler Alberti aus Brixen für den Bezirk Eisacktal/Wipptal, Gregor Weissensteiner aus Mölten, Johannes Tratter aus Tiers und Horst Tschaikner aus Eppan für den Bezirk Bozen und Umgebung, Peter Schuster aus Mals und Martin Psenner aus Naturns für den Bezirk Vinschgau, Hanspeter Zöggeler aus Tisens für den Bezirk Meran/Burggrafenamt und Peter Mutschlechner aus Enneberg für den Bezirk Pustertal an. Weiters wurden Jürgen Pfitscher aus Bozen und Joachim Tauber aus Algund in den Landesvorstand kooptiert.

Mit über 110 Bäckereien in Südtirol spielen die Bäcker aufgrund der flächendeckenden Präsenz in allen Orten und Tälern vor allem für die Sicherung der Nahversorgung und für die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie Lehrstellen vor Ort eine entscheidende Rolle.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (1)

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  • drago

    „Wir wollen unser Image verbessern, den Nachwuchs fördern, die Bevölkerung sensibilisieren, die Qualität der Produkte weiter verbessern, dem lokalen Bäcker mehr Freiraum zur freien Entfaltung geben und Traditionsprodukte aus Südtirol vor Nachahmung gesetzlich schützen.“ Da werden vielleicht ein paar Worthülsen geklopft. Wüsste nicht, was am Image der Bäcker so schlecht ist und mehr Freiraum zur freien Entfaltung hätten nicht nur die Bäcker gerne.

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