Du befindest dich hier: Home » News » Knoll & Co. bei Hofer

Knoll & Co. bei Hofer

Das Treffen der STF-Vertreter mit Minister Norbert Hofer

Die Süd-Tiroler Freiheit will einer Vermittlerrolle in Sachen Doppelpass einnehmen – und tourte deswegen durch die Wiener Ministerien.

In den vergangenen Tagen hat die Süd-Tiroler Freiheit in Wien Gespräche über die Umsetzung der doppelten Staatsbürgerschaft für Südtiroler mit österreichischen Regierungsvertretern und Parlamentsparteien geführt. Auf besonderes Interesse ist dabei der Gesetzesvorschlag gestoßen, den die Süd-Tiroler Freiheit ausarbeiten ließ um aufzuzeigen, wie man dieses Projekt rechtlich umsetzen könnte, schreibt die Bewegung am Montag in einer Aussendung.

Die Süd-Tiroler Freiheit legt seit jeher besonderen Wert auf einen seriösen und fundierten Diskurs sowie eine umfassende Information über die Wiedererlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft für Süd-Tiroler. Eine parteiübergreifende Herangehensweise sei hierfür das Gebot. Zu diesem Zweck wolle die Süd-Tiroler Freiheit eine Vermittlerrolle übernehmen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit allen politischen Entscheidungsträgern in Wien die konkrete Umsetzung dieses wichtigen Anliegens zu unterhandeln.

Das Treffen mit Irmgard Griss

Bei einer Unterredung mit dem Infrastrukturminister Norbert Hofer sicherte dieser der Süd-Tiroler Freiheit die Umsetzung des Koalitionsabkommens und somit auch die Realisierung der doppelten Staatsbürgerschaft für die Südtiroler zu. Auch Bundespräsidentschaftskandidatin Irmgard Griss zeigte sich bei der Zusammenkunft mit der Süd-Tiroler Freiheit vom Mehrwert doppelter Staatsbürgerschaften in Europa überzeugt.

Besonders positiv wurde von allen Gesprächspartnern der Gesetzentwurf aufgenommen, mit welchem die Süd-Tiroler Freiheit aufzeigt, welche Gesetzesänderungen es für die Realisierung der doppelten Staatsbürgerschaft für die Südtiroler überhaupt bräuchte. Durch diese professionelle Herangehensweise kann nun eine gezielte Diskussion geführt werden.

Der Süd-Tiroler Freiheit ist es mit den politischen Gesprächen in Wien gelungen, die Wiedererlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft für die Südtiroler weiter voranzutreiben und mit dem Gesetzentwurf ─ der allen politischen Gesprächspartnern überreicht wurde ─ eine Diskussionsgrundlage zu schaffen, so Sven Knoll & Co. in der Aussendung.

Das Treffen zwischen STF und NEOS

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
Clip to Evernote

Kommentare (32)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • andreas

    Der Sepp, der Dorfmetzer, war gestern auf dem Salten seine Mutter besuchen. Sie haben über das Wetter gesprochen.

  • einereiner

    Bravo STF, weiter so und nicht von den Kompatscherten Querschüssen ablenken lassen. Der braucht noch ein paar Jahre um zu verstehen, dass Italien nicht die Zukunft für Südtirol ist. Wahrscheinlich kapiert er es, wenn alle seine Kinder im nördlichen Ausland arbeiten werden.

  • andreas

    Österreich wird gewiss nicht wegen ein paar Südtirolern einen Streit mit Italien riskieren.
    Ohne Einverständnis Italiens geht deshalb schon mal gar nichts.
    Nebenbei ist zu klären, wer von den Südtirolern überhaupt in Frage kommt.

    Die Umfrage der STF hat eigentlich gezeigt, dass der Mehrheit das Thema egal ist. Warum fühlen sie sich dann eigentlich dazu berufen, mit Regierungsvertreter von Österreich darüber zu verhandeln?
    Der Wille des Volkes kann es nicht sein, von diesem haben sie kein Mandat dazu.

    • einereiner

      @svp senfomat
      Südtiroler sind Österreicher und Österreich wird sich deswegen um Südtirol kümmern, auch wenn es mit Italien knatschig wird. Das ist der Unterschied zwischen Rückgrat haben oder eine Schlange alla EsseVuPi- Kompatscher zu sein. Wer von den Südtirolern in Frage kommt ist lange schon geklärt. Alle Nachkommen von deutschen und ladinischen Einwohnern von Südtirol 1918.
      Wenn die Partei mit dem größten Mandat, die EsseVuPi, zu faul ist, so müssen einzelne Mandatare die Sache in die Hand nehmen, z. B. die 19 Landtagsabgeordneten, die den Brief unterschrieben haben oder auch nur einzelne wie die STF.
      Lieber Essevupi- Senfomat Andreas, war es ein großer Schock für dich, als die SVP Mandatare den Brief unterschrieben haben?

      • roadrunner

        Ich bin Südtiroler, aber kein Österreicher! Ahh! Gott bewahre uns vor denen!
        Nur Hinterwäldler, die noch nie über die Grenzen hinausgeschaut haben, können sowas sagen.

        • marting.

          ist bei einem drogato doch egal ob der Stoff aus Italien oder Österreich kommt

        • einereiner

          @roadrunner
          Dein Niveau bedarf keines Kommentares.

          • roadrunner

            Du betitelst andere als Senfomaten, willst Parteinamen nicht richtig schreiben (zeigt deinen Charakter) und sprichst von Niveau? Wenn du schon davon schreibst, dann solltst du zumindest mehr davon haben. Da du aber immer im Plural schreibst (du, deine Oma, Nachbar, Hofhirte und ein paar Schafe- keine Ahnung wen du da meinst), bist du auch nicht mehr ernst zu nehmen.
            Hanf aufs Herz: Gefühlsmäßig würde ich sagen, dass deine Anzahl an Kommentare jene von Andreas um einige übersteigt, bist du etwa der STF- Senfomat?

      • mannik

        Einereiner, gar nichts ist geklärt bezüglich der Voraussetzungen!

        • roadrunner

          Das versteht er sowieso nicht. Er ist ein „gscheider“ Franz. Sozusagen ein Franz reloaded…

          • yannis

            >>>Hanf aufs Herz<<<

            © roadrunner

          • franz

            @Hanf roadrunner
            Im Gegensatz zu Dir bin ich weder ein Reloaded im Gebiet der Urheberrechtsverletzung bei Computerspielen aktiv. ist: Bin Kein Nazi oder ein Terrorist wie Du den Unterfertigten bzw Fra EVA Klotzt bezeichnest.
            Noch versuche ich andere hier im Portal zum Drogenkonsum anzustiften auch
            ‚Peter Grünfelder hat mit seiner Auflistung von Cannabis -Produkten zu medizinisch-therapeutischen Zwecke , vollkommen recht“[…]
            Peter Grünfelder: Der Nutzen von Cannabis bei diesen Beschwerden/Krankheiten ist wissenschaftlich bewiesen und es ist möglich hier in Italien eine Therapie auf Basis von cannabinoider Medizin zu erhalten.
            Wer wissen möchte wie das geht kann sich auf der Website des Cannabis Social Clubs Bozen zu informieren: http://www.cannabissocial.eu […]
            Das nennt man, Anstiftung für den Anbau bzw. Konsum von Drogen. ( Articolo 82 – Istigazione, proselitismo e induzione al reato di persona minore al all’uso illecito di sostanze stupefacenti o psicotrope, ovvero svolge, anche in privato, attività di proselitismo per tale uso delle predette sostanze,)
            Con l’aggravante se sul web.
            Le circostanze aggravanti di cui all’art. 80 d.P.R. 309/1990.
            L’art 80 t.u. prevede il sistema delle circostanze aggravanti per i delitti in tema di stupefacenti. Trattasi di circostanze ad effetto speciale in quanto per esse è previsto un aumento di pena da un terzo alla metà.
            Il comma 1 prevede sette circostanze; segnatamente:
            a) quando la sostanza è consegnata o comunque destinata ad una persona di età minore,
            b) nelle ipotesi di cui all’art 112 comma primo n. 2), 3). 4) c.p.,
            http://www.tageszeitung.it/2016/09/11/heilendes-kraut/#comment-332862
            ( Der Kommentar wurde zwar von der Redaktion gelöscht , was rechtlich gesehen nichts daran ändert )
            Was die Redaktion betrifft “ “omesso controllo”, ex art. 57 c. p / Repubblica Italiana

      • adobei

        Hallo „einereiner“ hast du vergessen, dass 1918 auch italienische Einwohner in Südtirol waren?

        • einereiner

          @adobei
          die werden ja durch die italienische Staatsbürgerschaft von ihrem Heimatstaat geschützt. Das reicht.
          Ich verstehe, dass die gerne auch die österreichische Staatsbürgerschaft hätten. Da müssen sie noch etwas warten. Wenn Südtirol wieder an Österreich angegliedert wird, haben sie sich durch 5-jährige Ansässigkeit das Recht auf die österreichische erworben und können ansuchen.

        • rambo

          [email protected]
          Von der Geschichte keine Ahnung, aber gscheid daher reden.
          Das heutige Südtirol war vor dem 1. Weltkrieg ganz eifach Tirol, macht es klick?
          Das Trentino war das südliche Tirol, klickt es jetzt noch mehr?
          [email protected]
          du kannst auch walscher sein, Gott bewahre, daß ich keiner bin!!

      • besserwisser

        I bin a suedtiroler.

    • yannis

      >>>Ohne Einverständnis Italiens geht deshalb schon mal gar nichts<<<

      was ist das für Neuigkeit, kein sovuräner Staat dieser Erde ist einen anderen eine Rechenschaft darüber schuldig wen er mit seiner Staatsbürgerschaft ausstattet.

  • kleinlaut

    Den „richtigen“ Hofer, im Hintergrund im Bild, treibt es schon die Schweißperlen an die Stirn bei so viel geballter Heimatliebe!

  • dersepp84

    Mit welcher Legitimierung macht die STF sowas? Regiert sie irgendwo, wovon ich nichts mitbekommen habe oder kann nun jeder ein bisschen auf Staatsmann machen, auch wenn man bei den Wahlen nicht den Regierungsauftrag erhalten hat?

    • wollpertinger

      Um politische Gespräche zu führen, braucht man keine Legitimierung, und schon gar nicht muss man irgendwo regieren. Die STF spricht im Namen ihrer Wähler, und – im Falle der Staatsbürgerschaft – im Namen der 22.500 Menschen, die eine entsprechende Petition an den österreichischen Nationalrat unterzeichnet haben. Mit österreichischen Politikern kann aber – im Gegensatz zu den abgehobenen italienischen Politikern – jeder reden.

      • dersepp84

        Dann bleibt zu hoffen, dass das Demokratieverständnis der neuen Regierung in Österreich besser ist, als jenes der STF.
        Aber freundlich schauen die Herren auf den Fotos schon aus… Fast was fürs Album…

        • einereiner

          ha Sepp, man lernt auch mit 84-Jahren noch nicht aus.
          Hast du noch weitere Fragen?

          • wollpertinger

            Der Wunsch nach der doppelten Staatsbürgerschaft ist von der SVP ausgegangen und von anderen Südtiroler Parteien geteilt worden. Insgesamt vertreten die Befürworter der doppelten Staatsbürgerschaft etwa 70 Prozent der Südtiroler Bevölkerung. Ich hoffe, dass die neue österreichische Regierung so viel Demokratieverständnis hat, dass sie einen Mehrheitswunsch Ernst nimmt und sich nicht durch Drohungen rechtsextremer italienischer Politiker beeinflussen lässt.

  • anton76

    Wenn wir auf die Aktion der Svp warten, dann würden wir den Pass nicht mehr erleben. Mir ist nicht bekannt, dass die Svp diesbezüglich schon in Aktion getreten ist, daher finde ich es toll dass die Stf Gas gibt…
    Übrigens, Achammer graut es ja vor Hofer, daher wird er sich nicht mehr nach Wien trauen…

  • robby

    Ich hoffe, Österreich überarbeitet noch einmal die Kriterien für eine Staatsbürgerschaft für Südtiroler. Nicht dass so Deppen wie die, die hier im Forum solchen Quatsch schreiben ohne irgend eine Ahnung von der Materie zu haben, auch noch die österreichische Staatsbürgerschaft bekommen.

    • yannis

      dann erkläre den Deppen halt die Materie, oder bist Du dazu am Ende auch zu deppet ?

      Die Materie ist einfach: Jeder sovuräner Staat dieser Erde darf Staatsbürgerschaften erteilen an wen er will bzw. es für richtig hält.
      Wenn Ösi-Land beschließt dass eine bestimmte Personengruppe, gleichgültig welche, seine Staatsbürgerschaft erhalten kann z.B. Südtiroler, dann ist es den bereits „italianisierten“ Sudtirolesi`s keine Rechenschaft darüber schuldig.

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen